Oberösterreich – echt jetzt?
Unter dem Motto „Echt jetzt!” präsentiert sich Oberösterreichs Tourismus mit frischem Wind: Eine neue Urlaubsmarke, eine internationale Kampagne und ein großer Radschwerpunkt markieren den Neustart der Tourismuslandschaft im Bundesland.
Seit 1. Jänner 2026 ist die neue Tourismusstruktur mit sieben regionalen Tourismusverbänden komplett. „Mit dieser neuen Struktur erreichen wir sprichwörtlich ‘dreimal Mehr’: Mehr Qualität und ein ganzjähriges Angebot im gesamten Bundesland. Mehr Schlagkraft in den internationalen Märkten. Und mehr Expertise in strategischen Schlüsselthemen wie Digitalisierung und KI”, erklärt Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner.
Die aktuellen Zahlen geben Rückenwind: Von November bis Jänner lockten früher Schneefall und perfekte Pistenverhältnisse rund 631.000 Gäste nach Oberösterreich – ein Plus von 5,7 Prozent. Mit mehr als 1,5 Millionen Nächtigungen wurde ein Zuwachs von 2,9 Prozent erzielt.
Sieben Destinationen – ein Ziel
Die neue Tourismuslandkarte umfasst folgende Regionen:
- Salzkammergut – die länderübergreifende Weltmarke
- 360° Alpenland – Berge, Thermen und Stadtflair
- Quellenviertel – Kraft aus den Quellen
- Donauregion Oberösterreich – entlang der „Mutter aller Radwege”
- Linz – urbanes Radfahren und Medienkunst
- Region Wels – mit Blick auf die Landesgartenschau 2027
- Mühlviertel – Qualität und regionale Bio-Kulinarik
Die größeren Urlaubs- und Erlebnisräume bieten ganzjährig mehr Angebotsvielfalt und profitieren von gebündelter Expertise in Digitalisierung, Angebotsentwicklung und Marketing.
Das Land charmanter Superlative
Der Relaunch der Urlaubsmarke ist das sichtbarste Zeichen des Neustarts. „Oberösterreich ist in seiner Vielfalt ein verdichteter Extrakt ganz Österreichs. ‘Echt jetzt!’ ist ein umfassendes Versprechen an den Gast – das Versprechen unerwarteter Momente und Erlebnisse in einer unverfälschten Naturlandschaft mit bodenständigen, ehrlichen und herzlichen Menschen”, so Landesrat Achleitner.
„Echt jetzt?! Das fragen sich viele Gäste oft staunend, wenn sie die Vielfalt und die besonderen Erlebnisse entdecken, die unser Bundesland bietet”, sagt Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer von Oberösterreich Tourismus. „Oberösterreich hat das Potenzial, als Urlaubs- und Freizeitland in Zukunft noch mehr Gäste zu überraschen und zu begeistern. Deshalb beantworten wir die Frage mit unserem neuen Markenauftritt und der neuen Kampagne mit einem überzeugten: Echt jetzt!”
Oberösterreich wird in Gästebefragungen als erholsam, naturnah, gastfreundlich und authentisch wahrgenommen. „Es ist nicht das Land der großen Rekorde, des ‘schneller – höher – weiter’. Es ist das Land der besonderen Momente, die es in dieser Form und in dieser Qualität anderswo nicht gibt. Oberösterreich ist für uns ein Land charmanter Superlative – und genau damit möchten wir zukünftig bei unseren potenziellen Gästen punkten”, erklärt Winkelhofer.
Mehr als 100 solcher „charmanten Superlative” wurden in allen sieben Destinationen identifiziert – von der „Mutter aller Radwege” an der Donau bis zum „Woodstock der Blasmusik” im Quellenviertel, vom „längsten Sommerfest Österreichs” (Landesgartenschau 2027 in Wels) bis zur digitalen Medienkunst in Linz.
