„Es hat uns besonders gefreut zu sehen, wie viele Interessierte unserer Einladung gefolgt sind, ob Kunden, Nachbarn hier aus Steyregg oder Familien. Das zeigt, dass Automatisierung und Robotik längst Teil unseres Alltags geworden sind und auf großes Interesse stoßen“, sagt Reinhard Nagler, Geschäftsführer der KUKA GmbH.
Im Mittelpunkt standen keine Zukunftsvisionen, sondern konkrete Anwendungen aus dem industriellen Alltag. Besucherinnen und Besucher konnten hautnah erleben, wie Roboter bereits heute Produktionsprozesse unterstützen, etwa beim Fräsen oder Schweißen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen wurde sichtbar, welchen Beitrag Automatisierung leisten kann: mehr Effizienz, höhere Qualität und gleichzeitig eine spürbare Entlastung der Mitarbeitenden.
Besonders eindrucksvoll war das Zusammenspiel verschiedener Robotersysteme. Ein autonomer mobiler Roboter navigierte selbstständig durch den Raum und reagierte flexibel auf seine Umgebung. Daneben zeigte ein kollaborativer Roboter, wie sicher und intuitiv die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine inzwischen funktioniert. Weitere Anwendungen veranschaulichten, wie mehrere Roboter präzise koordiniert zusammenarbeiten und komplexe Aufgaben effizient lösen.
Neben den gezeigten Anwendungen gab es auch Einblicke in zukünftige Entwicklungen: Anwendungen rund um Virtual Reality und digitale Zwillinge (virtuelle Abbilder realer Anlagen, mit denen Prozesse bereits vorab simuliert und optimiert werden können) zeigten, wie Produktionsanlagen schon vor der Umsetzung geplant und verbessert werden können. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der Einstieg in die Robotik heute einfacher ist als oft angenommen, etwa durch gezielte Trainings- und Weiterbildungsangebote.
Was den Tag besonders machte, war die offene Atmosphäre. Statt eines starren Programms konnten Gäste die Stationen frei erkunden, Fragen stellen und mit Expertinnen und Experten ins Gespräch kommen. So wurde Hightech greifbar und zeigte eindrucksvoll, wie sich die Industrie in Richtung flexibler, vernetzter und effizienter Produktionswelten entwickelt.
KUKA
Irgendwann kommen sie. Die Fragen: Wer pflegt die Eltern? Wer pflegt mich? Wir schieben diese Fragen gerne weg – so lange
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