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 Neue Wege im Agrarstudium
v.l. FH-Prof. Claudia Probst, Hochschulpräsident Michael Rabl, Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und FH-Prof. Michael Schmidthaler
Schon gewusst

Neue Wege im Agrarstudium

17. März 2026

Ab Herbst: Neu strukturiertes Studienangebot der FH Oberösterreich

Michaela Langer-Weninger, PMM, Agrar-Landesrätin

“Oberösterreich ist Agrarbundesland Nummer 1. Kaum jemand prägt unser aller Leben so maßgeblich, wie unsere bäuerlichen Familienbetriebe. Sie sind die Ernährer, Gestalter und Macher des ländlichen Raumes. Egal ob beste Lebensmittel auf unseren Tellern, gepflegte Kulturlandschaft oder nachhaltige Energie – all das hat einen gemeinsamen Ursprung: Unsere heimische Land- und Forstwirtschaft. Unsere Bäuerinnen und Bauern haben sich seit Generationen an neue Herausforderungen angepasst und durch Innovation und technischen Fortschritt weiterentwickelt. In der heutigen Zeit stehen Land- und Forstwirtschaft vor der Aufgabe, nachhaltige Lösungen zu entwickeln, um sowohl den steigenden Bedürfnissen der Gesellschaft als auch den Anforderungen des Umweltschutzes gerecht zu werden. Digitalisierung und Automatisierung eröffnen dabei neue Möglichkeiten, um Produktionsprozesse effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Für mich ist klar: Der ländliche Raum ist das Herz unserer Gesellschaft – er braucht Investitionen, Respekt und eine Politik für die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher. Mit der Neustrukturierung des Agrar-Studienangebotes an der FH Oberösterreich gehen wir konsequent diesen Weg.“ Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger

“Oberösterreich ist das Agrarbundesland Nummer 1, daher sind neben unseren florierenden landwirtschaftlichen Fachschulen weitere Bildungswege von großer Bedeutung”, ist Oberösterreichs Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger überzeugt. Mit einem Produktionswert von 2,9 Mrd. Euro ist die ‚Firma Landwirtschaft‘ eines der größten Unternehmen Oberösterreichs. Jeder der rund 30.000 Betriebe ist als ‚Produktionswerk‘ unverzichtbar. Schon jetzt ernährt ein Bauer 140 Menschen – Tendenz steigend. Das Land Oberösterreich treibt dahingehende Forschung und Entwicklung durch den mit 2 Mio. Euro jährlich dotierten Zukunftsfonds voran. Davon profitiert vor allem auch die Bevölkerung in OÖ – etwa durch besondere Kulturlandschaften, hochwertige Lebensmittel, Arbeitsplätze vor Ort in unseren oberösterreichischen Regionen.

Landwirtschaft im Wandel

Die Land- und Forstwirtschaft ist seit jeher eng mit dem Rhythmus der Natur verbunden. Sie lebt vom Vertrauen in die Jahreszeiten, vom Wissen um Böden, Pflanzen und Tiere – und vom Mut, sich immer wieder auf Veränderungen einzulassen. Gerade heute befindet sich die Landwirtschaft in einem tiefgreifenden Wandel: Klimawandel, knapper werdende Ressourcen und steigende gesellschaftliche Erwartungen verlangen neue Wege im Umgang mit unserer Umwelt. Dabei eröffnen Digitalisierung, Automatisierung und Technologien wiePräzisionslandwirtschaft, Sensorik oder künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten, Produktionsprozesse gezielter zu steuern und Ressourcen effizienter einzusetzen. In Verbindung mit Kreislaufwirtschaftskonzepten entstehen so innovative Ansätze, die eine nachhaltige und zukunftsorientierte Bewirtschaftung fördern. „Zum einen ist es der Anspruch der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, zum anderen aber auch der Bäuerinnen und Bauern, sich ständig weiterzuentwickeln und den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden. Daher braucht es eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Bildungsangebote – etwa durch die Neustrukturierung des Agrar-Studiengangs an der FH OÖ. Ziel ist es, Zukunftsthemen stärker zu verankern und die Ausbildung noch besser an die Anforderungen der Zeit anzupassen“, so Langer-Weninger.

