Frauen als Finanz-Managerinnen

Was wünschen sich Frauen von Banken? Wie schätzen sie ihre finanzielle Kompetenz ein? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich die größte Frauen-Finanz-Studie Oberösterreichs, die von der VKB-Bank in Auftrag gegeben und vom Market Institut durchgeführt wurde. Die Ergebnisse liefern spannende Einblicke.

Für die Befragten ist etwa der gute Umgang mit Geld der zweitwichtigste Erfolgsfaktor im Leben – noch vor Allgemeinbildung und Durchsetzungskraft und hinter dem Rückhalt in der Familie. 90 Prozent schätzen ihren Umgang mit Geld als „gut“ oder „sehr gut“ ein, gleichzeitig ist aber ein Drittel der Oberösterreicherinnen skeptisch, was die eigene finanzielle Bildung betrifft. „Für uns ist es sehr erfreulich, dass die Frauen gut mit Geld umgehen können – der finanzielle Hausverstand ist ganz klar da. Aber gerade bei den finanziellen Aspekten der Zukunft, der Vorsorge, der Unabhängigkeit und der Selbstbestimmtheit in allen Lebensphasen braucht es Wissen und Bildung, die den kompetenten Umgang mit Finanzen steigern. Denn: Finanzkompetenz ist Lebenskompetenz“, sagt VKB-Generaldirektor Christoph Wurm. Die VKB-Bank biete menschliches Banking auf Augenhöhe sowie kompetente Wissensvermittlung regional und persönlich. Mehr als 71 Prozent der Oberösterreicherinnen gehen bei finanziellen Fragen als erstes zu ihrem Bankbetreuer.

In Oberösterreichs Haushalten geben übrigens Frauen den Ton an, wenn es um Finanzen geht: Knapp 40 Prozent der nicht alleine lebenden Frauen sind nach eigenen Angaben für die Finanzen im Haushalt hauptverantwortlich, 50 Prozent treffen die Entscheidungen gemeinsam mit ihrem Partner, nur neun Prozent der Frauen sagten, der Partner sei hauptverantwortlich.

Kontonutzungsverhalten

  • Ein eigenes Konto ist bei fast allen Frauen ( 93 Prozent ) eine Selbstverständlichkeit – auch bei Frauen, die nicht alleine leben.

Selbsteinschätzung in Finanzfragen

  • Ein Viertel der Oberösterreicherinnen schätzt sich als weniger bis gar nicht kompetent in Finanzfragen ein.

Verantwortlich für die Finanzen im Haushalt

  • Knapp 50 Prozent sagen, finanzielle Entscheidungen werden gemeinsam getroffen.
  • Knapp 40 Prozent der Frauen, die nicht alleine leben, behaupten, in ihrem Haushalt für alle Finanzen hauptverantwortlich zu sein.
  • Nur 9 Prozent sagen, der Partner oder die Partnerin ist hauptverantwortlich.

Bezahlte Anzeige

Auch in unsicheren Zeiten sind wir da: für Sie und ganz Oberösterreich.

Zusammenhalt und Verbundenheit, Achtsamkeit und Zuversicht – es sind Werte wie diese, die uns Rückhalt geben. Als finanzielle Partnerin steht die VKB-Bank den Menschen und Unternehmen in Oberösterreich in dieser Zeit zur Seite und das persönlich, menschlich und auf Augenhöhe.

Ihre VKB-Bank.

Unterstützung für Unternehmen: www.vkb-bank.at/vkb-blog/details/corona-unterstuetzung-fuer-unternehmen

#Ähnliche Artikel

Familie – immer noch am wichtigsten?

Nach ihrer Gründung 1999 feiert die OÖ Familienkarte heuer 20-jähriges Bestehen – zusammen mit 1.700 Partnerbetrieben und 150.000 Familienkarteninhabern. Zahlen, die sich sehen lassen können, findet Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner. Auch die Familien- und Wertestudie 2019 des Meinungsforschungsinstitutes IMAS International belegt die Wichtigkeit der Familie für Österreicher – und eine gesellschaftliche Verunsicherung.

