• Newsletter
  • Jobs
  • Werben
DIE MACHER DIE MACHER
  • Print
  • Abo
  • Konto
0,00 € 0 Warenkorb
  • Menschen
  • Podcast
  • Digitalwelten
  • MACHERjobs
  • Karriere
  • Lifestyle
  • Unternehmen
  • Zukunft
  • Karrieresprung
  • SchonGewusst
  • Menschen
  • Podcast
  • Digitalwelten
  • MACHERjobs
  • Karriere
  • Lifestyle
  • Unternehmen
  • Zukunft
  • Karrieresprung
  • SchonGewusst
Schon gewusst

Coronavirus wird im Abwasser unschädlich

7. Juli 2020

Coronavirus wird im Abwasser unschädlich
07.07.

SARS-CoV-2 stellt die Wissenschaft immer wieder vor neue Herausforderungen. Zuletzt sorgten Untersuchungen von Abwasserproben in verschiedenen Ländern Europas für eine Überraschung. Sie lassen darauf schließen, dass der Erreger möglicherweise schon länger sein Unwesen treibt. Mitte März ist es dem KWR (Watercycle Research Institute) in den Niederlanden erstmals gelungen, das Erbgut des Virus im Abwasser nachzuweisen.

Den beiden Forschungsgruppen rund um Heribert Insam von der Universität Innsbruck und Norbert Kreuzinger von der TU Wien landeten im April gleichzeitig einen Treffer: Das Erbmaterial von SARS-CoV-2 schwimmt auch im Zulauf von österreichischen Kläranlagen. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen diskutierten Insam und Kreuzinger nun bei einer Erfahrungsaustauschrunde des Cleantech-Clusters.

Abwasser-Monitoring als Frühwarnsystem für die Gesundheitsbehörden

Eine der entscheidendsten Fragen, nämlich ob das Virus im Abwasser infektiös ist, konnte verneint werden. Kreuzinger lieferte die Begründung dazu: Das Wasser verändere das Hüllprotein, wodurch das Virus nicht mehr ansteckend sei. Darüber hinaus sei die Konzentration der Viren in den Abwässern um ein Vielfaches geringer als beispielsweise in Hustentröpfchen. Die in der Abwasserbranche gängigen Hygienemaßnahmen reichen daher aus.

Kreuzinger zeigte zudem eine weitere interessante Erkenntnis auf. Der Messwert des Abwassers lasse zwar keine direkte Umrechnung auf eine Anzahl der infizierten Personen zu, aber „eine zweite Welle kann man höchstwahrscheinlich schon im Vorfeld sehen.“ So könnte mit Hilfe der Abwasserbegutachtung ein Frühwarnsystem aufgebaut werden, dass die Gesundheitsbehörden Informationen über Auftreten und Verbreitung des Virus erhalten. Als Beispiel für dieses Vorgehen gilt die Ausrottung von Kinderlähmung (Polio), die international über Abwasseranalysen überprüft wird.





Neue Inhalte – Jetzt Aktualisieren!

Redaktion
diemacher.at
Fotos
Universität Innsbruck, TUWien
Erschienen
7.7.2020
Previous post
Next post
  • Digitalwelten 598
  • Karriere 915
  • Menschen 1384
  • Unternehmen 940
  • Zukunft 1538
Weitere Artikel
Karrieresprung

Karrieresprung bei der OÖ-Ärztekammer

3. Juli 2026

Bei der ordentlichen Vollversammlung am 2. Juli 2026 wurde Silke Haim einstimmig zur neuen Präsidentin der Ärztekammer für Oberösterreich gewählt.

Karrieresprung

Karrieresprung bei VIVATIS Holding AG

3. Juli 2026

VIVATIS Holding bestellt neues Vorstandsteam ab Oktober 2026 Die VIVATIS Holding AG stellt ihren Vorstand neu auf. Mit 1. Oktober

Karrieresprung

Karrieresprung bei der AMAG Austria Metall AG

3. Juli 2026

Neuer Konzernsprecher der AMAG Austria Metall AG Christoph M. Gabriel, BSc hat Mitte Juni, zusätzlich zu seinen bisherigen Funktionen als

DIE MACHER DIE MACHER
Newsletter Anmeldung
Newsletter Anmeldung

Kategorien

Digitalwelten
Karriere
Lifestyle
Zukunft
Menschen
Unternehmen
Podcast

Menü

Abo
Print
Über uns
Kontakt
Jobs
Konto

Rechtliches

Impressum
Datenschutz
AGB für Inseratkunden
Werben bei DIE MACHER
Vertrag widerrufen
Cookie Einstellung
© MACHER MEDIA HOUSE GMBH 2026.
MILEZO
  • Print
  • Abo
  • Konto
  • Print
  • Abo
  • Konto