Wer heute noch allein auf klassische SEO setzt, läuft Gefahr, in Onlinerecherchen immer seltener gefunden zu werden. So stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, in einer Welt von KI-generierten Antworten sichtbar zu bleiben. Eine mögliche Lösung: GAIO – also Generative AI Optimization. Wir fragen Ines Eschbacher, Managing Director bei valantic Austria, was sich in Zeiten von ChatGPT, GoogleAI und Co. alles ändert und wie man am besten darauf reagiert.
#1 | Wir leben in einer „Zero-Click-Realität“
Die Art, wie Menschen nach Informationen suchen, habe sich fundamental verändert, erklärt Ines in unserem Interview. „Was wir früher gegoogelt haben, stellen wir heute meist als Fragen an Large Language Models wie ChatGPT.“ Der Effekt: Bis zu 60 Prozent aller Suchanfragen enden dadurch ohne Klick auf eine Website. „Wenn deine Marke in diesen KI-generierten Antworten nicht auftaucht, bist du quasi unsichtbar. Wir sind in der Zero-Click-Era angekommen.“
#2 | Die technische Basis ist das Um und Auf
Genau deshalb sei es heute unverzichtbar, technologisch die Weichen zu stellen. „Denn was bringt der perfekte Content, wenn er nicht ausgespielt wird?“, betont die Expertin. AI-kompatible Strukturen, Schema Markup, Metadaten und strukturierte Feeds seien entscheidend. „All das ist für Maschinen wichtig, damit sie auf Inhalte zugreifen können.“ Hausaufgabe für alle Unternehmen sei es daher, in die eigene Website, Datenbasis und Schnittstellen zu investieren, um eine zukunftsfitte technische Infrastruktur zu schaffen.
#3 | Die Relevanz von Inhalten ist im Wandel
„Es reicht nicht mehr, nur in Google auffindbar zu sein. Marken müssen für LLMs radikal relevant sein.“ Dafür brauche es strukturierte Inhalte, die von diesen optimal verarbeitet werden können. „Und das EEAT-Prinzip (Experience, Expertise, Authority, Trust) gewinnt an Bedeutung.“ Es sei wichtig, zu verstehen, dass wir uns erst am Anfang dieser Entwicklung befinden. „Die LLMs und unser Umgang mit ihnen werden sich verändern.“ Das Nutzerverhalten verschiebe sich und somit auch die Sichtbarkeit – von SEO zu GAIO.
#4 | Neue Kennzahlen rücken in den Fokus
„Früher wurden vor allem Keywords und Links gemessen, jetzt geht es um Visibility in KI-generierten Antworten – also darum, wie oft eine Marke in einzelnen Antwortbausteinen auftaucht.“ Das erfordere neue Trackingtools und Benchmarks. „Es geht nicht mehr um Rankingpositionen, sondern um Präsenz in ‚blended responses‘, sprich: Antworten, die die KI aus Informationen aus verschiedenen Quellen kombiniert. Unternehmen sollten daher ihre Erfolgsmessung anpassen und neue KPI definieren, die diese Sichtbarkeit zeitgemäß erfassen.“
#5 | Was dennoch bleibt: Markenführung für Menschen
Und doch empfiehlt Ines keine rein auf die KI abgestimmte Markenführung. „Der Mensch steht weiterhin im Mittelpunkt.“ Die Umsetzung – wie Content aufbereitet wird, damit er von KI-Systemen erkannt wird – sei vor allem ein technischer Aspekt. „Aber die strategische Markenführung selbst muss sich weiterhin am Menschen ausrichten, nicht an der KI.“_
valantic Austria
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