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 Neuer Name, starke Wurzeln
v.l.: Markus Plakolm, Werksleiter, Hans-Jörg Kasper, Geschäftsführer, Michael Foisel, Marketing- und Vertriebsleiter, Swisspearl Österreich
Schon gewusst

Neuer Name, starke Wurzeln

5. März 2026

Vom Traditionsbetrieb zur internationalen Marke: Wie Swisspearl Österreich mit Investitionen, Innovation und einem klaren Standortbekenntnis den Wandel der Bauwirtschaft aktiv mitgestaltet.

Die Bauwirtschaft steckt in einer Phase der Neuorientierung – weniger Neubau, mehr Fokus auf Bestand und Nachhaltigkeit. Für produzierende Unternehmen bedeutet das vor allem eines: langfristig denken. Genau diesen Ansatz verfolgt Swisspearl Österreich. Das Unternehmen erwirtschaftete 2024 einen Umsatz von 71,6 Millionen Euro, beschäftigt 287 Mitarbeitende und investierte in den vergangenen drei Jahren rund 9,5 Millionen Euro in Technologie, Automatisierung und Umweltmaßnahmen.

„Wir bei Swisspearl investieren nicht in Quartalen, sondern in Generationen. Schon aufgrund unserer Geschichte, die in Vöcklabruck 1894 begann. Seit damals produzieren wir hier Faserzement in höchster Qualität“, betont Geschäftsführer Hans-Jörg Kasper. „Allein in den letzten drei Jahren haben wir rund 9,5 Millionen Euro in unseren Standort investiert. Dass wir Umsatz und Beschäftigung auch 2025 in einem schwierigen Marktumfeld stabil halten konnten, zeigt, dass unsere strategische Ausrichtung trägt, dazu gehört auch die Umfirmierung 2023 von Eternit auf Swisspearl, mit der wir unsere Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft abgesichert haben. Wer so investiert, braucht Planungssicherheit, und zwar bei Energiepreisen, bei regulatorischen Rahmenbedingungen und vor allem bei Fördermodellen.“

Von Eternit zu Swisspearl

Der Name hat sich geändert, die industrielle DNA ist geblieben. Seit 2023 firmiert das traditionsreiche Unternehmen Eternit Österreich als Swisspearl Österreich – ein Schritt, der den Standort in eine internationale Markenstrategie integriert. Heute ist das Unternehmen Teil einer europaweit tätigen Gruppe mit acht Produktionsstandorten und rund 2.300 Mitarbeitenden.

„Wir stehen auf 130 Jahren Industriegeschichte, aber wir denken in Jahrzehnten nach vorne“, betont Kasper. „Die Umfirmierung auf Swisspearl war ein bewusster Zukunftsschritt. Internationale Markenstärke und regionale Produktionskompetenz gehören für uns untrennbar zusammen. Wer langfristig produzieren will, braucht Substanz und die bauen wir hier in Vöcklabruck weiter aus.“

Während der Neubau zuletzt deutlich abgekühlt ist, rückt ein anderer Bereich stärker ins Zentrum: die Sanierung bestehender Gebäude. Besonders das Dach spielt dabei eine Schlüsselrolle „Sanierung beginnt am Dach. Wenn das Dach energetisch nicht ertüchtigt wird, verlieren wir Effizienz und Wirkung“, so Kasper. „Es gibt viele Förderinstrumente im Bereich der thermischen Sanierung aber wir brauchen noch stärkeres Bewusstsein dafür, dass die Dachsanierung einer der wirkungsvollsten Hebel im Gebäudebestand ist.“

Auch architektonisch erlebt das Steildach eine Renaissance. „Die Vorteile für das Gebäude, das ein Steildach bietet, ist wieder in den Köpfen der Menschen angekommen. Dies bestätigen uns auch Rückmeldungen der Fertighauspartner, die bereits eine Trendwende bei Fertigteilhäusern weg vom Flachdach hin zu Steildächern erkennen“, freut sich Marketing- und Vertriebsleiter Michael Foisel.

Mit der Integration der Creaton Steildach hat Swisspearl sein Portfolio erweitert und seine Position im Markt weiter gestärkt. „Die Übernahme von Creaton war ein konsequenter strategischer Schritt“, erklärt Foisel. „Wir haben damit unsere Kompetenz im Steildachsegment gebündelt und unsere Marktposition als führender Anbieter von Dach- und Fassadenlösungen nachhaltig gestärkt. Ein Marktanteil von rund 30 Prozent im Steildachbereich zeigt, dass wir in diesem Segment führend sind.“

Wissen als wichtiger Baustoff

Trotz aller Technologie bleibt der wichtigste Produktionsfaktor der Mensch. Swisspearl bildet derzeit 13 Lehrlinge aus und setzt stark auf interne Qualifizierung. „Unsere Produktion lebt vom Know-how unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erklärt Werksleiter Markus Plakolm. „Faserzement ist ein Werkstoff mit Tradition, aber seine Herstellung ist technologisch sehr herausfordernd. Dieses Wissen weiterzugeben ist für uns entscheidend.“

Die Ausbildung erfolgt direkt an den Anlagen – Praxis und Theorie greifen ineinander. „Wir bilden gezielt für unseren Standort aus“, so Plakolm. „Wer hier lernt, lernt an einer komplexen industriellen Produktion. Unser Ziel ist es, Fachkräfte langfristig im Unternehmen zu halten und ihnen Perspektiven zu bieten.“

Neben wirtschaftlicher Stabilität setzt das Unternehmen stark auf ökologische Verantwortung. Ziel der Unternehmensgruppe ist eine CO₂-neutrale Produktion bis 2040. Parallel werden Energieverbrauch, Emissionen und Produktionsabfälle kontinuierlich reduziert „Nachhaltigkeit ist für uns kein Zusatzprogramm, sondern Teil unseres industriellen Selbstverständnisses“, betont Kasper. „Wenn wir bis 2040 CO₂-neutral produzieren wollen, dann beginnt das bei jeder einzelnen Investition in Effizienz, Emissionsreduktion und Prozessqualität.“ Ein zentraler Faktor dabei ist die Langlebigkeit der Produkte. „Langlebigkeit ist ein wesentlicher Nachhaltigkeitsfaktor“, so Kasper. „Je länger ein Produkt hält, desto geringer ist sein ökologischer Fußabdruck über den Lebenszyklus.“

Industrie mit regionaler Verantwortung

Seit über 130 Jahren ist das Unternehmen Teil der regionalen Wirtschaftsstruktur und versteht diese Verbindung als Verpflichtung. Neben Kooperationen mit regionalen Partnern engagiert sich Swisspearl auch gesellschaftlich, etwa durch Unterstützung lokaler Initiativen und Infrastrukturprojekte. „Wir sind seit über 130 Jahren hier verankert. Diese Verbundenheit ist kein Zufall, sondern Verantwortung“, betont Kasper. „Industrie muss wirtschaftlich stark sein und sie muss auch gesellschaftlich und ökologisch Verantwortung übernehmen.“

Und genau darin liegt die langfristige Strategie: industrielle Stärke, technologische Entwicklung und regionale Verwurzelung miteinander zu verbinden. Oder, wie Kasper es zusammenfasst: „Langfristige Wertschöpfung entsteht dort, wo Industrie bereit ist, Verantwortung zu übernehmen für Menschen, Umwelt und Standort.“

Redaktion

  • Melanie Kashofer

Fotos

Swisspearl Österreich 

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