Über 10.000 Gleistragplatten sichern zukünftige Zugverbindung. Transport erfolgt klimafreundlich per Bahn.
Die Kirchdorfer Gruppe ist mit ihrem Unternehmen MABA Fertigteilindustrie GmbH am Ausbau des Semmering-Basistunnels beteiligt. In Wöllersdorf bei Wiener Neustadt werden im Auftrag der ARGE FF SBT 5.1, bestehend aus PORR Group und Rhomberg Sersa Rail Group, insgesamt 10.637 Gleistragplatten für die Feste Fahrbahn hergestellt. Die Produktion startet im Jahr 2026. Die Fertigteile kommen auf der rund 27 Kilometer langen Tunnelstrecke zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag zum Einsatz.
Lieferung CO2-reduziert per Bahn
Der Transport erfolgt ausschließlich über den werkseigenen Bahnanschluss der MABA. Dadurch werden sämtliche Lieferungen von der MABA klimabewusst abgewickelt. Dieser Weg reduziert den Straßenverkehr, verringert Emissionen und trägt spürbar zur Nachhaltigkeit des Gesamtprojekts bei.
Der Semmering-Basistunnel ist Teil des Baltisch-Adriatischen Korridors und zählt zu den komplexesten Infrastrukturvorhaben der ÖBB-Infrastruktur AG. Die neue Strecke verkürzt die Fahrzeit zwischen Wien und Graz auf unter zwei Stunden, entlastet die historische Semmeringbahn und steigert die Kapazität für Personen- und Güterverkehr deutlich. Der finale Tunneldurchschlag erfolgte 2024, die Inbetriebnahme ist für 2030 geplant.
Im Jahr 2025 feiert die MABA Fertigteilindustrie GmbH ihr 100-jähriges Bestehen. Das österreichische Traditionsunternehmen zeichnet sich durch Erfahrung in zahlreichen Bahnprojekten in Österreich und dem DACH-Raum aus – darunter die Koralmbahn, der Boßlertunnel sowie die Modernisierung der Traisentalbahn.
ÖBB, Zenz
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