Fünf Jahre Spitzenforschung für verlässliche Systeme: Josef Ressel Zentrum an der FH Salzburg erfolgreich abgeschlossen
Salzburg/Puch-Urstein, 19. März 2026 – Mit einer Abschlussveranstaltung am 18. März endete das Josef Ressel Zentrum für modellbasierte Entwicklung verlässlicher Systeme an der FH Salzburg nach fünf Jahren erfolgreicher Spitzenforschung. Ein 15-köpfiges Forschungsteam entwickelte bis Dezember 2025 neue Ansätze für die modellbasierte Entwicklung komplexer technischer Systeme.
Die Arbeit erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Unternehmenspartnern wie Bosch, Siemens, ChargePoint, GeoConsult und Palfinger sowie der Christian Doppler Forschungsgesellschaft. Damit wurde ein bedeutender Impuls für den Industrie- und Wissensstandort Salzburg gesetzt.
FH-Rektor Dominik Engel und Landesrätin Daniela Gutschi hoben die Bedeutung der kooperativen Forschung für die Innovationskraft Salzburgs hervor. Engel betonte den Wissens- und Innovationstransfer zwischen Forschung und Lehre: „Die Zusammenarbeit in den Josef Ressel Zentren stärkt alle Partner, die Ergebnisse fließen direkt in die Lehre ein und tragen so zu Innovation und praxisnaher Spitzenforschung bei.“
Landesrätin Daniela Gutschi unterstrich: „Die Ergebnisse zeigen, was möglich ist, wenn Forschung und Wirtschaft eng zusammenarbeiten: Neues Wissen wird rasch in Technologien und gefragte Kompetenzen umgesetzt. Solche Kooperationen machen Salzburger Unternehmen technologisch stärker und schaffen hochwertige Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten.“
Systems Engineering als Antwort auf steigende Systemkomplexität
Im Zentrum der Forschung stand das Fachgebiet Systems Engineering, das Methoden entwickelt, um interdisziplinäre Zusammenarbeit zu ermöglichen und komplexe Systeme ganzheitlich zu analysieren. Ziel war es, unterschiedliche Modelle aus diversen Disziplinen zu verbinden, sodass ein umfassendes Verständnis der Systeme entsteht.
Das Josef Ressel Centre for Dependable System-of-Systems Engineering (DeSoS) untersuchte, wie komplexe technische Systeme trotz zunehmender Vernetzung, Digitalisierung und Einsatz künstlicher Intelligenz zuverlässig entwickelt und betrieben werden können. Besonders in Bereichen wie Smart Grids, Automotive-Systemen oder industriellen Produktionsanlagen steigt die Systemkomplexität stark.
Forschung an neuen Modellierungskonzepten
Ein zentraler Ansatz war die Entwicklung domänenspezifischer Modellierungssprachen, die sich an den Arbeitsweisen der jeweiligen Fachdomäne orientieren. Dadurch konnten Modelle gleichzeitig für unterschiedliche Stakeholder verständlich und ausreichend detailliert sein, um komplexe technische Systeme zuverlässig zu bewerten.
„Während der Projektlaufzeit sind über 70 wissenschaftliche Publikationen entstanden sowie mehrere frei verfügbare Modellierungswerkzeuge, die bereits in realen Projekten eingesetzt werden. Diese ermöglichen die Modellierung komplexer Systeme – etwa Stromnetze, Fahrzeuge oder Produktionsanlagen – sowie deren Integration. Zudem wurden wissenschaftliche Karrieren gefördert und neue Forschungsinitiativen angestoßen“, fasst Christian Neureiter, Leiter des Josef Ressel Centre for Dependable System-of-Systems Engineering, zusammen.
Josef Ressel Zentren: Forschung an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
Josef Ressel Zentren betreiben anwendungsorientierte Spitzenforschung, bei der exzellente Forscher*innen eng mit innovativen Unternehmen kooperieren. Die Förderung erfolgt gemeinsam durch die Christian Doppler Forschungsgesellschaft, das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) und die beteiligten Unternehmen. Das Modell gilt international als Best Practice Beispiel für erfolgreiche Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Industrie.
FH Salzburg/wildbild
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