Starke Genossenschaften als Stabilitätsfaktor in Oberösterreich 2025
Beim OÖ. Landesgenossenschaftstag am Mittwoch, dem 18. März 2026, im Design Center Linz, zieht der Raiffeisenverband OÖ. umfassend Bilanz über die wirtschaftliche Entwicklung der oö. Raiffeisen-Genossenschaften im abgelaufenen Jahr.
Starke Genossenschaften fördern Oberösterreich
In einem wirtschaftlich wie geopolitisch hoch volatilen Umfeld sind starke, stabilisierende Kräfte besonders gefragt. Die oberösterreichischen Raiffeisen‑Genossenschaften übernehmen diese Rolle seit Jahrzehnten mit einem klaren, nachhaltigkeitsorientierten Kompass und auf Basis eines sehr soliden wirtschaftlichen Fundaments. Genossenschaften sind wesentliche Akteure in der Finanzwirtschaft, der Agrarwirtschaft sowie in der Lebensmittelproduktion und damit in grundlegenden Bereichen unseres Lebens. Als Marktführer im Bankensektor sorgen sie für einen funktionierenden finanziellen Blutkreislauf, als starke Partner der Land‑ und Forstwirtschaft sichern sie die Versorgung mit hochwertigen Lebensmittel aus regionaler Produktion. Gleichzeitig treiben Energiegenossenschaften die nachhaltige, heimische Stromerzeugung voran und machen Oberösterreich unabhängiger von globalen Risiken.
Der größte Vorteil der Genossenschaften liegt in ihrer klaren Ausrichtung: Sie fördern ihre Mitglieder – 350.000 Oberösterreicher, die zugleich Eigentümer und Kunden sind. Deren Interessen stehen im Vordergrund und nicht Renditeerwartungen externer Investoren. Alle wesentlichen Entscheidungen werden regional, demokratisch und im Sinne der Menschen getroffen. Besonders in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten beweist dieses Modell seine Stärke: Gewinne und Wertschöpfung bleiben vollständig in Oberösterreich und stärken unmittelbar die regionale Wirtschaft.
Kurz gesagt: Ohne Genossenschaften würde in Oberösterreich vieles fehlen – mit ihnen hingegen gewinnt das ganze Land.
Stabilitätsfaktor in herausfordernden Zeiten: Genossenschaften im Jahr 2025
In einem wirtschaftlich wie geopolitisch hoch volatilen Umfeld sind starke, stabilisierende Kräfte besonders gefragt. Die oberösterreichischen Raiffeisen‑Genossenschaften übernehmen diese Rolle seit Jahrzehnten mit einem klaren, nachhaltigkeitsorientierten Kompass und auf Basis eines sehr soliden wirtschaftlichen Fundaments. Genossenschaften sind wesentliche Akteure in der Finanzwirtschaft, der Agrarwirtschaft sowie in der Lebensmittelproduktion und damit in grundlegenden Bereichen unseres Lebens. Als Marktführer im Bankensektor sorgen sie für einen funktionierenden finanziellen Blutkreislauf, als starke Partner der Land‑ und Forstwirtschaft sichern sie die Versorgung mit hochwertigen Lebensmittel aus regionaler Produktion. Gleichzeitig treiben Energiegenossenschaften die nachhaltige, heimische Stromerzeugung voran und machen Oberösterreich unabhängiger von globalen Risiken.
Der größte Vorteil der Genossenschaften liegt in ihrer klaren Ausrichtung: Sie fördern ihre Mitglieder – 350.000 Oberösterreicher, die zugleich Eigentümer und Kunden sind. Deren Interessen stehen im Vordergrund und nicht Renditeerwartungen externer Investoren. Alle wesentlichen Entscheidungen werden regional, demokratisch und im Sinne der Menschen getroffen. Besonders in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten beweist dieses Modell seine Stärke: Gewinne und Wertschöpfung bleiben vollständig in Oberösterreich und stärken unmittelbar die regionale Wirtschaft.
Kurz gesagt: Ohne Genossenschaften würde in Oberösterreich vieles fehlen – mit ihnen hingegen gewinnt das ganze Land.
OÖ. Raiffeisenbanken: Starkes Herz der oberösterreichischen Wirtschaft
Eine funktionierende Wirtschaft benötigt einen stabilen finanziellen Kreislauf. In Oberösterreich übernimmt die Raiffeisenbankengruppe als klarer Marktführer diese zentrale Aufgabe. Mit einem Wachstum der Ersteinlagen der 64 oö. Raiffeisenbanken um 3 % auf
29 Milliarden Euro und der Gesamtmittel um 6 % auf 43,8 Milliarden Euro zeigt sich einmal mehr ein sehr hohes Kundenvertrauen. Mit den Kundengeldern und dank einer hohen Risikotragfähigkeit konnten die oö. Raiffeisenbanken mit einer Finanzierungsleistung von
23 Milliarden Euro viele Investitionen finanzieren und somit der regionale Wirtschaftskreislauf belebt werden. Dabei wird gesamthaft ein sehr gutes Betriebsergebnis und ein sehr gutes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erwartet, welches das Eigenkapital und damit die Sicherheit der oö. Raiffeisenbanken weiter stärkt.
