Einfach mal fließen lassen

Ankommen. Durchatmen. Loslassen. Wie wichtig kleine Auszeiten sind, wissen wir spätestens seit der Coronapandemie. Dass es nicht immer zwingend „Vitamin Meer“ sein muss, das Element Wasser für die Erholung aber Gold wert ist, zeigt uns Eurothermen-Geschäftsführer Patrick Hochhauser bei einem kleinen Rundgang. Er gönnt sich mit uns etwas Entspannung im Eurothermen-Hotel Miraverde in Bad Hall.

Stress lass nach. Ja, genau so fühlt es sich an, wenn man das Hotel Miraverde in Bad Hall betritt. Was vorher noch so wichtig war, erscheint plötzlich zweitrangig. Der Puls geht runter und das Herz förmlich auf. Sehr gedämpft, sehr gediegen, sehr wohltuend fühlt es sich hier an. Bereits im Entree des Hotels gelingt das, was Motto des Aufenthalts sein soll: runterkommen. Und dabei ist es ganz egal, ob man im Miraverde nur für eine Nacht, ein (verlängertes) Wochenende oder eine ganze Woche einchecken möchte.

Genießen oder genießen lassen, das ist hier die einzige Frage, die man sich stellen muss. Soll heißen: „Ganz nach Belieben kann man sich den Aufenthalt selbst mit Anwendungen und Programmpunkten arrangieren, oder man lässt sich mit diversen Angeboten durch ein strukturiertes Programm führen“, sagt Eurothermen-Geschäftsführer Patrick Hochhauser, der seit 20 Jahren für die Eurothermen in unterschiedlichsten Funktionen tätig ist. Seit rund zweieinhalb Jahren eben als Geschäftsführer. „Auszeit und Erholung haben durch die Coronapandemie einen anderen Stellenwert bekommen. Urlaub wird anders wahrgenommen. Das Thema Wohlbefinden steht vor allem am Standort Bad Hall mehr im Fokus als Action und Attraktion“, sagt Hochhauser, der mit seinen Betrieben nach einer ungewissen und ungewollten Zwangspause schließlich auf eine äußerst positive Sommerbilanz zurückblicken kann.

Was ist es, das den Standort Bad Hall so besonders für all jene macht, die sich nach Ruhe, Entspannung und Genuss sehnen? Wir haben uns von Patrick Hochhauser drei Highlights zeigen lassen:

#Station 1

Lage ist alles? Absolut! Das Hotel Miraverde liegt herrlich eingebettet im 34 Hektar großen Kurpark von Bad Hall. Über 1.000 Bäume und mehr als 100 Sträucher bieten zu allen Jahreszeiten eine herrliche Rückzugsoase. Die künstlich errichtete Gradiergrotte ist, neben einem Fitnesspark, einem Yolatespfad (Yolates ist eine Mischung aus Yoga und Pilates) oder Yogaplattformen, das Resultat daraus, dass das EurothermenResort Bad Hall das Thema Gesundheit auch vor der Haustüre integrieren möchte.

Urlaub wird anders wahrgenommen. Das Thema Wohlbefinden steht vor allem bei unseren erwachsenen Gästen mehr im Fokus als Action und Attraktion.

Patrick Hochhauser Geschäftsführer, Eurothermen

Aus 33 Düsen rieseln hier stündlich etwa 1.000 Liter Jodsole über fünf Meter hoch aufgeschichtete Weißdornbündel. Dabei wird die Jodsole an den Dornenzweigen zerstäubt. Durch dieses Verfahren wird die Luftfeuchtigkeit erhöht und die Luft mit salzhaltigen und ätherischen Stoffen des Weißdorns angereichert. Dieses Freiluftinhalatorium fördert die Linderung von Atemwegserkrankungen und soll bei chronischer Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündungen und Asthma helfen. „Schon alleine das Plätschern des Wassers wirkt entspannend. Man kann hier Platz nehmen, tief ein- und ausatmen und sich so auf einfache Art und Weise etwas Gutes tun“, schwärmt Hochhauser von der Grotte, die auch an den Schwesternstandorten Bad Schallerbach und Bad Ischl installiert wurde.

