Der Softwarepark Hagenberg baut auf ein Ökosystem, das Startups, Forschung und Wirtschaft enger zusammenbringt als anderswo. Mit dem ConnectSpace wird diese Vision jetzt noch greifbarer und internationaler. Karolina Heller und Stephan Winkler erzählen, wie in Hagenberg Innovation gelebt wird.
Hagenberg, ein 3.000-Seelen-Dorf in Oberösterreich. Und trotzdem: mehr als 1.500 IT-Fachkräfte, fast 1.700 Studierende, Uni-Institute, Forschungszentren und Unternehmen auf engstem Raum und in enger Zusammenarbeit. Wer das zum ersten Mal hört, reibt sich kurz die Augen. Wer es kennt, versteht: Hier ist etwas Großes gewachsen – und es wächst weiter.
Das beste Beispiel dafür ist der ConnectSpace, der am 7. Oktober 2025 mitten im Softwarepark eröffnet wurde und der mehr sein soll als ein Co-Working-Space. Projektmanagerin Karolina Heller erklärt den Mehrwert: Das Bytewerk, der FH-eigene Co-Working-Space, ist für Studierende und für eine Nutzungsdauer von jeweils zwei Jahren schon lange am Standort etabliert. Wer danach eine Idee hatte, zog allerdings weiter. Meistens nach Linz. Der ConnectSpace geht nun noch einen Schritt weiter und ist aus einem Interreg-Projekt entstanden, das Gründerinnen und Gründer aus Oberösterreich und der tschechischen Region Budweis grenzüberschreitend vernetzt. Das Ziel: eine echte Community aufzubauen und auch für externe Startups und Co-Workerinnen und Co-Worker einen Raum zu schaffen.
Diese Community lebt vom Miteinander und das zieht sich in Hagenberg wie ein roter Faden durch alle Projekte. Wissenschaftlicher Leiter Stephan Winkler bringt es auf den Punkt: Innovation entsteht dort, wo akademischer Freigeist und unternehmerischer Pragmatismus aufeinandertreffen. Mitarbeitende aus Firmen unterrichten an der FH, Studierende absolvieren Praktika in Unternehmen. Was ihm besonders wichtig ist: „Keine gute Idee darf auf dem Weg verloren gehen.“ Ein Beweis für die internationale Strahlkraft des Standorts: Astrophysiker der University of Oxford haben die Hagenberger Forschungsgruppe für Explainable AI selbst online gefunden und den Kontakt gesucht. Die Zusammenarbeit läuft bis heute.
Darüber hinaus ist Internationalisierung am Softwarepark kein Marketingbegriff. Delegationen aus Taiwan, Kanada und anderen Teilen der Welt kommen regelmäßig hierher. Das Team reist außerdem selbst zu Techparks beispielsweise in Schweden und Dänemark, nicht nur um zu lernen, sondern um reale Kooperationen zu knüpfen. In zehn Jahren, so die Vision, soll Hagenberg Österreichs IT-Hotspot sein, digitalisiert, international vernetzt und trotzdem persönlich. Ein Ort, an dem man sich kennt, voneinander lernt und gemeinsam Probleme löst, die einzeln niemand lösen könnte. Der ConnectSpace ist dabei erst der Anfang._
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