Neu strukturierter Agrar-Studiengang

  • Erweiterung der thematischen Breite landwirtschaftlicher Inhalte
  • Intensivierung des Praxisbezugs in der Ausbildung
  • Verbesserte Vereinbarkeit zwischen Hof und Studium
  • Attraktivierung des Studiums für Studierende ohne landwirtschaftliche Vorbildung
  • Verbesserung der Anschlussfähigkeit an weiterführende Bildungswege nach dem Bachelorstudium

Forschung, die wirkt

Die enge Kooperation zwischen dem Land Oberösterreich und der FH Oberösterreich zeigt, wie angewandte Forschung konkrete Lösungen für die Praxis hervorbringt. Gemeinsam konnten bereits zahlreiche zukunftsweisende Projekte umgesetzt werden. So wurde etwa am Campus Steyr das Projekt „Next Generation Crop Care“ gefördert, bei dem autonome Hackgeräte auf Herz und Nieren getestet wurden und damit den gezielten Einsatz fördern soll.

Am Campus Wels wiederum entstand mit „Der energieoptimierte Bauernhof“ ein Projekt, das innovative Ansätze für mehr Energieeffizienz in landwirtschaftlichen Betrieben verfolgt. Beide Vorhaben wurden im Rahmen des Zukunftsfonds des Landes Oberösterreich unterstützt und zeigen, wie Forschung und regionale Zusammenarbeit nachhaltige Innovationen ermöglichen.

„Heimat braucht Weitblick, Ursprung und Sicherheit. Weitblick, um unsere Land- und Forstwirtschaft zukunftsfähig zu gestalten. Ursprung, um Tradition und Regionalität zu bewahren. Sicherheit, damit alle Menschen verlässlich hochwertige Lebensmittel erhalten und unsere Ernährungssouveränität gestärkt wird“, so Langer-Weninger.

FH-Prof. DI Dr. Michael Rabl MBA, Hochschulpräsident und Geschäftsführer der FH Oberösterreich

Agrarstudium an der FH OÖ

Oberösterreich ist nicht nur die wirtschaftlich stärkste Region Österreichs und „Exportkaiser“, es ist gleichermaßen auch eine stark agrarisch geprägte Region. Knapp 90 Prozent der Landesfläche Oberösterreichs werden land- und forstwirtschaftlich genutzt. Die FH Oberösterreich ist wiederum eng mit dieser Region verwoben. Sie bildet aus und sie forscht in erster Linie für Wirtschaft und Gesellschaft in Oberösterreich. Der großen Bedeutung der Landwirtschaft entsprechend ist es daher wichtig, dass die FH

Oberösterreich ein agrarisches Bildungsangebot auf akademischer Ebene anbietet.

Oberösterreich ist das einzige Bundesland in Österreich, in dem eine agrarische Ausbildung von der Fachschule über den Master bis zum Doktorat angeboten wird.

Bachelorstudium

Wir möchten jungen Menschen Mut machen und ihnen zeigen, dass die Zukunft in der Landwirtschaft voller Chancen steckt. Die Hofübernahme soll wieder als attraktives und sinnstiftendes Lebensziel sichtbar werden. Dabei geht es nicht nur um die Sicherung qualifizierter Fachkräfte für die Agrarbranche, sondern auch um positive Antworten auf den Strukturwandel im ländlichen Raum. Landwirtschaftliche Betriebe sollen wieder als Orte der Innovation, Nachhaltigkeit und Lebensqualität wahrgenommen werden – das wollen wir mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und neuen Perspektiven unterstreichen.

Masterstudium

Während Klimawandel, neue Nachhaltigkeitsvorgaben und digitale Anforderungen die Branche fordern, machen unsere Bäuerinnen und Bauern unmissverständlich klar, was sie jetzt brauchen: deutlich weniger Bürokratie, die europaweit zu den größten Belastungen zählt, finanzielle Stabilität angesichts steigender Kosten und eine Sicherung der Qualität heimischer Agrarprodukte.

„Die FH Oberösterreich leistet dazu seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag. Unsere agrarischen Studienangebote am Campus Wels und Steyr haben zahlreiche Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht, die Betriebe übernehmen, Unternehmen führen oder Innovationen in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft vorantreiben“, so Rabl.

Praxisnähe und Austausch mit den Stakeholdern gehören zur DNA der FH Oberösterreich.

Auf dieser Basis werden die Studienangebote regelmäßig weiterentwickelt. Diesen Prozess durchliefen zuletzt die Studiengänge im Agrarbereich. Es wurden Absolventinnen und Absolventen befragt, Gespräche mit landwirtschaftlichen Schulen geführt und Rückmeldungen aus der Agrarcommunity eingeholt. Das Ergebnis dieser Analyse unterstreicht den Bedarf an einer praxisorientierten Agrarausbildung auf Hochschulniveau. Diese muss, so der Wunsch der Stakeholder, klar positioniert, stark verzahnt und auf die Zielgruppen zugeschnitten sein. Genau darauf antwortet das heute vorgestellte Gesamtkonzept.

