Jung, erfolgreich, preisgekrönt

Sie arbeiten zielstrebig an ihrem Projekt, bringen frische Ideen und haben großen Anteil daran, dass Oberösterreichs wirtschaftliche Zukunft gesichert ist: Die Jungunternehmer des Landes. Beim „Jungunternehmerpreis 2013“ der jungen Wirtschaft OÖ wurden neun Preisträger in drei Kategorien für besondere unternehmerische Leistungen ausgezeichnet und vor den Vorhang geholt.

Die Fachjury bestehend aus Unternehmensberaterin Gabriele Kössler, Markus Raml (Steuerberater), Nobert Kailer (Institut für Unternehmensgründung, JKU), Paul Eiselsberg (Senior Research Director der IMAS International), Christian Hener (Geschäftsführender Gesellschafter der HENER IT-Group GmbH) wählte aus zahlreichen Einreichungen die Gewinner aus.

Zur Kategorie Wachstum zählen Unternehmen, die eine besonders steigende Umsatz- und Marktentwicklung aufweisen, über regionale Grenzen schreiten und auch Mitarbeiterwachstum verzeichnen.

Für die Kategorie Innovation wurden Unternehmen gesucht, die sich durch ihre Kreativität und ihren besonders hohen Innovationsgrad auszeichnen.

Einzelkämpfer wurden in der Kategorie „Klein, aber fein“ ausgezeichnet.

"Der Jungunternehmenspreis ist ein Motor für Innovation in unserem Bundesland. Dieser Preis zeigt neue Wege auf und bringt uns Persönlichkeiten näher, die mit Mut, Kreativität und einer großen Portion Unternehmensgeist diese neuen Wege auch beschritten haben."

Paul EiselsbergJURYMITGLIED

Kategorie „Kreative Idee, innovativer Betrieb, innovatives Produkt“

PLATZ 1_Johannes Peer, SMATECH Automatisierungstechnik, Niederwaldkirchen

2008 wird das Unternehmen gegründet, schon kurze Zeit später wagt man mitten in der Wirtschaftskrise einen großen Schritt. Der Kernbereich einer Maschinenbau-Firma mit 18 Mitarbeitern wird übernommen. Nach einem Jahr gelingt es, Vollauslastung zu erreichen – in schweren wirtschaftlichen Zeiten. Wie? Mit viel Einsatz, Teamgeist und technologischen Verbesserungen. Von denen konnte man mittlerweile auch Kunden wie Sumida, InTiCa, Internorm, Fronius, BMW oder Biohort überzeugen. Für diese Unternehmen werden Sondermaschinen gebaut, mit denen ihre Produkte produziert werden.

PLATZ 2_ Josef Höckner, BioG Biogastechnik GmbH, Utzenaich

PLATZ 3_ Karl Kronberger, Kindererlebnishof Funtasia, Steinerkirchen an der Traun


Kategorie „Wachstum“

PLATZ 1_Alexander Kraml, Bademeisterei-Kosmetikmanufaktur, Linz

2008 gründet Kraml die Kosmetikmanufaktur, produziert zuerst in seinem eigenen Haus. Bald wird dem ehrgeizigen Unternehmer die Produktionsfläche aber zu klein. Er erweitert um 230 Quadratmeter, später nochmals um 500 Quadratmeter. Heute produziert er gemeinsam mit seinem Team aus zehn Mitarbeitern eine Million Badezusätze pro Jahr. In Bioqualität. Für Kunden in ganz Europa, Russland und Südkorea. Eine Erfolgsgeschichte – die bald um ein Kapitel länger sein könnte. Denn derzeit arbeitet das Unternehmen an Tests für die Automatisierung der Produktion.

PLATZ 2 _Wolfgang Langthaler, Wipa Technik, Attnang-Puchheim

PLATZ 3 _Sven Umert, Duo GmbH, Mehrnbach


Kategorie „Klein, aber fein (EPU)“

PLATZ 1_Ingrid Schatz, Echter Seenberg Lifestyle, Linz

Mut, Entschlossenheit und Durchsetzungswille macht sich bezahlt. Als Schatz 2009 ihr Unternehmen „Seenberger Lifestyle“ gründet, hat sie keine Vorkenntnisse, ist eine Newcomerin im Modehandel. Was sie aber sehr wohl hat: eine Vision. Sie produziert Schmuckstücke, die sich an Trachten und Designmode orientieren. Neben limitierten Kollektionen für den Handel werden mittlerweile spezielle Angebote angeboten, die sich an den Wünschen orientieren. Damit sich Schatz auf ihre Kernkompetenzen Kundenbetreuung, Ideenfindung und Geschäftsfelderweiterungen konzentrieren kann, holt sie sich Unterstützung. Und zwar von einer Partnerwerkstätte, die auftragsbezogen Kreationen anfertigt. Das Konzept funktioniert: Der Export der Seenberg-Schmuckstücke läuft erfolgreich.

PLATZ 2 _Martina Esterberger, Alles aus einer Hand, Attersee

PLATZ 3 _Markus Kaiser-Mühlecker, KM-Film, Traun

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