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 Neues Lieferketteninstitut soll Standort resilienter machen
Schon gewusst

Neues Lieferketteninstitut soll Standort resilienter machen

6. März 2023

Neues Lieferketteninstitut soll Standort resilienter machen

Gerade die gegenwärtigen geopolitischen Herausforderungen rücken das Thema der Lieferketten ins Zentrum. Daten- und evidenzbasierte Analysen können somit helfen, potentielle Vulnerabilitäten und Risiken zu identifizieren und rasch darauf reagieren zu können.

Gegründet wurde das neue Institut, das als gemeinnütziger Verein organisiert ist, bereits im Oktober 2022, nun wurde es offiziell eröffnet. Peter Klimek, der 2021 zum Forscher des Jahres gekürt wurde, übernimmt die Leitung als Direktor, Präsident des Vorstands ist WIFO-Direktor Gabriel Felbermayr.

Interdisziplinär und politikrelevant

„Meine Vision ist, dass das ASCII ein weltweit führendes Forschungsinstitut wird, das sich mit lieferkettenbezogenen Fragestellungen datenbasiert auseinandersetzt und dadurch Nutzen für die Bevölkerung entsteht. Neben evidenzbasierter Politikberatung wollen wir aber auch im Bereich der Wirtschaft ein Ansprechpartner für Unternehmen sein“, so Klimek.

Das ASCII will ein wissenschaftliches Forschungsinstitut sein, das eine starke empirische Basis liefert und gleichzeitig politikrelevant ist.

Gabriel Felbermayr, WIFO-Direktor und ASCII-Präsident

„Wir wollen ein besseres Verständnis der Lieferketten und ihrer Verletzlichkeit leisten. Das ASCII will ein wissenschaftliches Forschungsinstitut sein, das eine starke empirische Basis liefert und gleichzeitig politikrelevant ist. Wichtig ist uns dabei vor allem auch die Interdisziplinarität“, erklärt Felbermayr.

Im Beirat des Instituts, geleitet durch Infineon-Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka, werden führende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Industrie das ASCII beraten: „Wir haben einen hohen wissenschaftlichen Anspruch und eine Ausrichtung an der Praxis!“

Förderungen von Land und Bund

Gefördert wird das ASCII durch das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft sowie das Land Oberösterreich für insgesamt fünf Jahre. Seitens des BMAW werden 7,5 Millionen Euro, seitens des Landes Oberösterreich 2,5 Millionen zur Verfügung gestellt.

Das Monitoring von Lieferketten und strategischen Abhängigkeiten ist für einen resilienten und starken Standort entscheidend.

Martin Kocher, Wirtschaftsminister

Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher betont, dass es sich beim ASCII um ein Vorzeigeinstitut handle, das es in dieser Form in Europa so noch nicht gebe. „Die Analyse und das Monitoring von Lieferketten und strategischen Abhängigkeiten sind für die langfristige Sicherung von nationalen Wertschöpfungsnetzwerken und damit für einen resilienten und starken Standort entscheidend.“

Auch der oberösterreichische Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner weiß über die Wichtigkeit für den Industriestandort Oberösterreich zu berichten: „Die Erkenntnisse aus den ASCII-Modellen sollen dabei helfen, nicht nur auf einzelbetrieblicher, sondern auch auf wirtschaftspolitischer Ebene Handlungsempfehlungen abzuleiten.“





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Redaktion
Melanie Kashofer
Fotos
BMAW / Holey
Erschienen
6.3.2023
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