„AI-Slop” – Wort des Jahres 2025. Wer LinkedIn täglich öffnet, spürt es längst: Texte, die klingen wie alle anderen Texte. Raketen-Emojis, generische Floskeln, das obligatorische „aufs nächste Level heben”. Irgendwann scrollt man einfach drüber. Anja Tessmann nennt das KI-Erschöpfung – und sie weiß, wovon sie spricht. Denn gleichzeitig ist sie überzeugt: KI kann empowern, effizienter machen, sogar befreien. Der Haken? Man muss sie kuratieren, nicht einfach laufen lassen.
Anja Tessmann hat Sisterhood gemeinsam mit ihrer Schwester Juli gegründet – eine digitale Markenagentur mit Sitz in Berlin (Juli) und Wien (Anja). Wenn sie nicht gerade Unternehmen durch KI-Workshops begleitet, denkt sie darüber nach, wie Marken im Zeitalter des Einheitsbreis noch eine eigene Stimme behalten. Im Gespräch teilt Anja ihre ehrlichsten Beobachtungen aus der täglichen Arbeit mit Unternehmen – und gibt dabei konkrete Tool-Tipps, die man wirklich sofort ausprobieren kann.
Darum geht‘s in der Folge:
Co-Pilot statt Autopilot: Warum „tot automatisieren” genau den Einheitsbrei produziert, den niemand mehr lesen will – und was „kuratierte KI” 2026 bedeutet
Wie man erkennt, ob die eigene Marke schon im generischen Sog verschwunden ist – und was man dagegen tun kann.
Tool-Empfehlungen aus der Praxis: Von ChatGPT über Notebook LM und Wefi bis hin zu Newsrooms.ai aus Wien – welche Tools Anja wirklich täglich nutzt
Datenschutz ohne Paranoia: Welche Einstellungen man in ChatGPT und Google Workspace kennen sollte
Newsletter mit Persönlichkeit: Wie ein stark trainierter Custom-GPT und eine Schreibstilanalyse dafür sorgen, dass Texte zu 95 Prozent in der eigenen Tonality klingen
Mehr zu Anja Tessmann und Sisterhood: Sisterhood Berlin
Tool-Tipp aus der Episode: newsrooms.ai
MMH
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