In diesen Zahlen nicht enthalten ist die im Eigentum der 64 oö. Raiffeisenbanken stehende Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, die als fünftgrößte Bank Österreichs nicht nur eine zentrale Säule der österreichischen Kreditwirtschaft ist, sondern mit ihrem breiten Beteiligungsportfolio vielen heimischen Unternehmen Eigenkapital zu Verfügung stellt und damit viele entscheidende Impulse für eine positive wirtschaftliche Entwicklung setzt.
Neben dem Bankgeschäft engagiert sich die Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich seit jeher für die Gesellschaft und ist beispielsweise Förderer vieler Vereine und regionaler Institutionen. Damit leistet sie einen nachhaltigen Beitrag zu einer hohen Lebensqualität im ganzen Land.
OÖ. Lagerhausgenossenschaften: Starker Partner der Land- und Forstwirtschaft
Die Lagerhausgenossenschaften sind ein zentraler Eckpfeiler der Versorgungssicherheit – einer Aufgabe, die angesichts globaler Veränderungen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Oberösterreich verfügt dank seiner Landwirte über einen hohen Selbstversorgungsgrad; diese wiederum profitieren von starken genossenschaftlichen Partnern wie der Lagerhausgruppe.
Mit über 120 Filialen, 34 Werkstätten und mehr als 2.000 Mitarbeitern stellen die Lagerhäuser alles bereit, was land- und forstwirtschaftliche Betriebe benötigen, und übernehmen darüber hinaus vielfach die Lagerung und Vermarktung der Ernten. Mit einem Umsatz im Jahr 2025 von rund 950 Millionen Euro zählen sie zudem zu den wichtigsten regionalen Nahversorgern und Dienstleistern in den Bereichen Bau, Energie sowie Haus und Garten.
OÖ. Molkereigenossenschaften: Leistungsstarke Lebensmittelproduzenten
Auch die Molkereigenossenschaften tragen entscheidend zur Ernährungssicherheit bei. Im Jahr 2025 verarbeiteten sie 1,8 Milliarden Kilogramm Milch zu einer sehr breiten Produktpalette hochwertiger Lebensmittel und schufen damit beträchtliche Wertschöpfung für mehr als 10.000 Bauernhöfe. Auf Basis eines soliden Ergebnisses und einer guten Eigenkapitalausstattung wurden erneut wesentliche Investitionen in die heimischen Werke getätigt, die eine entsprechende Grundlage für auch zukünftig hohe Wertschöpfung der in Österreich erzeugten Milch sind.
OÖ. Energiegenossenschaften: Regionale Energieproduktion gewinnt weiter an Bedeutung
Vor dem Hintergrund internationaler Unsicherheiten gewinnen regionale Energiequellen stark an Bedeutung. So sind es mittlerweile mehr als 11.000 Oberösterreicher in 137 Genossenschaften, die Strom aus Biomasse, Wasser- und Windkraft sowie Photovoltaik erzeugen beziehungsweise vermarkten. Diese wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmen sind nicht nur ein ökonomischer und ökologischer Gewinn, sondern leisten auch einen zunehmend wichtigeren Beitrag zu mehr Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit. Auch 2025 wurden zahlreiche neue Energiegenossenschaften gegründet. Die Genossenschaft bleibt dabei die optimale Rechtsform, um die Kraft des Miteinanders zu bündeln und gemeinsam zu wirtschaften. Ihre Struktur ermöglicht die flexible Einbindung vieler Mitglieder und schafft gleichzeitig einen stabilen Rahmen für nachhaltige Projekte.
INFOBOX
Über den Raiffeisenverband OÖ.:
Der Raiffeisenverband OÖ. ist die Dachorganisation von über 290 Genossenschaften nach dem System Raiffeisen in Oberösterreich und trägt als Prüfer und Berater seiner Mitgliedsunternehmen zu deren positiver Entwicklung bei.
Die oö. Raiffeisen-Genossenschaften stehen im Eigentum von mehr als 350.000 Oberösterreichern und sind ein verlässlicher starker Wirtschaftsmotor. Sie erwirtschafteten mit ihren ca. 10.500 Mitarbeitern im Jahr 2025 rund 4,8 Milliarden Euro an Umsätzen. Dank einer sehr guten Ertragskraft und soliden Eigenkapitalausstattung stehen sie auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf einem stabilen Fundament und konnten dadurch im vergangenen Jahr ca. 170 Millionen Euro in die Zukunft investieren.
Redaktion
- DIE MACHER
Fotos
Strobl
