Menschen eine neue Existenz schenken und nebenbei den Fachkräftemangel bekämpfen? Klingt gar nicht so einfach! Regina Leuchtenmüller, Geschäftsführerin von Gloria Implacement, und ihr Team machen jedoch genau das. Sie brennen für ihr Kerngeschäft: die arbeitsplatznahe Qualifizierung. Eine Geschichte über Matching, Mut und die Magie des richtigen Bauchgefühls.
Was das Team von Gloria Implacement antreibt, ist klar: „Der Mensch steht im Mittelpunkt.“ Täglich hören Regina und ihre Mitarbeitenden Geschichten von Menschen, die den nächsten Schritt auf ihrem Berufsweg wagen möchten. Sie begleiten Arbeitssuchende und Betriebe mit Fachkräftebedarf durch die arbeitsplatznahe Qualifizierung – kurz AQUA. Das Modell, gefördert vom AMS und dem Land Oberösterreich, ermöglicht Umschulungen, Höherqualifizierungen und Lehrabschlüsse in verkürzter Zeit.
Der Clou: Gloria ist keine klassische Arbeitsvermittlung, sondern eine AQUA-Bildungsstiftung. „Wir sind das Bindeglied zwischen Menschen, die sich umschulen lassen möchten, und Firmen mit Fachkräftebedarf“, erklärt Regina. Während das AMS die Fördergelder bereitstellt, übernimmt Gloria die gesamte Begleitung: vom Erstgespräch über die Erstellung des Bildungsplans bis zum Abschluss der Maßnahme. Dadurch schaffen Regina und ihr Team mit viel Engagement und Herzlichkeit neue Existenzen.
„Was für den einen Menschen passt, ist für den anderen unmöglich“, sagt sie. Ihr Geheimrezept? Fingerspitzengefühl und die Fähigkeit, Menschen wirklich zu sehen. „Die fachliche Qualifikation kann jeder erlernen. Doch die soziale Kompetenz, das Miteinander – das ist das Wesentlichste.“ Rund 220 Ausbildungswege sind möglich, von klassischen Lehrberufen bis zu maßgeschneiderten Qualifizierungsprogrammen. Die Branchen? Quer durch den Gemüsegarten. „Handwerk hat goldenen Boden“, betont die Unternehmerin, die selbst aus einer ländlichen Unternehmerfamilie stammt.
Für Arbeitssuchende bedeutet AQUA: schneller Zugang zum Wunschberuf mit Fördergeldern statt Arbeitslosigkeit. Für Unternehmen: keine Lohn- und Lohnnebenkosten während der Ausbildung, dafür eine bedarfsgerecht ausgebildete Fachkraft. „In Zeiten wie diesen findet unser Modell noch mehr Anklang.“
Der Name Gloria ist bewusst gewählt: international verständlich, positiv besetzt und leicht merkbar. Er steht für Ruhm und Ehre – Werte, die auch die Haltung des Unternehmens widerspiegeln. Seit 2026 ist Regina mit Gloria auch in Niederösterreich tätig, ihrer Heimatregion. Was ihre Führungspersönlichkeit auszeichnet: „Es gibt immer eine Lösung und eine Portion Humor gehört dazu, ebenso wie stets in Bewegung zu bleiben.“ Ihr Rat an alle, die einen neuen Weg suchen: „Sucht euch einen Beruf, der euer Herz zum Singen bringt. Denn was man gerne macht, sieht man nicht als Arbeit, und der Erfolg stellt sich von selbst ein.“_
Volker Weihbold
Oft braucht es zwei Köpfe, um etwas Großes zu erschaffen und manchmal braucht es Schwestern, die so unterschiedlich sind wie
Nur müssen wir auch den Mut besitzen, diese zu treffen. Leonhard Schitter wird sehr deutlich, wenn es um das Bewusstsein
Was, wenn Mitarbeitende an Produktionslinien, in Logistikzentren und Behörden ihre Systeme selbst programmieren könnten? Auch wenn sie keine IT-Ausbildung haben.