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Schon gewusst

Oberösterreichische Luftfahrtunternehmen wollen hoch hinaus

5. Juli 2017

Luftfahrt-Experten
05.07.

Peak Technology in Holzhausen

Das Unternehmen in der kleinen Gemeinde im Bezirk Wels-Land machte seinen Einstieg in die Luftfahrtbranche schrittweise. Vor zehn Jahren gegründet, ist das 100-köpfige Unternehmen im Motorsport verwurzelt und beliefert Formel-1-Teams mit verschiedenen Leichtbaukomponenten, die insgesamt rund 70 Prozent des gesamten Fahrzeuges ausmachen. Mit der Herstellung von Rotorblättern für den Drohnenbauer Schiebel begann dann der Einstieg in die Luftfahrtbranche. Mittlerweile produziert man Heckrotor-Blätter für den Schweizer Helikopterhersteller Marenco. „Nach vier Jahren haben wir die Luftfahrtzulassung hinter uns. Das Verfahren ist sehr kompliziert, immerhin dürfen bei der Produktion keine Fehler passieren“, erzählt Firmengründer Dieter Grebner. Jetzt ist das Unternehmen für sogenannte „Klasse-Eins-Bauteile“ qualifiziert. „Das sind jene Bauteile, die nicht versagen dürfen, weil sonst das Fluggerät abstürzt.“ Zur Qualitätssicherung müssen für ein Heckrotor-Blatt über 100 Seiten Dokumente ausgefüllt werden. Derzeit erwirtschaftet Peak Technology rund zehn Prozent des Jahresumsatzes von 13,5 Millionen Euro mit der Luftfahrt.

Ro-Ra Aviation Systems in Schörfling

Der Luftfahrt-Zulieferer produziert Flugzeugteile, die man in der Verbindung von Rumpf und Fahrzeugkabine, im Flügel, in den Tragwerken oder in den Triebwerken findet. Neben präzisen Metallbauteilen für Triebwerke und Konnektoren werden unter anderem auch Dämpfsysteme, etwa für die Gepäckablage gefertigt. „Bei der Konstruktion wird immer mehr Wert darauf gelegt, dass alles leise ist, damit sich die Passagiere wohl fühlen“, beschreibt Geschäftsführer Markus Kreisle einen der Trend in der Luftfahrt. Ro-Ra Aviation hat schon längere Erfahrung in der Luftfahrt und spürt deutlich, dass die Branche wächst: In den vergangenen zwei Jahren konnte man den Umsatz von vierzehn auf 33 Millionen Euro mehr als verdoppeln und den Mitarbeiterstand von 120 auf 210 Personen aufstocken. „Bis Ende des Jahres sollen es noch mehr werden“, sagt Kreisle. Zu den wichtigsten Kunden zählen unter anderem PFW Aerospace, Airbus, FACC, Lufthansa Technik oder der tschechische Flugzeughersteller Aero Vodochody.

System7 metal technology in Oberweis

Das Unternehmen ist Entwicklungspartner und Lieferant für einbaufertige Blechteile, Blechkomponenten und Zusammenbauten aus (Edel-)Stahl und Aluminium. Neben einem Produktmix aus den Bereichen Automobil, Zug und Medizintechnik macht die Luftfahrt aktuell rund fünf Prozent des Umsatzes aus. Erst kürzlich wurde man von der Europäische Luftfahrtbehörde EASA dafür zertifiziert. „Es hat über ein Jahr gedauert, die Zulassung zu bekommen. Die Luftfahrt hat spezifische Regelwerke, wie etwas sein darf. Nun können die von uns produzierten und streng kontrollierten Teile in Flugzeuge auf der ganzen Welt ohne weitere Prüfung eingebaut werden“, erzählt Geschäftsführer Benedikt Reithofer stolz. Für den Flugzeugbauer Diamond Aircraft aus Wiener Neustadt liefert man Befestigungsteile, für andere Kunden wie FACC ist das Unternehmen Sublieferant. In den nächsten zwei Jahren soll der Umsatzanteil der Luftfahrt in den zweistelligen Bereich klettern. Rund 90 Mitarbeiter arbeiten am Standort für System 7 metal technology, neue Arbeitskräfte zu lukrieren werde aber „zunehmend schwieriger“. Dem Fachkräftemangel will man durch eigene Lehrplätze und Weiterbildungsmaßnahmen entgegenwirken.

Luftfahrtingenieur als neuer Studiengang?

Oberösterreich hat gute Voraussetzungen, was Bildung und Forschung im Bereich Luftfahrt betrifft. Neben der HTL in Ried mit dem Schwerpunkt Maschinenbau/Leichtbau oder dem Bachelor-Studiengang „Leichtbau und Composite-Werkstoffe“ an der FH Oberösterreich gibt es auch an der JKU Institute für Konstruktiven Leichtbau und Strömungslehre. Die WKOÖ will das Bildungsangebot erweitern und führt dafür Gespräche mit der FH OÖ, um den Luftfahrtingenieur als neuen Studiengang zu etablieren. „Der Bedarf seitens der Unternehmen an qualifizierten Mitarbeitern ist auf jeden Fall da“, sagt Günter Rübig, Obmann der Sparte Industrie der WKO.

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Redaktion
Michaela Albrecht
Erschienen
5.7.2017
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