Wege aus der Coronakrise So
geht's...

Zusammen sind wir stärker

Corona ist eine große Prüfung für Österreich. Ein wirkliches Phänomen dabei: Viele Menschen laufen zur Höchstform auf, schöpfen aus der Krise Kraft und stellen tolle Dinge auf die Beine. So wie Peter Weixelbaumer, Geschäftsführer von Lunik2 Communication & Strategy Services Agentur. Er hat auf Facebook die Initiative #wecomebackstronger gestartet. Diese holt Menschen und Organisationen auf die Bühne, die mit ihren Leistungen, Initiativen und Ideen mithelfen, die Krise bestmöglich zu überwinden und danach gemeinsam durchzustarten.

Corona ist eine große Prüfung für Österreich. Ein wirkliches Phänomen dabei: Viele Menschen laufen zur Höchstform auf, schöpfen aus der Krise Kraft und stellen tolle Dinge auf die Beine. So wie Peter Weixelbaumer , Geschäftsführer von Lunik2 Communication & Strategy Services Agentur. Er hat auf Facebook die Initiative #wecomebackstronger gestartet. Diese holt Menschen und Organisationen auf die Bühne, die mit ihren Leistungen, Initiativen und Ideen mithelfen, die Krise bestmöglich zu überwinden und danach gemeinsam durchzustarten.

#wecomebackstronger ist eine politisch unabhängige und überparteiliche Initiative. Die Facebook-Seite ist bewusst sehr reduziert gehalten, weil es dabei geht, Menschen, Organisationen und Projekte in den Vordergrund zu stellen. DIE MACHER führten mit Initiator Peter Weixelbaumer ein Interview mit Sicherheitsabstand – per E-Mail.

Wie entstand die Idee zu #wecomebackstronger?


Weixelbaumer: Wir haben die Idee vor einigen Tagen geboren - stark unter dem Eindruck der vor allem auf Social Media geführten sehr ambivalenten Diskussion zu den Maßnahmen zur Lösung der Coronakrise: Viele üben scharfe Kritik und äußern Zweifel. Und wiederum viele andere kritisieren genau diese Kritik, was beides in einer Demokratie wichtig ist. Aber aus unserer Sicht kommt dadurch der Blick auf die vielen Menschen und Organisationen, die aktiv anpacken, die an der Lösung der Coronakrise arbeiten, die unser Leben in diesen Wochen am Laufen halten, die vorbildliche Ideen und Initiativen starten und die täglich ihren Mann stehen, leider viel zu kurz. Oftmals erhalten diese Menschen und Organisationen, so finden wir, leider nicht die Aufmerksamkeit und Wertschätzung, die ihnen eigentlich gebühren.

Ist das der Antrieb für die Initiative?

Weixelbaumer: Ja, wir wollen mit #wecomebackstronger genau diese Menschen und Organisationen auf die Bühne holen und ihre tollen Aktivitäten öffentlich wertschätzen und loben. Und wir wollen damit DANKE sagen. Jede einzelne Maßnahme ist ein wichtiger Schritt aus der Krise. Wir wollen aber auch Mut machen und zeigen, dass so viele Menschen in diesem Land proaktiv und konstruktiv an der Bewältigung der Krise arbeiten und gemeinsam anpacken: mit Know-how, Innovationskraft, persönlichem Einsatz, mit Wir-Gefühl, Solidarität und Verantwortung. Und mit dem Ziel, gemeinsam stärker als zuvor aus dieser Krise zu kommen. Wir wollen Optimismus und positives Vorgehen fördern.

Was suchen Sie für #wecomebackstronger?

Weixelbaumer: Menschen und Organisationen, die durch ihre Aktivitäten, Ideen, Initiativen, Programme zur Lösung der Coronakrise beitragen. Das können gerne auch die so oft zitierten alltäglichen kleinen wie großen Helden vom Gesundheitswesen über Handel, Logistik, Sicherheit oder andere sein. Eben die, die in der Regel keine Bühne für ihre so wichtigen Aktivitäten in dieser Zeit haben. Aber natürlich auch Vereine, Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen sind gesucht. Wir wollen zeigen, was, wieviel und durch wen in diesem Land passiert, um die Coronakrise gemeinsam zu meistern. 

Wie wird man ein Teil davon?

Weixelbaumer: Einfach eine Message über unsere Facebook-Plattform wecomebackstronger oder eine E-Mail (peter.weixelbaumer@lunik2.com)  schicken. Wir schauen uns jeden Vorschlag gerne an. Dieser soll inhaltlich dem Geist von #wecomebackstronger entsprechen: eine positive, proaktive, anpackende, verantwortungsbewusste, vielleicht auch innovative, in jedem Fall aber das Gemeinsame, das Unterstützende und den Mehrwert für unsere Gesellschaft schaffende, das Optimistische in den Vordergrund stellende Tun zur Bewältigung der Coronakrise bei uns in Österreich. Wichtig: Es kommt dabei nicht auf die Größe der Initiative an, viele Menschen bewegen auch mit vermeintlich ganz kleinen Aktivitäten ganz Großes. Wichtig für „die Bewerbung“ wäre eine strukturierte Information: Wer sind die Personen/Organisationen zur vorbildlichen Aktivität? Was wird genau gemacht? Was ist das Ziel? Wem wird wie geholfen? Was ist eventuell neu/innovativ darin? Fotos dazu sind natürlich sehr wichtig, Video wäre toll.

Was erhoffen Sie sich von dem Projekt?

Weixelbaumer: Momentan sind wir noch am Beginn unserer Initiative und die Beiträge kommen aus Eigenrecherchen, was sich in Österreich alles tut. Aber vielleicht kommt der Zeitpunkt, an dem wir so viele Vorschläge erhalten, dass sie den Rahmen des für uns Machbaren sprengen – aber das wäre letztlich eine wunderbare Situation, weil es zeigen würde, welche große Kraft durch viele Menschen und Organisationen zur Lösung der Coronakrise aufgebracht wird. Wir werden uns jedenfalls sehr bemühen, mit #wecomebackstronger möglichst viele Positivbeispiele bekannt zu machen.

Mit #wecomebackstronger wollen wir Danke sagen und Mut machen.

Peter Weixelbaumer Geschäftsführer Lunik2 Communication & Strategy Services