Eine Fahrt, sieben Runden, drei Minuten pro Pitch. Am 3. September wurde die Linzer Grottenbahn zur ungewöhnlichen Bühne für Oberösterreichs Startup-Szene. Zwischen Märchenfiguren und künstlichen Grotten präsentierten Gründer ihre Ideen vor Investoren.
Wer hätte gedacht, dass die Linzer Grottenbahn mal zur Startup-Arena wird? Bei der Fairytale Pitch Night von tech2b saßen Investoren zwischen künstlichen Felsen und lauschten gespannt sieben Gründerteams.
Das Spektrum der sieben Startups hätte bunter kaum sein können: AirMate präsentierte ein Kinder-T-Shirt, das sich bei Ertrinken automatisch aufbläst. Akobia entwickelt eine automatisierte Lawinensonde, die Verschüttete schneller findet. Und Diamens will Endometriose mit einem Test aus Menstruationsblut diagnostizieren – statt der üblichen sieben Jahre Ungewissheit soll es fünf Tage dauern.
Magdalena und Judith von PelviQueens landeten mit ihrem Beckenboden-Training irgendwo mittendrin in diesem Tech-Mix. Die beiden Physiotherapeutinnen wissen aus der Praxis: Viele Frauen kämpfen mit Problemen, über die niemand gerne spricht. Ihre Lösung ist digital, individuell und vor allem diskret.”Wir erzählen den Investoren keine Märchen – wir liefern echte Lösungen für echte Probleme”, sagen sie. Punkt.
Vorbereitet wurden die Startups von Dr. Florian Kandler, dem “Pitch Doktor” aus “2 Minuten 2 Millionen”. Der Mann weiß, worauf es ankommt, wenn nur wenige Sekunden über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.
Nach den Pitches ging’s zum entspannteren Teil über: Networking in der Grottenbahn-Atmosphäre. Hier passiert das Entscheidende – die ersten Gespräche, die aus einer Idee ein Investment machen können. Lukas Keplinger von tech2b hat mit dem Event ins Schwarze getroffen: “Starke Netzwerke und gezielte Investments sind der Schlüssel für erfolgreiche Startups.” Die märchenhafte Kulisse sorgt für Gesprächsstoff und lockert die Stimmung auf.
Sieben Startups, zahlreiche Investoren, eine außergewöhnliche Location – die Fairytale Pitch Night zeigt, was in Oberösterreichs Startup-Szene steckt. Hier entstehen Verbindungen, die zählen. Und manchmal braucht es eben eine Grottenbahn, damit sich die richtigen Leute finden.
Richard Haidinger
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