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 Sicherheit in zwei Welten
Allgemein Menschen Unternehmen

Sicherheit in zwei Welten

24. April 2026

Software und Hardware im Doppelpack: Das oberösterreichische Startup Straion optimiert KI-generierten Code für Unternehmen, während Allpure mit handgefertigten Taschen aus Italien vor Datendiebstahl und Strahlung schützt. Zwei unterschiedliche Ansätze, ein gemeinsames Ziel: digitale Sicherheit neu gedacht. Wir stellen die beiden jungen Unternehmen anhand von
sechs W-Fragen vor.

Die Code-Optimierer

#Wer Drei ehemalige Dynatrace-Kollegen, zwei kennen sich schon vom Studium an der FH Hagenberg: Katrin Freihofner, Fabian Friedl und Lukas Holzer. Bereits damals haben sie festgestellt: Die Zusammenarbeit funktioniert perfekt. Nach einigen Jahren in unterschiedlichen Unternehmen haben sie sich wiedergetroffen und beschlossen, gemeinsam etwas zu starten – und zwar nicht als Side-Project, sondern als echtes Startup. Seit 1. Jänner 2025 sind alle drei hauptberuflich an Bord.

#Was Straion hilft Softwareteams, KI-generierten Code an ihre Unternehmensanforderungen anzupassen. Das Tool erfasst automatisch die spezifischen Standards einer Firma – sei es bezüglich Sicherheit, Privacy, Design oder verwendeter Frameworks – und sorgt dafür, dass KI-Tools genau nach diesen Vorgaben generieren. So wird Software schneller, billiger und mit weniger Nacharbeit produziert.

#Wie Es werden automatisch Wiki-Seiten, Contribution Guidelines oder Best Practices ausgelesen und daraus die relevanten Anforderungen extrahiert. Diese werden dann so aufbereitet, dass bestehende KI-Agenten sie verstehen und umsetzen können. Der entscheidende Vorteil: Straion filtert für jedes Projekt genau die Anforderungen heraus, die gerade wichtig sind. Das macht den generierten Code präziser und die KI effizienter.

Softwareentwickler können sich so wieder auf das Wesentliche konzentrieren.
Katrin Freihofner
Gründerin, Straion

#Wann Gegründet haben die drei im Oktober 2024. Der Durchbruch kam, als sie eine AWS-Förderung erhielten. Fabian und Lukas reichten noch am selben Tag ihre Kündigung ein. Zuvor hat das Startup schon das tech2b-Activate-Programm absolviert und ist jetzt im Incubate-Programm. Ein erstes Pilotprojekt lief bereits mit Dynatrace, weitere Kooperationen mit großen internationalen Softwarekonzernen sind in der Pipeline.

#Wo Das Büro ist im Linzer Hafen. Straion versteht sich aber seit Anfang an als internationale Firma. Der Kernmarkt liegt zu 50 bis 70 Prozent in den USA, der Rest in Europa. Das Team wird remote aufgebaut, derzeit sind zwei neue Mitarbeiter in Europa im Gespräch. Bis Ende 2026 sollen vier bis sechs Personen an Bord sein. Möglich macht das unter anderem ein Investment von 1,1 Millionen Euro vom griechischen Marathon Venture Capital, der auf der Slush-Konferenz in Helsinki auf Straion aufmerksam wurde.

#Warum „Wir wollten einfach etwas Eigenes ausprobieren“, sagt Katrin Freihofner. Wichtig war dem Team von Anfang an, nah am Markt zu bleiben und ständig Feedback von potentiellen Kunden einzuholen. Über 100 Interviews haben sie mittlerweile geführt, um zu verstehen, was Softwareteams wirklich brauchen. Das Ergebnis: ein Produkt, das nicht nur technologisch funktioniert, sondern ein echtes Problem löst und für das Unternehmen auch bereit sind zu zahlen.

Dieses Startup wird von tech2b, dem oberösterreichischen Startup-Inkubator, unterstützt. Alle Infos rund um die Programme von tech2b findet man unter tech2b.at.

Die SicherheitsDesigner

#Wer Elisabeth Rübig-Straßl, im Hauptberuf Juristin, gründete Allpure gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Christoph Scobel. Die beiden lernten sich bei Vertragsverhandlungen kennen und wurden Freunde. Als die Coronapandemie kam und das Handy zur sozialen Lebensader und zugleich zum Kontroll- beziehungsweise Überwachungsinstrument wurde, entstand die Idee zur gemeinsamen Gründung. 

#Was Allpure produziert Taschen und Accessoires aus hochwertigen Naturmaterialien, die ein integriertes, unsichtbares Schutzschild aus metallisiertem Gewebe enthalten. Die Produkte schützen Smartphones, Laptops und Bankomatkarten vor drei Bedrohungen: Datendiebstahl durch Auslesen, zum Beispiel von NFC-Chips oder Fake-WLAN, elektromagnetischer Strahlung und bakterieller Belastung. Das Sortiment umfasst Handytaschen, Laptoptaschen, Card-Etuis und einen Reiserucksack, alles handgefertigt in einer kleinen Manufaktur bei Mailand. 

#Wie Das metallisierte Gewebe funktioniert wie ein Faradaykäfig: In der vorderen Handytasche beispielsweise ist das Smartphone komplett offline – keine Anrufe, keine Strahlung, kein Datenabfluss. In der hinteren Tasche bleibt man erreichbar, ist aber an der Körperseite vor Strahlung geschützt. Die Zielgruppe sind Geschäftsreisende mit hohen Datenschutzanforderungen und Menschen, die sich vor elektromagnetischer Strahlung schützen wollen.

Wir möchten für den bewussten Umgang mit digitalen Medien sensibilisieren.
Elisabeth Rübig-Straßl
Gründerin, Allpure

#Wann Gegründet wurde Allpure im Mai 2022, mitten in der Coronazeit. Der Auslöser: das ständige Handy-aus-der-Hand-Geben beim Checken von Green Passes. Rübig-Straßls Vater, selbst Unternehmer, warnte sie: Die ersten drei bis fünf Jahre werden hart. Er sollte recht behalten. Mittlerweile, im vierten Jahr, zeigt sich: Die schwierige Phase ist vorbei. Die Produkte sind fertig entwickelt, die Kundengruppen verstanden und verlässliche Dienstleister gefunden.

#Wo Der Kernmarkt liegt in Österreich und Deutschland. Dort ist das Bewusstsein für Datenschutz und elektromagnetische Strahlung am stärksten ausgeprägt. In den USA wäre der Markt noch größer, doch Rübig-Straßl setzt bewusst vorerst auf die DACH-Region und die EU. Produziert wird in Italien, auch dort fasst Allpure nun Fuß, allerdings mit einem anderen Fokus: In Italien zählt mehr das modische Design als der technische Aspekt. 

#Warum Die beiden Gründer wollen für den bewussten Umgang mit digitalen Medien sensibilisieren. Was Rübig-Straßl am meisten an ihrer Selbstständigkeit schätzt: die Vielseitigkeit. Als Gründerin muss man alle Bereiche abdecken, von Marketing über Produktion bis Buchhaltung. Das erweitert den Horizont enorm. Bereut hat sie die Gründung keine Sekunde, auch wenn der Weg steinig war und sie parallel mehrere Hüte trägt: Juristin, Gründerin, Verwaltungsrätin und Mutter von zwei Kindern._

Redaktion

  • Melanie Kashofer

Fotos

Straion; Allpure: Thomsen Photography

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