Sommer, Sonne, … Unwetter!

Wie man sich auf den Krisenfall vorbereitet

Wetterextreme nehmen zu, sind sich Forscher einig. Der schneereiche Winter 2018/19 sorgte dafür, dass Ortschaften einige Zeit von der Außenwelt abgeschnitten waren. Auf solche und andere Krisenfälle sollte man laut OÖ Zivilschutz vorbereitet sein. Das ist aber in der österreichischen Bevölkerung nicht immer der Fall. Das Bewusstsein dafür nimmt laut Umfragen des OÖ Zivilschutzes zwar zu, aber es wird dann häufig gar nichts oder zu wenig dafür gemacht. Daher hat sich der OÖ Zivilschutz laut Präsident Michael Hammer in den vergangenen Jahren professioneller aufgestellt und ist in der Öffentlichkeit stärker in Erscheinung getreten. Hammer stellt aber klar: „Wir wollen keine Angst machen. Das Leben ist nicht gefährlicher geworden, Krisen sind nicht wahrscheinlicher geworden, es geht rein darum, dass man für den Ernstfall vorbereitet sein soll.“ Darunter versteht der Zivilschutz, dass man für rund sieben Tage mit Essensvorräten und Trinkwasser versorgt ist. Weiters sollten eine gewisse Notbeleuchtung und ein Radio zum Empfang von Informationen – empfohlen werden Geräte mit Kurbeldynamo – im Haushalt verfügbar sein. Immer öfter würden auch Unternehmen den OÖ Zivilschutz für Vorträge engagieren, als Geschenke werden Notfallboxen gekauft. „Denn wenn die Mitarbeiter daheim gut versorgt sind, können sie im Krisenfall ihre Aufgabe im Betrieb weiter wahrnehmen“, so Hammer.

Kernaussage

"Wir wollen keine Angst machen. Krisen sind nicht wahrscheinlicher geworden, es geht rein darum, dass man für den Ernstfall vorbereitet sein soll."

Michael Hammer, Präsident OÖ Zivilschutz

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