• Newsletter
  • Jobs
  • Werben
DIE MACHER DIE MACHER
  • Print
  • Abo
  • Konto
0,00 € 0 Warenkorb
  • Menschen
  • Podcast
  • Digitalwelten
  • MACHERjobs
  • Karriere
  • Lifestyle
  • Unternehmen
  • Zukunft
  • Karrieresprung
  • SchonGewusst
  • Menschen
  • Podcast
  • Digitalwelten
  • MACHERjobs
  • Karriere
  • Lifestyle
  • Unternehmen
  • Zukunft
  • Karrieresprung
  • SchonGewusst
Schon gewusst

Corona-Krise als Chance für Europa?

9. Mai 2020

Die Krise als Chance für Europa?
09.05.

„Um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, wurden in der Krise in Europa nationale Grenzen geschlossen. Diese Schritte waren als Sofortmaßnahme richtig und wichtig“, sagt Stelzer. Längerfristig sei ein „Corona-Nationalismus“ aber keine Lösung. „Europäische, nationale und regionale Maßnahmen zur Krisenbewältigung müssen aufeinander abgestimmt werden und einander ergänzen, damit sie volle Wirksamkeit erzielen können. Aktuell ist der Stellenwert der Nationalität wieder gestiegen, dem gegenüber muss gerade jetzt auch ein gemeinsames europäisches Bewusstsein gefördert und gestärkt werden“, erklärt Stelzer.

Die Krise habe etwa gezeigt, wie wichtig es sei, dass unverzichtbare Güter in Europa produziert werden. „Wir müssen dafür sorgen, dass in bestimmten Branchen wie der Pharmaindustrie oder bei der Erzeugung von Schutzausrüstungen die Abhängigkeit von Drittstaaten verhindert wird“, sagt Stelzer. Die Produktion von wichtigen Gütern müsse aus Asien wieder nach Europa und Österreich zurückgeholt werden. Zusätzlich brauche es ein neues Notfallmanagement in der EU. Es wurden zwar 7,4 Billionen Euro von Nationalstaaten, Stiftungen und Organisationen gesammelt, um eine Impfung und Medikamente gegen Covid19 zu entwickeln, andererseits kam es zu negativen Erscheinungen wie nationale Exportverbote für medizinische Ausrüstung oder Ausreisebeschränkungen für Gesundheits- und Pflegepersonal. „Es braucht effiziente Notfallpläne, damit im Falle einer Krise europäische Maßnahmen rasch aufeinander abgestimmt werden können“, sagt Stelzer.

Auch Fragen der Versorgungssicherheit und der Abhängigkeit globaler Lieferketten müssten neu gestellt werden. „In der aktuellen Krise erlebt die Globalisierung einen Dämpfer, es ist wichtig, dass trotz der Beschränkungen die Wirtschaftskreisläufe wieder in Gang kommen“, sagt Wirtschafts- und Europa-Landesrat Markus Achleitner. Lieferketten müssten wieder stärker regionalisiert und neue Produktionen in Europa aufgebaut werden. „Eine Reindustrialisierung Europas wäre gerade für Oberösterreich eine große Chance“, sagt Achleitner.

Achleitner und Stelzer beim Hissen der Europa-Fahne vor dem Linzer Landhaus.

Neue Inhalte – Jetzt Aktualisieren!

Redaktion
diemacher.at/online
Fotos
Land OÖ / Max Mayrhofer
Erschienen
9.5.2020
Previous post
Next post
  • Digitalwelten 598
  • Karriere 911
  • Menschen 1332
  • Unternehmen 920
  • Zukunft 1527
Weitere Artikel
Header Karriere Menschen

„Du triffst jeden Tag mutige Entscheidungen”

23. März 2026

Die Schwestern Patricia Zupan-Eugster und Verena Eugster haben aus kleinen Laufevents am Bodensee die größte Plattform für Female Empowerment im

Header Menschen Unternehmen

Krisenstrategie: Innovation

23. März 2026

Als 2020 plötzlich Produktionslinien stillstanden und ganze Branchen ins Wanken gerieten, war Panik für Werner Pamminger keine Option. Es war

Header Karriere Menschen

Was wir von Kindern (für die Zukunft) lernen können

23. März 2026

Ali Mahlodji war das Kind, aus dem „nichts werden wird“. Heute zeigt er Unternehmen, wie man Menschen nicht kaputt macht.

DIE MACHER DIE MACHER
Newsletter Anmeldung
Newsletter Anmeldung

Kategorien

Digitalwelten
Karriere
Lifestyle
Zukunft
Menschen
Unternehmen
Podcast

Menü

Abo
Print
Über uns
Kontakt
Jobs
Konto

Rechtliches

Impressum
Datenschutz
AGB für Inseratkunden
Werben bei DIE MACHER
Cookie Einstellung
© MACHER MEDIA HOUSE GMBH 2026.
MILEZO
  • Print
  • Abo
  • Konto
  • Print
  • Abo
  • Konto