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 Wie man mit Köpfchen im globalen Wettbewerb besteht
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Wie man mit Köpfchen im globalen Wettbewerb besteht

5. März 2026

Während die ganze Welt über Kunststoff diskutiert, schreibt Oberösterreich leise Erfolgsgeschichten. Mit Innovation statt Resignation, mit Kreislaufdenken statt Wegwerfmentalität und mit alpenländischer Exzellenz statt billiger Massenware. Über eine Branche, die wir live erleben durften –
in Düsseldorf auf der „K“, der weltgrößten Fachmesse der Kunststoff- und Kautschukindustrie. 

Als wir nach einem intensiven Tag das Messegelände der „K 2025“ wieder verlassen, bleibt ein Eindruck besonders in Erinnerung: Die heimische Kunststoffindustrie spielt in der Champions League. Denn die Zahlen sprechen für sich: 5,6 Milliarden Euro Produktionswert, 16.900 Beschäftigte und ein Exportanteil von 70 Prozent. Damit ist chemische Industrie speziell in Oberösterreich nicht nur die drittgrößte Industriebranche, sondern auch ein Paradebeispiel für Ingenieurskunst. „Kunststoffe und chemische Produkte spielen bei technischen Innovationen in sämtlichen Bereichen des Lebens eine herausragende Rolle. Sie sind aufgrund ihrer außergewöhnlichen Eigenschaften im täglichen Leben unverzichtbar geworden“, erklärt Ulrich Wieltsch, Fachvertretungsvorsitzender der chemischen Industrie in der WKOÖ.

 Die grüne Revolution

Gerade weil Kunststoff in der öffentlichen Wahrnehmung dennoch oft kritisch gesehen wird, arbeiten die Betriebe intensiv an nachhaltigen Lösungen. Allen voran die Erema Group aus Ansfelden, weltweiter Marktführer für Kunststoffrecyclinglösungen, deren Messestand auch wir besuchen. Ihr Erfolgsrezept: Technologien entwickeln, die aus Abfall wertvolle Ressourcen machen. „Die Fortschritte im Kunststoffrecycling sind enorm. Es ist beeindruckend, welche Erfolge wir gemeinsam mit unseren Kunden in den letzten Jahrzehnten erzielt haben“, betont CEO Manfred Hackl. So ermöglichte man im vergangenen Geschäftsjahr das Recycling von 26 Millionen Tonnen Kunststoff. Durch eine neue Technologie des Unternehmens SML kann zudem Folie ohne Kartonhülsen gewickelt werden, was jährlich große Mengen an Kartonabfall einspart. Zahlen, die verdeutlichen, wie ernst es der Branche mit der Kreislaufwirtschaft ist.

Während Produktionsverlagerungen in Niedriglohnländer oft als unausweichlich gelten, beweisen einige Aussteller das Gegenteil. Gemeinsam mit dem globalen Player Engel entwickelte etwa ifw mould tec aus Micheldorf eine Spritzgussmaschine, die Kunststoffteile für den Sanitärbereich in Deutschland günstiger produzieren kann als die händische Fertigung in Billiglohnländern. Auch bei Haidlmair aus Nußbach, Weltmarktführer bei Werkzeugen für Getränkekisten, setzt man auf Qualität statt Preiskampf: „Wir sind sicher nicht der billigste Anbieter, aber Qualität aus Oberösterreich rechnet sich langfristig für die Kunden immer“, sagt Peter Peschl, Leiter der Unternehmenskommunikation.

Vom Boden abheben mit oberösterreichischer Technologie

Die Erfolgsgeschichte der oberösterreichischen Kunststoffindustrie reicht buchstäblich bis in die Lüfte. Denn mit seinen hydraulischen Presssystemen hat das Innviertler Unternehmen Langzauner einen bemerkenswerten Meilenstein erreicht: „Etwa alle drei Sekunden hebt ein Flugzeug mit einem Bauteil ab, das mit Langzauner-Maschinen produziert wurde“, erklärt Verkaufs- und Marketingchef Alexander Wiesner stolz. Apropos: Angekommen bei Fill lernen wir, dass auch das Familienunternehmen aus Gurten in der Luftfahrtindustrie mitmischt. Das Unternehmen hat sich auf recycelbare Partikelschäume spezialisiert, aus denen unter anderem Rotorblätter für Flugtaxis gefertigt werden können. Und noch etwas haben wir an diesem Tag gelernt: Die oberösterreichische Kunststoffindustrie ist nicht nur ein wirtschaftliches Schwergewicht, sondern auch ein Innovationsmotor, der mit Kreativität und technologischem Know-how die Zukunft gestaltet._

Redaktion

  • David Bauer

Fotos

WKOÖ

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