Internationale Kampagne startet im März
Die in drei Phasen aufgebaute Kampagne „Oberösterreich – Echt jetzt!” wird nicht nur in den deutschsprachigen Märkten ausgerollt – Österreich und Deutschland sind mit einem Nächtigungsanteil von knapp 75 Prozent die bedeutendsten –, sondern auch in den wichtigsten fremdsprachigen Märkten.
„Auf der weltgrößten Reisemesse, der ITB Berlin von 3. bis 5. März, zeigen sich die Markenfamilie Oberösterreich und der neue Kommunikations-Auftritt ‘Echt jetzt!’ erstmals auf der großen internationalen Bühne”, kündigt Winkelhofer an. „Ab 15. März startet die dritte und wichtigste Kampagnen-Phase, in der wir gemeinsam mit den Destinationen in Österreich und den internationalen Zielmärkten Deutschland, Tschechien, Niederlande, Großbritannien und Polen für Nachfrage sorgen wollen. Dann rücken unsere ‘charmanten Superlative’ und damit die konkreten Urlaubserlebnisse in Oberösterreichs Urlaubsregionen in den Mittelpunkt der Kommunikation.”
Oberösterreich tritt in die Pedale
Der Schwerpunkt in der Angebotskommunikation liegt 2026 ganz klar auf dem Thema Radfahren in all seinen Ausprägungen, vom Genussradfahren über Mountain- oder Gravelbiken bis hin zum Rennradfahren. Rund jeder dritte Gast gibt an, im Urlaub mit dem Rad, E-Bike oder Mountainbike zu fahren. 15 Prozent deklarieren ihren Aufenthalt klar als Rad- oder Mountainbikeurlaub.
„Beim Radfahren trifft Nachfrage und Begeisterung beim Gast auf eine gut ausgebaute Infrastruktur und hochqualitative buchbare Angebote – und das in ausnahmslos allen Urlaubsregionen Oberösterreichs”, fasst Winkelhofer die Bedeutung des Radtourismus für das Bundesland zusammen. Der Radgast bucht längere Aufenthalte – 53 Prozent bleiben zwischen vier und 14 Nächten – und trägt mit Tagesausgaben von 194 Euro pro Person überdurchschnittlich zur touristischen Wertschöpfung bei.
Oberösterreich punktet mit:
- Mehr als 2.500 Kilometern touristisch genutzter Radwege
- Über 3.500 Kilometern freigegebenen Mountainbikestrecken
- Mehr als 180 Tourenvorschlägen für Rennrad und Gravelbike
Top-Angebote der Regionen:
- Velorama im Mühlviertel: 108 Gravel- und Rennradtouren mit knapp 9.000 Kilometern
- Donauradweg: 160 Kilometer pure Abwechslung
- Salzkammergut BergeSeen eTrail: 630 km und 14.500 Höhenmeter
- Hintergebirgsradweg im 360° Alpenland: entlang der historischen Waldbahntrasse
- Entdecker-Radtour im Quellenviertel: 180 Kilometer Rundtour
- Linz Velodrom: Österreichs einzige Radrennbahn
- Radkleeblatt Wels: neue Gravelbike-Routen
„Beispielsweise im Gravelbike-Bereich haben sich unsere Regionen mit wirklich qualitätsvollen Angeboten in den vergangenen Jahren großartig entwickelt und genießen in der Szene einen herausragenden Ruf”, freut sich Andreas Winkelhofer. „Aber auch auf dem Mountainbike oder Rennrad und natürlich auf unseren genussvollen Radwegen entlang von Seen und Flüssen kommt man voll auf seine Kosten.”
Digitalisierung als gemeinsames Projekt
Ein weiteres Erfolgsbeispiel der neuen Zusammenarbeit: Alle sieben Tourismusverbände entwickeln gemeinsam mit Oberösterreich Tourismus digitale personalisierte Kommunikation. Das System verknüpft Daten, analysiert diese mittels KI und steuert kanalübergreifend individualisierte Kommunikationsmaßnahmen. 2026 starten Oberösterreich Tourismus, Region Wels, Donauregion und Linz als Pilotpartner.
Redaktion
- Zofia Wegrzecka
Fotos
Land OÖ / Margot Haag

