Es gibt Menschen, die ihre Stimme erheben. Und es gibt Menschen, die mit ihrer Stimme Bühnen schaffen, auf denen viele andere zu Wort kommen. In dieser Folge sind wir bei einer Frau zu Gast, die beides macht.
Yasmin Hafedh, besser bekannt als Yasmo – Rapperin, Slam-Poetin, Autorin, Kuratorin und Moderatorin – hat sich als Arbeiterkind ihren Platz in der österreichischen Kulturszene hart erkämpft. Als erste Frau wurde sie beim Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie Best Hip-Hop/Urban nominiert. Mit ihrer Band Yasmo und die Klangkantine liefert sie den Soundtrack zur Zeit – irgendwo zwischen Hip-Hop und Jazz, immer gesellschaftskritisch, immer nah dran. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie man den Weg als Künstlerin findet, wie man anderen eine Stimme gibt, ohne die eigene zu verlieren, und warum Gemeinschaft stärker ist als Ellenbogen.
Ihr erfahrt:
warum es 20 Jahre gedauert hat, bis Yasmo sich Künstlerin nennen konnte
wie ihre Arbeit im Poetry Slam sie gelehrt hat: meine Bühne ist deine Bühne
wie die Musikszene so tickt
warum es mehr weibliche Stimmen und Entscheidungsträgerinnen braucht
warum Humor ein Coping-Mechanismus sein kann, um mit politischen Themen umzugehen
und warum man immer aufs Bauchgefühl hören und sich nicht unterkriegen lassen sollte
Carina Antl
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