Wenn Forschung zum Erlebnis wird und Innovation plötzlich greifbar ist: Oberösterreich öffnet am 24. April 2026 seine Türen zu einer Welt, die sonst im Verborgenen arbeitet und zeigt bei der Langen Nacht der Forschung, wie Zukunft entsteht.
Es ist ein Abend, an dem sich Labore in Erlebnisräume verwandeln, Werkshallen zu Entdeckungsorten werden und komplexe Technologien plötzlich verständlich wirken. Mehr als 150 Aussteller und über 700 Stationen machen am 24. April sichtbar, woran sonst im Stillen geforscht wird.
Zwölf Regionen werden dabei zu einer großen, vernetzten Innovationslandschaft. Besucherinnen und Besucher bewegen sich von einer Idee zur nächsten, probieren aus, stellen Fragen und erleben hautnah, wie aus Forschung konkrete Lösungen entstehen.
„Mit 12 Regionen, 150 Ausstellern, über 700 Forschungsstationen und einer Rekordbeteiligung von 20 Partnern zeigt die Lange Nacht der Forschung 2026 eindrucksvoll, welche Innovationskraft in unserem Bundesland steckt und lädt gleichzeitig alle Interessierte, insbesondere auch Kinder und Jugendliche, ein, Forschung hautnah in Oberösterreich zu erleben“, stellt Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner fest.
Die Veranstaltung ist Ausdruck eines starken Standorts. Oberösterreich gehört zu den forschungsintensivsten Regionen Österreichs, mit rund 16.500 Beschäftigten im Bereich Forschung und Entwicklung und Investitionen in Milliardenhöhe. Besonders bemerkenswert: Ein Großteil dieser Forschungsleistung wird direkt von Unternehmen getragen. Die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft sorgt dafür, dass Ideen nicht nur entstehen, sondern auch umgesetzt werden. Diese Dynamik zeigt Wirkung. Seit Jahren liegt Oberösterreich bei den Erfindungsanmeldungen an der Spitze, ein Beleg für nachhaltige Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit.
Das Besondere an der Langen Nacht der Forschung ist ihr Zugang. Hier wird Wissenschaft nicht erklärt, sondern erlebt. Besucherinnen und Besucher können selbst experimentieren, mit Forschenden ins Gespräch kommen und Technologien ausprobieren, die sonst nur Spezialistinnen und Spezialisten vorbehalten sind. Gerade für junge Menschen entsteht so ein direkter Zugang zu Themen wie Künstliche Intelligenz, Energie oder Digitalisierung. Die Veranstaltung wird damit auch zu einer wichtigen Plattform für Nachwuchsförderung und Berufsorientierung – ein entscheidender Faktor für einen innovationsgetriebenen Wirtschaftsstandort.
Die thematische Bandbreite reicht von digitalen Zukunftstechnologien bis hin zu industriellen Innovationen. Im Softwarepark Hagenberg entstehen virtuelle Welten und autonome Systeme, in Wels wird an Wasserstofflösungen gearbeitet, während in Linz modernste Anwendungen in KI, Robotik und Medizintechnik präsentiert werden. Besucherinnen und Besucher erleben, wie Maschinen lernen, wie Daten interpretiert werden und wie neue Technologien konkrete Probleme lösen. Sei es in der Produktion, im Gesundheitswesen oder in der Energieversorgung.
Neben technologischer Exzellenz rückt auch die Frage nach nachhaltiger Entwicklung in den Fokus. Viele Standorte setzen bewusst auf umweltfreundliche Konzepte und zeigen, wie Innovation und ökologische Verantwortung zusammenspielen können. Damit wird die Veranstaltung auch zu einem Spiegel aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen und der Lösungsansätze, die Forschung dafür bereithält.
„Die Lange Nacht der Forschung zeigt eindrucksvoll, was das UAR Innovation Network mit seinen 16 Forschungszentren und rund 1.600 Mitarbeitenden auszeichnet: exzellente Forschung und Innovationskraft im engen Zusammenspiel mit Wissenschaft und Wirtschaft. Als Bundeslandkoordination freut uns die breite Beteiligung forschungsaktiver Organisationen und der Erfolg unserer Nachhaltigkeitsimpulse“, sagt Geschäftsführer der Upper Austrian Research Wilfried Enzenhofer.
Die Veranstaltung ist somit weit mehr als eine Leistungsschau. Sie ist ein Treffpunkt für Ideen, ein Ort der Inspiration und eine Einladung, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Für einen Abend wird sichtbar, was sonst im Hintergrund passiert: wie aus Neugier Erkenntnis wird und aus Erkenntnis Innovation.
Land OÖ / Margot Haag
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