Im Zentrum stehen eine inhaltliche Überarbeitung sowie eine stärkere Profilierung der agrarischen Studienangebote, die seit dem Jahr 2018 bestehen. Die vorhandenen Stärken des Studiums werden weiter ausgebaut – mit einer breiten Abdeckung landwirtschaftlicher Themen bereits ab dem ersten Semester, mit mehr Praxisbezug und mit Kompetenzen, die für Betriebsführung, Hofübernahme und Innovation in der Landwirtschaft entscheidend sind.

Die Eingangsphase des Bachelor-Studienganges wird so gestaltet, dass sie für Absolventinnen und Absolventen von landwirtschaftlichen, wie auch von nicht landwirtschaftlichen Schulen und Ausbildungswegen gleichermaßen attraktiv ist. Ein weiterer zentraler Punkt ist die stärkere inhaltliche Verschränkung unserer Studienangebote im Agrarbereich. Ziel ist ein klar strukturiertes Ausbildungsangebot entlang der gesamten Qualifikationskette – vom Bachelor bis zur weiterführenden Spezialisierung.

Aktuell umfasst das agrarische Studienangebot der FH Oberösterreich die Studiengänge

  • Agrartechnologie und -management (Bachelor – Campus Wels) und
  • Agrarmanagement und -innovationen (Master – Campus Steyr)

FH-Prof. Dipl.oec.troph Claudia Probst Ph.D. Studiengangsleiterin Agrartechnologie und -management (Bachelor) – FH OÖ Campus Wels

Die FH Oberösterreich führt ihre Studiengänge in ständigem Austausch mit der Praxis – das gilt auch und gerade für das Studienangebot im Agrarbereich. Daher stellen die Anregungen, welche die Umfrage unter den Stakeholdern hervorgebracht hat, wichtige Impulse für dessen künftige Ausrichtung dar. „Oberösterreich lebt von seiner Landwirtschaft und wir leisten unseren Beitrag, damit das so bleibt. Unser erneuertes, landwirtschaftsermöglichendes Studium orientiert sich am Rhythmus der Höfe und nimmt die Herausforderungen von heute ernst: neue EU-Vorgaben, Energiewende und eine moderne Betriebsführung. Wir bilden Menschen aus, die unsere Landwirtschaft wirklich voranbringen – praktisch, modern und in der Region verwurzelt”, so Studiengangsleiterin Claudia Probst.

Verbessert wird im Rahmen des neuen Studienplans ab 2026 die Studierbarkeit in organisatorischer Hinsicht. Dafür sorgt ein in Österreich einzigartiges „landwirtschaftsermöglichendes Zeitmodell”. Welche Vorteile bringt dieses Modell für angehende Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer? Das Bachelor-Studium vermittelt mehr Inhalte im Winter und weniger im Sommer („erntefrei”). Lehrveranstaltungen zur Theorie finden auch abends, online oder zum Nachhören statt. Zudem stehen auch Hofübernahme, Betriebsführung und -optimierung am Programm.

Inhaltlich sorgt ein überarbeitetes Curriculum auch in Zukunft für erstklassig ausgebildete Absolventinnen und Absolventen. Eine Kombination aus gängigen agrarwissenschaftlichen Fächern von Bodenkunde bis Pflanzenbau kombiniert mit neuen Themen wie Berg- und Grünland, Tierwohl oder Wein- und Obstbau zielt auf die Bedürfnisse der Branche in Oberösterreich und vielen anderen Bundesländern ab.

An Bedeutung gewinnt das Energiemanagement in der Landwirtschaft. Die FH Oberösterreich verfügt hier über eine umfangreiche Expertise, die es ihr möglich macht, diesem Aspekt im Studium mehr Gewicht zu verleihen. Der energieautarke Bauernhof sichert die regionale Lebensmittelversorgung auch in Krisenzeiten.

Eine wichtige Botschaft im Bachelorstudium lautet: Die (Land-)Technik kommt nicht zu kurz! Die technischen Studieninhalte sind themengerecht mit den agrarwissenschaftlichen Fächern verknüpft. Das stärkt die interdisziplinäre Kompetenz der Studierenden und macht sie fit für unterschiedliche Karrieren in den agrarisch relevanten Berufsfeldern.

