• Newsletter
  • Jobs
  • Werben
DIE MACHER DIE MACHER
  • Print
  • Abo
  • Konto
€ 0,00 0 Warenkorb
  • Menschen
  • Podcast
  • Digitalwelten
  • MACHERjobs
  • Karriere
  • Lifestyle
  • Unternehmen
  • Zukunft
  • Karrieresprung
  • SchonGewusst
  • Menschen
  • Podcast
  • Digitalwelten
  • MACHERjobs
  • Karriere
  • Lifestyle
  • Unternehmen
  • Zukunft
  • Karrieresprung
  • SchonGewusst
 Bessere Krankheits-Früherkennung durch Datenschutz?
Schon gewusst

Bessere Krankheits-Früherkennung durch Datenschutz?

22. Januar 2024

Bessere Krankheits-Früherkennung durch Datenschutz?

Technisch einfach erklärt: Was ist das Projektziel von PETAI?

Lukas FischerIn PETAI geht es darum, wie personenbezogene Daten im Gesundheitsbereich, die natürlich geschützt werden müssen, dennoch für die Entwicklung von KI-Modelle verwendet werden können. Der Hintergrund: Derzeit können KI-Modelle, etwa zur Krankheitserkennung, in Krankenhäusern zwar mit Patient:innendaten trainiert werden, aus Datenschutzgründen aber nicht mit den Daten von anderen Krankenhäusern. Es gibt also große Datenmengen, und somit sehr viele wichtige medizinische Informationen, die nicht global verwendet werden können.

Warum ist das überhaupt problematisch?

Lukas FischerFür Genauigkeit und Zuverlässigkeit müssen maschinelle Lernmodelle mit möglichst umfangreichen und diversen Datensätzen trainiert werden, was aktuell durch eingeschränkte Verfügbarkeit schwierig ist.

Welchen Lösungsansatz liefert das Forschungsprojekt?

Lukas FischerZukünftig sollen nicht die Rohdaten, sondern die in den Modellen kodierten Informationen – die Modellgewichte – geteilt werden. Zusätzlich schützt man die medizinischen Daten durch eine Art Rauschen und Verschlüsselungsalgorithmen. Ein Kompromiss zwischen Sicherheit und Genauigkeit der Modelle ist jedoch immer notwendig.

Vor welche Herausforderungen stellt PETAI die Forschenden?

Lukas FischerDie Verfügbarkeit medizinischer Daten stellt eine große Herausforderung dar. Es gibt keine zentrale Erfassung oder einen Gesamtüberblick über die Datenlage in Österreich und schon gar nicht EU- oder Weltweit. Synthetische Daten, wie simulierte Herzkurven oder Bilder generativer KI, bieten hier teilweise Abhilfe.

Je mehr die Sicherheit priorisiert wird, desto weniger genau werden die Modelle – insbesondere im Gesundheitsbereich also ein besonders sensibler Trade-off?

Lukas FischerJa, definitiv. Am Ende des Tages liegt es in der Hand und in der Verantwortung des medizinischen Fachpersonals die Notwendigkeit der Datensicherheit gegenüber der benötigten Vorhersagegenauigkeit der Modelle zu beurteilen. Vermutlich würde diese Entscheidung im Zweifel in Richtung höherer Genauigkeit ausfallen.

Wie ist das Projekt zustande gekommen?

Lukas FischerPETAI ist ein Verbundprojekt mit einem deutschen Konsortium, angeführt von der Universität Lübeck im Rahmen des deutschen Hauptprojekts KI-SIGS. Dank einer bilateralen Forschungsförderung der FFG wurde diese länderübergreifende Kooperation ermöglicht. Diese bilateralen Projekte sind ein idealer Weg um grenzübergreifende hochkarätige Forschung betreiben zu können, wofür ich der FFG sehr dankbar bin.

Lukas Fischer, Research Manager Data Science SCCH

Bei der KI-MED Connect-Konferenz in Lübeck wurden die Ergebnisse des KI-SIGS Projekts vorgestellt und der entwickelte Demonstrator gezeigt. Am Bild: Mathias Bruckner, Alexander Valentinitsch and Lukas Fischer.

Neue Inhalte – Jetzt Aktualisieren!

Redaktion
Valentin Lischka
Erschienen
22.1.2024
Previous post
Next post
  • Digitalwelten 596
  • Karriere 909
  • Menschen 1308
  • Unternehmen 908
  • Zukunft 1525
Weitere Artikel
Schon gewusst

Weinbergmaier bleibt auf stabilem Kurs und setzt auf Innovation, Export

12. Februar 2026

Der Tiefkühl-Produzent erzielt 2025 einen Umsatz von 75,2 Millionen Euro und plant gezielte Investitionen in Produkte, Produktion und internationale Märkte.

MACH ES! gesund Podcast

Mit 7 Schritten zurück zum intuitiven Essen

12. Februar 2026

Als Baby haben wir nicht gegoogelt, was und wie viel wir essen sollen. Wir haben einfach gespürt. Dann ist das

Schon gewusst

Greiner macht Mediscan zur eigenständigen Sparte und stärkt Wachstum im

11. Februar 2026

Neuaufstellung unter dem Dach der Greiner AG soll technologische Skalierung und internationale Entwicklung beschleunigen. Die Greiner Gruppe richtet ihre Sterilisationsaktivitäten

DIE MACHER DIE MACHER
Newsletter Anmeldung
Newsletter Anmeldung

Kategorien

Digitalwelten
Karriere
Lifestyle
Zukunft
Menschen
Unternehmen
Podcast

Menü

Abo
Print
Über uns
Kontakt
Jobs
Konto

Rechtliches

Impressum
Datenschutz
AGB für Inseratkunden
Werben bei DIE MACHER
Cookie Einstellung
© MACHER MEDIA HOUSE GMBH 2026.
MILEZO
  • Print
  • Abo
  • Konto
  • Print
  • Abo
  • Konto