#Station 2

Das Element Wasser ist die Quelle der Eurothermen. Treiben und treiben lassen. „Es spiegelt unsere Entstehungsgeschichte klar wider, denn ohne Wasser würde es das Unternehmen nicht geben“, sagt der Geschäftsführer, während er seine Hand bedächtig in das wohltemperierte, 32 Grad warme Wasser des hoteleigenen Thermalbads hält.

Wasser ist das verbindende Element der Standorte, auch wenn sich das Heilwasser jeweils unterscheidet. Jodsole ist in Bad Hall ein natürlich vorkommendes Heilwasser mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. Es ist das perfekte Naturheilmittel für die Gesundheitsvorsorge und für die Behandlung von akuten und chronischen Beschwerden. So lindern Anwendungen mit Jodsole Schmerzen, regulieren die Herz-Kreislauf-Funktion und schenken neue Energie und Lebensfreude. „Sich einfach mal treiben lassen, um wieder in den Fluss zu kommen“, empfiehlt Patrick Hochhauser, während wir uns schon auf den Weg zur nächsten Station machen.

#Station 3

Der Name verspricht hier tatsächlich nicht zu viel. Der Ausblick vom Hotelrestaurant könnte nicht schöner sein. Man hat fast das Gefühl, mitten im imposanten Kurpark zu sitzen. Aber auch der Blick auf den Teller, mit fast ausschließlich regionalen und saisonalen Gerichten, verheißt nur Gutes: „Uns ist es schon seit Langem ein großes Anliegen, regionale und saisonale Gerichte zu servieren. Wir versuchen, sehr bewusst einzukaufen“, sagt Eurothermen-Geschäftsführer Patrick Hochhauser, dem die Qualität des Restaurants äußerst wichtig ist. Denn: „Eine gesunde, ausgewogene Ernährung trägt zum Wohlfühlen, Loslassen und Abschalten genauso bei!“_

#Ähnliche Artikel

Ab in die Zukunft!

6,06 Milliarden Euro beträgt die touristische Wertschöpfung in Oberösterreich. Bis 2022 soll die Zahl um fünfzehn Prozent steigen – so das ambitionierte Ziel der neuen Landes-Tourismusstrategie. Grund genug, den Touristen des Jahres 2022 und seinen Urlaub in Oberösterreich genau unter die Lupe zu nehmen. Eine Reise in die Zukunft – zum Reisenden der Zukunft.

„Gxunde“ Geschmacksreisen

Seit März ist der Bezirk Freistadt um eine interessante kulinarische Adresse reicher. Ein neues Restaurant für Genießer:innen, die natürliche, regionale Küche mit internationalem Twist in einem zeitgenössisch-urbanen Ambiente lieben.

Wenn das Büro zum Wohnzimmer wird

Der „Workspace Wels“ gehört zu den größten Coworkingspaces Österreichs. Für viele Eingemietete hat sich der Arbeitsplatz zu einem zweiten Wohnzimmer entwickelt, in dem gemeinsam mit Freund:innen gearbeitet, genetzwerkt und Freizeit verbracht wird. Die Coronakrise hat diese Entwicklung verstärkt – der Aufholbedarf an zwischenmenschlichem Kontakt ist groß.

Wir sind dann mal (hin und) weg

Von den Südtiroler Bergen durch die Emilia-Romagna, zurück über den Gardasee bis zum Kronplatz: fünf Plätze zum Staunen, Entspannen und Inspirieren lassen.

PR

Den Winter erleben, das Echte entdecken: Urlaub in Oberösterreich

Wenn die Natur im Winter leise wird, dann wird sie plötzlich laut: unsere innere Stimme. Sie ruft nach Ausgleich zum Alltag, nach Natur und Freiraum, nach neuen Perspektiven, nach Begegnungen, die Wärme geben, nach Wintererlebnissen, die genügend Abstand bieten und gerade deshalb so viel Nähe schaffen.

Luxus? Natürlich!

Ist es ein Hotel oder eine Lodge? Beides. In der [Fuchsegg Eco Lodge](https://vacation.fuchsegg.at/) trifft der Komfort eines Hotels auf die Naturnähe einer Lodge.

