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 Wusstest du, dass …
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Wusstest du, dass …

27. Juli 2026

 … es eine App gibt, die zeigt, welche Apotheke dein Medikament gerade vorrätig hat? Sie soll das Problem lösen, dass man von Apotheke zu Apotheke laufen muss, bis man nicht mehr den Satz hört: „Das haben wir leider gerade nicht vorrätig.“ Wir haben die App getestet.

 #1   Apotheken-Marathon beendet

APOScout heißt die App – entwickelt von Kwizda Pharmahandel, einem Unternehmen, das Österreichs Apotheken täglich mit Arzneimitteln beliefert. Wir setzen unseren Standort, tippen den Medikamentennamen ein, scannen den Barcode oder sprechen einfach ein. Die App zeigt sofort, welche Apotheke in unserer Nähe das gesuchte Produkt auf Lager hat. Kein Herumfahren. Kein Raten.   

 #2    Update

„Die Lagerstandsdaten werden alle zehn Minuten aktualisiert“, erklärt Birgit Weber, Geschäftsführerin der Kwizda ApoApp GmbH. Was wir auf dem Display sehen, stimmt also wirklich. Und falls doch jemand in diesen zehn Minuten schneller war? Dafür gibt es eine Reservierungsfunktion (in teilnehmenden Apotheken). 

 #3   Reservieren, bevor du losfährst 

Medikamente über die App anfragen und reservieren – das geht auch. Wir schicken die Anfrage, die Apotheke antwortet per Push-Notification auf unser Handy. Hat sie das Produkt selbst nicht vorrätig, bestellt sie es beim Großhandel. Und das geht schnell: „Binnen 2 Stunden“ liegt es bereit, österreichweit. Wir können sogar eine Favoritenliste für Dauermedikamente anlegen und alles auf einmal anfragen.

 #4   Die App denkt mit 

Ist die gewünschte Packung vergriffen, schlägt APOScout automatisch wirkstoffgleiche Präparate vor – also Medikamente mit demselben Wirkstoff unter anderem Namen – oder zeigt andere Packungsgrößen an. Wer nachts sucht, sieht auf einen Blick, welche Apotheke Nacht- oder Bereitschaftsdienst hat. Die App hat diese Dienste vollständig integriert, damit wir auch um drei Uhr Früh oder auch Sonn- und Feiertagen wissen, wohin wir fahren können.

 #5   Niemand sieht, was wir suchen

Gesundheitsdaten sind heikel – das weiß auch Birgit Weber: „Niemand sieht, welche Person was sucht.“ Es entstehen keine personenbezogenen Daten. Die Server stehen in Österreich, sind ISO- und NIS-zertifiziert, und die gesamte Verarbeitung läuft unter strikter Einhaltung der DSGVO. Wer mehr wissen möchte, findet alles in den Datenschutzbestimmungen der App._

Redaktion

  • Susanna Winkelhofer

Fotos

Gettyimages

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