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 Jungbrunnen Veränderung
Allgemein Digitalwelten Menschen Unternehmen

Jungbrunnen Veränderung

13. Juni 2025

Wie geht man vor, wenn ein traditionelles Buchhandelsunternehmen eine Verjüngung braucht? Wie holt man die Mitarbeitenden an Bord und welche Innovationen forciert man? Klaus Magele, seit über dreieinhalb Jahren Geschäftsführer von Morawa, kennt die Antworten auf diese Fragen. Gemeinsam mit seinem Team hat er sich auf einen Changeprozess eingelassen und teilt seine Erfahrungen mit uns.

Dass er die Veränderung liebt, hat Klaus Magele schon in seinen vorherigen Führungspositionen im Schuhhandel unter Beweis gestellt. Das Faszinierende für ihn: neue Dinge zu erschaffen und Tradition mit Innovation zu verbinden. „Das allerwichtigste Kapital bei Veränderungsprozessen sind die Menschen. Wenn man sie dabei mitnimmt, kann man sehr viel erreichen. Ich bin so gestrickt, dass ich den Leuten die Werkzeuge in die Hand gebe und sie dann gemeinsam losrennen lasse.“

Buchhändler ist ein eigener Lehrberuf, viele der Mitarbeitenden von Morawa haben zusätzlich noch Germanistik, Geschichte oder Literaturwissenschaften studiert, sind höchst buchaffin und machen ihr Hobby zum Beruf. Durch ihre Leidenschaft seien sie die perfekten Beraterinnen und Berater. Im nächsten Schritt gehe es darum, sie zu guten Verkäuferinnen und Verkäufern zu machen, die der Kundschaft zusätzliche Waren anbieten können. Denn Morawa setzt neben Büchern auf hochwertige Geschenkartikel. Dazu wurden alle 18 Filialen revitalisiert oder umgebaut. Rund 20 Prozent der Verkaufsfläche mussten dafür Platz machen. „Es ist klar, dass es in einem ersten Schritt etwas Widerstand gibt, doch wenn ich die Menschen überzeugen kann, ihnen das Warum dahinter vermitteln kann, dann gehen sie mit.“ Wie Magele das macht? „Liebevoll und nicht mit der Brechstange“, sagt er und lacht. Im Zuge des Changeprozesses wird das Management agiler, die Filialleiter holen ihre Mitarbeitenden an Bord und alle ziehen lösungsorientiert an einem Strang.

Die Nischen entdecken

Der Buchmarkt sei vor allem durch große Mitbewerber im Internet umkämpft, als kleineres Unternehmen müsse man seine Nischen finden. Bei Morawa fehlt es dazu nicht an Ideen. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird Buchcycling angeboten. Das heißt, die Kunden können ihre gelesenen Bücher zurückbringen und gegen einen Gutschein weiterverkaufen. Außerdem werden die Bücher nicht mehr in Plastik verpackt geliefert, sondern in Wannen. So wird einiges an Verpackungsmüll gespart.

„Wir sind die Schnellsten in der Auslieferung“, erzählt Magele stolz. Über 220.000 Titel sind permanent im Lager verfügbar. Und um die gute Beratung in den Geschäften ebenso ins Netz zu bringen, wurde ein eigener Advice-Bot entwickelt. Quasi ein virtueller Buchhändler. Darüber hinaus gibt es seit Neuestem einen eigenen Podcast. Host Daniela Zeller trifft spannende Autorinnen und Autoren und spricht mit ihnen darüber, wie ihre Geschichten entstehen.

Vor einem Jahr wurde die älteste Buchhandlung Österreichs in Salzburg gekauft, in ein modernes Buchhandlungskonzept integriert und Mitte dieses Jahres wird auf der Wiener Mariahilfer Straße ein Flagship-Store entstehen. An neuen Projekten mangelt es beim Traditionsunternehmen also nicht. Und auch Klaus Mageles Begeisterung für Veränderung bleibt groß._

Wenn ich es schaffe, Menschen vom Warum zu überzeugen, gehen sie den Weg mit.
Klaus Magele
Geschäftsführer, Morawa Bucheinzelhandel

Redaktion

  • Melanie Kashofer

Fotos

Morawa Buch und Medien;Jürgen Hammerschmid

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