Der Fokus des Bachelor-Studiengangs liegt auf „Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer“ und der Zukunftssicherung landwirtschaftlicher Betriebe. Daher gehen von ihm wesentliche Impulse für einen lebenswerten ländlichen Raum aus.

Zentrale künftige Herausforderungen insbesondere der oberösterreichischen Landwirtschaft werden im Studium berücksichtigt:

45% der landwirtschaftlich bewirtschaften Flächen liegen in benachteiligten Gebieten. Dieser Umstand wird im Curriculum aufgegriffen, etwa durch einen Schwerpunkt auf Grün- und Berglandwirtschaft. Zusammen mit wirtschaftlichen Ausbildungsinhalten wie Betriebsführung und -optimierung sowie agrarwissenschaftlichen Themen wie Tierhaltung wird eine ideale Wissensbasis für (künftige) Berglandbauern geschaffen.

Im Land ob der Enns werden auch 29 Prozent aller Rinder und rund 40 Prozent aller Schweine Österreichs gehalten.

Im Bachelor-Studiengang wird das Thema Tierhaltung erweitert, um diese Aspekte noch besser abzudecken. Immer neue Vorgaben der Europäischen Union (EU) sorgen für Unruhe bei den Landwirtinnen und Landwirten. Das Studiengang bringt Klarheit und unterstützt die Tierhalter gezielt beim Umgang mit rechtlichen Vorgaben und bringt Impulse, wenn es um Stallbau oder Tiergesundheit geht.

Know-how für Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer

Das Bachelor-Studium vermittelt einige, für Hofübernehmerinnen und -übernehmer zentrale Kompetenzen:

➔ Hofübernahme

➔ Betriebskonzepte, Agrarcontrolling, Betriebsoptimierung

➔ Förderungen, Agrarrecht

Welche sonstigen Karrierewege stehen Absolventinnen und Absolventen nach dem Bachelor-Studium offen?

Das Studium bietet eine ideale Vorbereitung für Karrieren in Unternehmen der Agrarindustrie, in Verbänden/ Organisationen/ Kammern, in der Selbstständigkeit, im Agrarmarketing oder auch in wissenschaftlichen Forschungsprojekten.

„Mit unserem Studium geben wir jungen Menschen das Wissen in die Hand, um mutig neue Wege zu gehen und gleichzeitig die Tradition ihrer Familien zu bewahren. Uns ist wichtig, dass die Bäuerinnen und Bauern sagen können: Das bringt meinem Hof wirklich etwas und wir gehen mit Zuversicht in die Zukunft“, so Probst.

Angewandte Forschung im Agrarbereich Landwirte werden immer mehr zu Energiewirten

Die FH Oberösterreich vereint am Campus Wels Expertise aus Agrar und Energie und liefert den Studierenden Antworten auf Fragen wie: Wie bewegen Landwirtinnen und Landwirte sich auf den Energiemärkten? Wie funktioniert optimales Energiemanagement am Hof? Wie werden erneuerbare Energien optimal in die betrieblichen Prozesse integriert?

Projekte in der angewandten Forschung an der FH Oberösterreich halten das im Studium vermittelte Wissen immer auf dem aktuellen Stand. Im Rahmen des TASTE-Projekts werden zwei für „Energiewirte“ wichtige Pilotaktivitäten durchgeführt: der Anbau von Sojabohnen als Modellkultur und die Erprobung von Agrovoltaik.

Ein weiteres Forschungsprojekt zum „Energieoptimierten Bauernhof“ integriert E-Traktoren in das Energiemanagement auf den Höfen und hilft den Betrieben dabei, hinsichtlich Verfügbarkeit und Leistbarkeit von Energie effizienter zu werden.

Neben den bereits genannten Forschungsprojekten zum Thema Landwirtschaft und Energie steht hier vor allem die Entwicklung der DigiNase im Vordergrund. Mit einer „digitalen Nase“ können Krankheiten im Wald frühzeitig erkannt werden. Sie kann – für den Menschen nicht detektierbare – Gerüche wahrnehmen und mittels KI interpretieren. Für die Landwirtschaft wichtige Anwendungsfälle der an der FH Oberösterreich entwickelten riechenden KI sind etwa der Borkenkäferbefall oder die Suche nach Wildschweinkadavern.