9 Bundesländer, 9 Inspirationsquellen

Ideen liegen selten am Schreibtisch rum. Meistens finden wir sie dann, wenn wir uns inspiriert fühlen. Von Menschen, von Gesprächen, von Momenten, die uns berühren und von Plätzen, die so etwas wie eine Inspirationsquelle sind. Wir haben sie gefunden: neun dieser Quellen, in jedem Bundesland eine.

Italien (Sehn)Sucht

„Vorfreude ist die schönste Freude.“ Wer diesen Spruch erfunden hat, der hat keine Coronakrise durchgemacht. Wir haben genug von der Vorfreude und wollen jetzt die echte Freude … um endlich unsere Italien-(Sehn-)Sucht zu stillen. Und wir haben auch schon einen genauen Plan für die erste Gelegenheit, wenn wir wieder verreisen dürfen: sieben Tage Italien, vom Gardasee über Florenz bis in die Marken. Geht sich in einer Woche aus. Ist aber so schön, dass man am liebsten doppelt so lange bleibt.

Endlich Stille?

Ein Gründer, der möglicherweise die Heilung für ein weltweit stark verbreitetes Krankheitssymptom gefunden hat, eine Brille, die das eigene Smartphone zum 3D-Display macht, und ein Weinenthusiast, der seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat: drei spannende Gründungsgeschichten im Überblick.

Maximale Sicherheit + maximales Erlebnis!

Lange war es Nacht. Stockfinster. Alle Scheinwerfer abgedreht. Stille. Leere. Nichts. Und jetzt? Eine neue Tagung beginnt. Und sie kommt anders, als wir sie kennen. Mit Überraschungen, mit völlig neu gedachten Konzepten. Das Virus hat die Tagungsbranche auf den Kopf gestellt und nachhaltig verändert. Aber wie?

Essen wie Gott im Mostviertel

Für die Mostviertler Feldversuche lud die Destillerie Farthofer zum gemeinsamen Kochen und Essen in den Birnengarten. Haubenköchin Theresia Palmetzhofer kreierte ein Menü rund um den Mostbirnenbaum.

Eine Fahrt ins Bunte

Kleiner Psychotest: Wenn Sie mindestens zwei der folgenden Fragen mit „Ja“ beantworten, sollten Sie über einen Urlaub in Oberösterreich nachdenken: Sind Sie bereit für eine Überraschung? Haben Sie eine besondere Vorliebe für gutes Essen? Mögen Sie’s gern bunt und vielfältig – also jedenfalls, was die Landschaft betrifft? Haben Sie’s gern, wenn Gastgeber authentisch sind? Und wollen Sie etwas Neues entdecken?

denk.würdig 1_2020

Nicht alles ist Gold, was glänzt? Doch, in dem Fall schon. Wer sich mal wie ein Weltstar fühlen will, der nächtige im Fünf-Sterne-Superior-Hotel Goldener Hirsch in Salzburg.

Oberösterreich am Ball

Aber wie! Der Lask schafft den Einzug in die Gruppenphase der UEFA Europa League, Landeshauptmann Thomas Stelzer übernimmt den Vorsitz der Landeshauptleutekonferenz für das erste Halbjahr, mit Robert Seeber ist im selben Zeitraum ein Oberösterreicher Präsident des Bundesrates und unser Hoamatland gilt in internationalen Beziehungen als der Wirtschaftsstandort schlechthin. Wortwörtlich ist unser Bundesland dann am 9. Mai am (Oberösterreicher) Ball in Wien.

Natur, Action und Wellness in den Dolomiten

In vorgewärmten Skischuhen ohne Umwege direkt auf die Skipiste. Das Excelsior Dolomites Life Resort mitten in der UNESCO-Welterbe-Region Dolomiten bietet Wintersportlern alle Annehmlichkeiten, die man sich nur vorstellen kann.

PR

45 Jahre lang das Mögliche möglich machen

Die Entwicklung des Linzer Flughafens und des Design Centers, die Kulturhauptstadt 2009 und die Internationalisierung der Gäste: Manfred Grubauer hat Oberösterreichs Tourismus über viele Jahre geprägt. Demnächst zieht er sich aus der Wirtschaftskammer zurück – nicht aber aus seiner Rolle als Netzwerker für die Unternehmen.