eustella: Wiener Startup baut europäische ChatGPT-Alternative für 100+ Millionen User
- Riesige Marktlücke, klare Nachfrage: 133 Millionen aktive KI-Nutzer:innen gibt es in Europa, doch über 90 Prozent setzen auf US-amerikanische Software.Aber 65 Prozent wollen europäische Lösungen.
- Europäische KI-App für die breite Masse: Das Wiener Startup eustella bringt im April 2026 eine mobile App für iPhone und Android auf den Markt, die Agentic AI mit einer intuitiven Benutzeroberfläche vereint
- Safety und Privacy by Design als Fundament: eustella setzt ausschließlich auf europäische Server, Open-Source-Sprachmodelle und wird im neutralen Österreich entwickelt.
– 133 Millionen aktive KI-Nutzer gibt es einer neuen Analyse zufolge bereits in Europa, fast doppelt so viele wie in den USA. Aber: Mehr als 90 Prozent davon nutzen Software und KI-Modelle aus den USA und stärken damit mit jedem Prompt die KI-Systeme aus Übersee. Die Nachfrage nach europäischer AI ist aber da: 65 Prozent der Europäer:innen bevorzugen Software von europäischen Anbietern. Jeder Dritte nutzt sie bereits heute, ein weiteres Drittel plant zu wechseln.
“Europa hat es bisher nicht geschafft, ChatGPT und Claude ebenbürtige Alternativen entgegen zu stellen, obwohl die Europäer:innen genau das wollen. Genau diese riesige Marktlücke wollen wir jetzt mit eustella erobern”, sagt Matteo Rosoli, CEO des Wiener Startups. eustella soll als Smartphone-App genau das bieten: eine europäische KI-Software, mit der jeder mobil KI-Agenten auf simple und effektive Art erstellen, nutzen und teilen kann – ganz so, wie es der österreichische Entwickler Peter Steinberger im Sinn hatte, als er OpenClaw entwickelte.
Wie OpenClaw, aber sicher
Während OpenClaw aber aus Sicherheitsgründen nichts für die breite Masse ist, soll eustella die agentischen Fähigkeiten von KI mit einer super simplen Benutzeroberfläche vereinen, damit wirklich jeder die neuen Möglichkeiten von KI-Agenten privat wie auch im Beruf für sich verwenden kann. Die App, die zuerst für iPhone und Android verfügbar sein wird, startet im April 2026 in einer Closed Beta-Version. Um unter den ersten Tester:innen zu sein, kann man sich aktuell auf die Warteliste setzen.
Anders als Chatbots wird eustella stark auf Agentic AI, dem wichtigsten KI-Trend der nächsten Jahre, setzen. Es bedeutet, dass User nicht hauptsächlich mit einem KI-Modell chatten und punktuell Antworten bekommen, sondern virtuelle Companions erstellen können. Diese können komplette Aufgaben selbstständig erledigen – etwa eine Spotify-Playlist erstellen, den Kalender managen, die News zusammenfassen, Aufgaben recherchieren oder die persönlichen Finanzen analysieren. Dazu soll es Anbindungen an die beliebtesten Apps der Europäer:innen geben, um eustella so nützlich werden zu lassen, wie es Apple’s Siri immer hätte sein sollen.
Die geplanten Features im Überblick:
- AI aus Europa: Sowohl beim Hosting als auch bei KI-Modellen setzt eustella auf europäische Server und Open-Source-LLMs
- Wie OpenClaw, aber sicher: eustella kümmert sich um Datensicherheit und Co für die User – sie müssen keine Software selbst auf Privat-Computer installieren
- Integrieren, was das Netz hergibt: eustella ist eine Plattform, an die andere Apps andocken können – und zwar so, dass die Daten bei dir bleiben
- Keine Deals mit Militärs und Massenüberwachern: eustella wird im neutralen Österreich gebaut
- Mobile first: Claude und Co sind stark auf Desktop fokussiert. Um den Massen zu dienen, setzen wir auf Smartphones und Wearable
- Social: Künftig wird man in Gruppen gemeinsam KI nutzen können
“Wir wollen, dass europäische KI-Schöpfungen in Europa bleiben”
“Wir bauen das Startup, das der österreichische OpenClaw-Erfinder Peter Steinberger bauen würde, wäre er in Europa geblieben”, so Rosoli. “Wir wollen, dass europäische KI-Schöpfungen in Europa bleiben, damit auch wir an der Frontier von AI mitmachen können, ohne dabei die Kernwerte von Europa aus dem Blick zu verlieren: Safety und Privacy by Design.”
eustella soll künftig auch kollaborativ sein: Kommende Features sehen vor, dass User in Communities und Groups zusammenfinden können, um mit Freund:innen, Studienkolleg:innen und Arbeitskolleg:innen gemeinsam KI nutzen und die besten agentischen Fähigkeiten einfach teilen können. Später werden außerdem kostenpflichtige Premium-Versionen sowie Mitarbeiter:innen in KMU und Corporates folgen.
Interessierte User können sich bereits jetzt auf die Warteliste setzen unter eustella.com. eustella wird von der AI Newsrooms Technology GmbH mit Hauptsitz in Wien entwickelt und wird von Österreichs besten Business Angels, Hansi Hansmann und Hermann Futter, unterstützt.
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