Wie kann der Sozialstaat in Zukunft finanziert werden?

Demografischer Wandel, medizinischer Fortschritt, wachsende Ungleichheiten – wie kann man zukünftige Herausforderungen meistern, um soziale Absicherung zu garantieren? Thomas Stelzer, Landeshauptmann von Oberösterreich, Birgit Gerstorfer, oberösterreichische Soziallandesrätin, Erhard Prugger, Abteilungsleiter Sozialpolitik Wirtschaftskammer Oberösterreich, und Axel Greiner, Präsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich, geben Antworten auf aktuelle Fragen über das Sozialsystem der Zukunft.

„Ganz zufrieden bin ich nie“

Es waren große Fußstapfen, die er zu füllen hatte. Es waren unangenehme Sachverhalte, die er angehen musste. Und es war (und ist) eine große Verantwortung, die er zu tragen hat. Thomas Stelzer über Herausforderungen in seinem ersten Jahr als oberösterreichischer Landeshauptmann, die gesetzlich verankerte Schuldenbremse, die neu formierte Bundesregierung und die Neustrukturierung der Landesverwaltung.

Ab in die Zukunft!

6,06 Milliarden Euro beträgt die touristische Wertschöpfung in Oberösterreich. Bis 2022 soll die Zahl um fünfzehn Prozent steigen – so das ambitionierte Ziel der neuen Landes-Tourismusstrategie. Grund genug, den Touristen des Jahres 2022 und seinen Urlaub in Oberösterreich genau unter die Lupe zu nehmen. Eine Reise in die Zukunft – zum Reisenden der Zukunft.

So sozial ist Österreich

Die höchste Arbeitslosenzahl seit 1945, Kurzarbeit und ein beanspruchtes Gesundheitssystem: Die Coronakrise ist auch ein Belastungstest für unser Sozialsystem. Wie gut ist es, wo gibt es Schwächen? Und wie können auch in Zukunft die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft aufgefangen werden?

Wie war das noch gleich?

Wie kleine Löcher im Gehirn. So in etwa fühlt sich das wohl an, wenn man dement wird. Etwa 130.000 Menschen leiden in Österreich an einer demenziellen Erkrankung. Die gute Nachricht: „Das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, lässt sich durch eine gesunde Lebensweise positiv beeinflussen und reduzieren“, sagt Neurologin Bettina Metschitzer, Leiterin der Demenzstation am Klinikum Wels-Grieskirchen.

Wenn uns die Welt Zitronen gibt …

… dann wollen wir die am besten gleich wieder zurückgeben. Und alles wie vorher haben. Keine Existenzängste, keine Umsatzeinbußen. Einfach wieder die Welt, wie sie vorher war, die alte Normalität. Weil das aber nicht möglich ist, fragen wir Michael Stingeder, wie man aus diesen verdammten Zitronen Limonade machen kann.

„Wir haben unsere Eigenverantwortung abgegeben“

Wie im falschen Film. So fühlte es sich am Anfang der Coronakrise an. Und der Film läuft weiter; eine Mischung aus Science-Fiction, Horror und Drama. Wer führt hier eigentlich Regie? Ist es das unsichtbare Virus? Ist es die Politik? Oder sind es die Medien? Mediziner Günther Beck plädiert auf Eigenregie: „Es ist völliger Irrsinn, jetzt auf einen Impfstoff zu warten. Wir müssen das Steuer selbst in die Hand nehmen und eigenverantwortlich für unsere Gesundheit sorgen.“

Was bleibt, ist die Veränderung

Die Gesundheitskrise, die die Wirtschaft angesteckt hat – kaum eine Branche blieb verschont. Aber wie unterschiedlich waren die Unternehmen betroffen? Und was hat sich verändert? Richard Ecker und Andreas Pirkelbauer (Vorstände Volksbank Oberösterreich), Axel Kühner (Vorstand Greiner Holding) sowie Erich Steinreiber (CEO ISS Facility Service) und Gunther Herbsthofer (Geschäftsführer Herbsthofer Anlagenbau und Haustechnik) geben Einblicke.

