Er beeinflusst, wie viel Energie wir haben. Wie klar wir denken. Wie stabil unsere Stimmung ist. Wie unser Körper mit Stress, Hormonen und Nahrung umgeht. Und langfristig auch unser Risiko für Entzündungen, Gewichtszunahme, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Blutzucker geht deshalb nicht nur Menschen mit Diabetes etwas an. Er ist ein unsichtbarer Taktgeber unserer Gesundheit – und reagiert längst nicht nur auf das, was auf unserem Teller liegt. Auch Schlaf, Stress, Bewegung, Zyklus und Wechseljahre mischen kräftig mit. So kann ein unangenehmes Meeting den Blutzucker steigen lassen, noch bevor wir einen Bissen gegessen haben. Und dasselbe Frühstück kann nach einer schlechten Nacht plötzlich eine völlig andere Wirkung haben.
Marie-Luise Huber beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit Blutzucker. In dieser Folge erklärt sie:
woran wir starke Blutzuckerschwankungen auch ohne Sensor erkennen
warum ein stabiler Blutzucker für Energie, Stimmung und langfristige Gesundheit wichtig ist
wie Stress und schlechter Schlaf unsere Werte verändern
warum Frauen je nach Zyklusphase anders auf dieselbe Mahlzeit reagieren
was sich in den Wechseljahren verändert und weshalb mehr Training nicht immer die Lösung ist
wie Blutzucker, Insulin und Gewicht zusammenhängen
wie Gemüse vor dem Essen und Bewegung danach tatsächlich helfen
wann ein Blutzuckersensor sinnvoll ist – und wann die Daten mehr verunsichern als nützen
weshalb weder Kohlenhydrate noch einzelne Blutzuckerspitzen verteufelt werden sollten
Eine Folge, die zeigt, wie eng Ernährung, Hormone, Schlaf, Stress und Bewegung zusammenspielen. Und warum wir unseren Körper besser verstehen, wenn wir den Blutzucker mitdenken. Ohne Verbote. Ohne Angst vor jeder Spitze. Dafür mit einfachen Tricks, die im echten Alltag funktionieren.
privat
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