FH-Prof. MMag. Dr. Michael Schmidthaler Studiengangsleiter Agrarmanagement und -innovationen (Master) – FH OÖ Campus Steyr

Mit dem Masterstudiengang „Agrarmanagement und -innovationen“ bietet die FH Oberösterreich die „Speerspitze des agrarischen Studienangebots“ in einer für die Studierenden bestmöglichen Kombination von Studium und Arbeit im Betrieb an.

Das landwirtschaftsermöglichende Zeitmodell, welches eine Blockwoche im Wintersemester sowie Online- und Wochenendformate umfasst, ermöglicht einerseits klassisches Studieren neben Beruf, Ehrenamt und Freizeit. Das Studium profitiert umgekehrt auch von der Praxis und der aktiven Mitarbeit im familiären Betrieb.

Das Masterstudium bietet eine forschungsorientierte Ausbildung für die Landwirtschaft der Zukunft und eröffnet Karrierechancen in den Feldern Landtechnik und-vertrieb, Lebensmittelproduktion, Marketing und Nachhaltigkeit, Ausbildung und Beratung sowie in vielen weiteren Berufsfeldern im Umfeld agrarischer Produktion. Im Mittelpunkt stehen innovative Lösungen für aktuelle Herausforderungen in der Landwirtschaft, welche Aspekte wie Digitalisierung, Automatisierung, nachhaltige Produktion und modernes Management umfassen.

„Die Landwirtschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Mit unserem Masterstudium qualifizieren wir Fachkräfte, die Innovationen aktiv mitgestalten und neue Technologien praxisnah in die Landwirtschaft bringen“, so Michael Schmidthaler, Studiengangsleiter und selbst Landwirt.

Neben den inhaltlichen Aspekten bietet das umfangreiche Netzwerk des Studiengangs den Studierenden Verbindungen fürs Leben. Dieses Netzwerk umfasst Akteure sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene. Abschlussarbeiten und Erfahrungen etwa in den Gremien der Europäischen Union (EU) bieten einen hervorragenden Einblick in die Welt der Politik.

Einen guten Draht zu Agrarexpertinnen und -experten bietet auch die Studiengangs- Plattform „mehrwert-landwirtschaft.at“. Sie informiert über die in der Agrarcommunity bereits etablierte agrarische Fachtagung Mehrwert -Landwirtschaft, deren Ausgabe für 2026 am 22. April am Campus Steyr der FH Oberösterreich stattfindet. Neben der Vernetzung bietet diese Plattform eine ideale Übersicht der Projekte in der Angewandten Forschung, in die der Studiengang eingebunden ist.

Forschung im Fokus

Diese enge Einbindung in aktuelle Forschungsprojekte bildet ein zentrales Element des Masterstudiums. Studierende arbeiten dabei an innovativen Lösungen für eine effizientere und nachhaltigere Landwirtschaft.

Ein Forschungsschwerpunkt liegt auf der autonomen Flächenbewirtschaftung. Ziel ist es, den Einsatz autonomer Maschinen in landwirtschaftlichen Arbeitsprozessen zu erforschen und weiterzuentwickeln. Dadurch können Arbeitsabläufe präziser gestaltet und Ressourcen effizienter eingesetzt werden.

Auch Hackroboter im Pflanzenbau sind Gegenstand der aktuellen Forschungsarbeit. Diese Systeme ermöglichen eine mechanische Unkrautbekämpfung und tragen dazu bei, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren. Sensorik, Robotik und künstliche Intelligenz spielen dabei eine zentrale Rolle.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Optimierung der Saatgutprozesskette. Dabei werden Produktions- und Logistikprozesse analysiert und weiterentwickelt, um Qualität, Effizienz und Rückverfolgbarkeit in der Saatgutproduktion zu verbessern.

Studieren und Forschen an der Schnittstelle von Landwirtschaft, Management und Technologie

Der Masterstudiengang positioniert sich bewusst an der Schnittstelle zwischen Landwirtschaft, Technik und Management. Absolventinnen und Absolventen sind dadurch bestens auf Tätigkeiten in der Agrarindustrie, in Forschungseinrichtungen, in Organisationen und Verbänden oder in innovativen landwirtschaftlichen Betrieben vorbereitet.

Mit dem Master „Agrarmanagement und -innovationen“ stärkt die FH Oberösterreich ihre Rolle als breit aufgestellter Innovationspartner der Landwirtschaft und trägt dazu bei, die Branche und damit auch die ländlichen Räume nachhaltig weiterzuentwickeln.

INFOBOX

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Land OÖ/Margot Haag

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