Familie & Beruf – it’s a match?

Auch wenn die Erwerbsquoten der Frauen in Österreich seit den 1970er-Jahren konstant angestiegen sind, stehen immer noch vor allem Mütter vor der Herausforderung, Familie und Beruf zu vereinbaren. Wie muss ein Sozialsystem aussehen, damit Menschen möglichst ohne finanzielle Nachteile und Diskriminierung frei wählen können? Und wie hat sich das Bewusstsein für das Thema bei den Unternehmen selbst verändert?

Alle sagten, das geht nicht...

… dann kam einer, der wusste das nicht und hat‘s gemacht. Es heißt, Menschen brauchen Katastrophen, um zu lernen. Um sich zu wandeln. Klingt beinahe absurd, aber Fakt ist: Ausnahmen sind Vorreiter. Und Krisen sind auch Chancen, wie Chocolatier Josef Zotter selbst schon vor Corona erlebt hat. Nur – was kommt danach? Wie wird die Zukunft aussehen? Das wissen nur wir selbst, wie Zukunftsforscher Harry Gatterer sagt.

„Ein guter Steuerberater ist ein Art Co-PIlot“

500.000. So viele Skitourengeher sind in Österreich im Winter nach Schätzungen der alpinen Vereine unterwegs. Kurt Lassacher ist einer von ihnen. Das Bergaufgehen scheint ihm zu liegen. Auch beruflich hat er nun als Partner und Geschäftsführer der BDO Salzburg einen Gipfel erklommen.

Durchgesetzt

Neues Jahr, neue Beschlüsse . Welche Themen wurden unter den 56 Abgeordneten des oberösterreichischen Landtages und unter den 186 Nationalratsabgeordneten diskutiert, welche Beschlüsse gefasst? Ein Auszug.

PR

Sprache als Schlüssel zur Integration

Wer aus einem Land außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums kommt, muss in Oberösterreich Deutschkenntnisse nachweisen, um Wohnbeihilfe zu erhalten. Oft ist dieser Nachweis selbst für Menschen, die jahrelang in Österreich gearbeitet und Steuern gezahlt haben, eine zu hohe Hürde. Das soll sich ändern.

„In unserer Generation wäre das unvorstellbar gewesen“

2016 beauftragte die Geschäftsführung des Steuerberaters ICON zukünftige Partner damit, eine neue Unternehmensstruktur und eine operative Neuaufstellung zu entwickeln. Der Prozess ist nun abgeschlossen – die nächste Generation kommt ans Ruder. An den Maximen des Unternehmens ändert sich nichts. Für die alten Partner gab es trotzdem einige Überraschungen, als das neue Konzept präsentiert wurde.

Ab in die Zeitkapsel!

Helikopter-Geld, Zusammenbruch Lehmann Brothers, ÖVAG-Debakel, Einführung Negativzinsen – wir steigen mit den Vorständen der Volksbank Oberösterreich, Richard Ecker und Andreas Pirkelbauer, in die Zeitkapsel und reisen in die Vergangenheit, machen einen Zwischenstopp in der Gegenwart und landen schließlich im Jahr 2040. Die beiden Banker über Umbrüche in der Brache, Fehlentscheidungen der EZB und Wünsche an die neue Regierung.

Zehn Schritte zum garantierten Burnout!

Wer für seinen Job brennt, der darf nicht davor zurückscheuen, sich die Finger zu verbrennen – oder die Seele. Wir verraten Ihnen zehn Tipps, die Sie mit Vollgas ins Burnout führen.