• Newsletter
  • Jobs
  • Werben
DIE MACHER DIE MACHER
  • Print
  • Abo
  • Konto
0,00 € 0 Warenkorb
  • Menschen
  • Podcast
  • Digitalwelten
  • MACHERjobs
  • Karriere
  • Lifestyle
  • Unternehmen
  • Zukunft
  • Karrieresprung
  • SchonGewusst
  • Menschen
  • Podcast
  • Digitalwelten
  • MACHERjobs
  • Karriere
  • Lifestyle
  • Unternehmen
  • Zukunft
  • Karrieresprung
  • SchonGewusst
Schon gewusst

Genauere Diagnosen durch digitale Pathologie

2. November 2017

Digitale Pathologie
02.11.

Die Zeiten, in denen Pathologen den ganzen Tag durch Mikroskope schauen, weil sie Gewebeschnitte untersuchen, sind – zumindest im Linzer Uniklinikum – vorbei. Diese werden stattdessen hochauflösend am Computer eingescannt . Damit ist nicht nur eine genauere Untersuchung, sondern auch ein Austausch mit internationalen Kollegen in Echtzeit möglich. Das Kepler Uniklinikum und die Universitätsklinik für Pathologie in Magdeburg zeigen in einem Pilotprojekt, wie „digitale Pathologie“ funktioniert.

Fortschritte in Tumordiagnostik

„Das Auge ist fähig, Strukturmerkmale einmalig schnell zu erkennen, aber nicht, festzustellen, wie viele Zellen sich darin befinden“, sagt Primar Rene Silye, Vorstand des Instituts für Pathologie und Mikrobiologie am Kepler Uniklinikum. „Der Computer schafft das einwandfrei.“ Dieser könne die Zellstrukturen 400-fach vergrößern und dadurch alle Merkmale genau darstellen. So wird etwa auch die Zahl der sich rasch teilenden Zellen gezählt – ein wichtiges Krebsmerkmal. „Pathologen können dadurch eine präzisere Bildanalyse durchführen und mehr objektive Wege zur Diagnose von Krankheiten sowie zur Bewertung der Wirksamkeit einer Therapie entwickeln“, so Silye.

Zur Qualitätssteigerung trage außerdem der Austausch mit Experten bei: Die Kollegen aus Magdeburg erhalten Zugang zum System der Linzer Klinik, können sich die Bilder ansehen und ebenfalls eine Diagnose stellen. In dringenden Fällen tauscht man sich via Telefon aus und holt sich damit eine Zweitmeinung. „Früher mussten wir die Präparate per Post an externe Kollegen versenden – ein großer Unsicherheitsfaktor“, erinnert sich Silye. Vor allem in der Tumordiagnostik habe man durch diese Technologie und die Entscheidungshilfe große Fortschritte gemacht.

Weitere Partnerschaften

Bisher hat das Pathologische Institut in Linz bereits 65.000 Patientenproben gescannt und wird dieses Jahr etwa 33.000 Gewebsschnitte untersuchen. Das Pilotprojekt, das vorerst nur zwischen Linz und Magdeburg funktioniert, soll ausgebaut werden. Ziel sei es, ein Netzwerk aufzubauen und zukünftig mit internationalen Spezialisten zusammenzuarbeiten.

Primar Rene Silye bei der digitalen Befundung.

Neue Inhalte – Jetzt Aktualisieren!

Redaktion
Michaela Albrecht
Fotos
wakolbinger
Erschienen
2.11.2017
Previous post
Next post
  • Digitalwelten 598
  • Karriere 918
  • Menschen 1420
  • Unternehmen 953
  • Zukunft 1540
Weitere Artikel
MACH ES! gesund Podcast

7 Biohacks, die nichts kosten

8. September 2026

Alle reden jetzt von Longevity. Eigentlich ist das aber gar nicht so neu – im Ayurveda spricht man schon lange

MACH ES! gesund Podcast

Mythencheck

8. September 2026

#KREBS Krebs ist allgegenwärtig. Aber sind die Bilder, die wir über diese Krankheit im Kopf haben, tatsächlich real? Wir fragen

Schon gewusst

Erstes Gütesiegel für vertrauenswürdige KI vorgestellt

8. September 2026

„Trustworthy AI – by Know Center“ prüft konkrete KI-Anwendungen nach definierten Kriterien – Prototyp eines KI-Assistenten des Österreichischen Städtebundes hat

DIE MACHER DIE MACHER
Newsletter Anmeldung
Newsletter Anmeldung

Kategorien

Digitalwelten
Karriere
Lifestyle
Zukunft
Menschen
Unternehmen
Podcast

Menü

Abo
Print
Über uns
Kontakt
Jobs
Konto

Rechtliches

Impressum
Datenschutz
AGB für Inseratkunden
Werben bei DIE MACHER
Vertrag widerrufen
Cookie Einstellung
© MACHER MEDIA HOUSE GMBH 2026.
MILEZO
  • Print
  • Abo
  • Konto
  • Print
  • Abo
  • Konto