Wenn in Kirchdorf der große Ofen im Zementwerk wieder „auf die Reise geschickt“ wird, schaut die Region genau hin. Nach einer umfangreichen Winterrevision hat Kirchdorfs Bürgermeister Markus Ringhofer den Drehrohrofen persönlich gezündet und damit den Start in eine neue Ofenreise eingeläutet.
Seit dem 13. Februar 2026 läuft die Klinkerproduktion kontrolliert und stabil.
„Es ist etwas Besonderes, wenn der Ofen wieder startet. Man spürt, dass hier ein wichtiger Motor für unsere Region anspringt“, sagt Bürgermeister Markus Ringhofer bei seiner ersten Zündung am Hauptbrenner. „Das Werk sichert Arbeitsplätze vor Ort und stärkt unsere Gemeinden weit über Kirchdorf hinaus.”
In den vergangenen Wochen wurde die Anlage im laufenden Stillstand gründlich überprüft und erneuert. In den Mahltrocknungsanlagen MTA 1 und 2 wurden neue Vorabscheider eingebaut und Rohrleitungen erneuert, erstmals kommen keramische Mahlwerkzeuge zum Einsatz.
Am Drehrohrofen wurden rund 140 Tonnen Ofensteine ausgebaut und neu zugestellt, zusätzlich wurden 90 Tonnen Feuerfestmassen eingebracht. Der Entladekran erhielt neue Kranschienen und eine Oberflächenbearbeitung, der Chlorbypassfilter wurde um 30 % erweitert, in der Kohlemühle wurden Sichter, Vorabscheider und Mühlengebläse ausgetauscht. Für die Verarbeitung von Ersatzbrennstoffen wurde eine Schneckenwaage installiert.
Seit über 135 Jahren ist das Zementwerk in Kirchdorf ein fixer Bestandteil der regionalen Wirtschaft und ein wichtiger Partner für Bauunternehmen, Gemeinden und Betriebe in Oberösterreich. Viele Mitarbeitende kommen aus Kirchdorf und den umliegenden Bezirken, oft bereits in zweiter oder dritter Generation.
Hard Facts: Winterrevision im Überblick
In den Mahltrocknungsanlagen MTA 1 und 2 wurden neue Vorabscheider eingebaut, Rohrleitungen erneuert und erstmals keramische Mahlwerkzeuge eingesetzt.
Am Drehofen wurden rund 140 Tonnen Ofensteine ausgebaut und wieder zugestellt, 90 Tonnen Feuerfestmassen eingebracht.
Der Entladekran erhielt neue Kranschienen und eine Oberflächenbearbeitung.
Der Chlorbypassfilter wurde um 30 Prozent erweitert.
In der Kohlemühle wurden Sichter, Vorabscheider und Mühlengebläse ausgetauscht.
Bei der Verarbeitung von Ersatzbrennstoffen wurde eine Schneckenwaage installiert.
Mit einer jährlichen Kapazität von etwa 500.000 Tonnen Zement festigt das Kirchdorfer Zementwerk, Tochter der Kirchdorfer Gruppe, seine Position als innovativer und zukunftsorientierter Arbeitgeber in der Region.
Über die Kirchdorfer Gruppe
Die Kirchdorfer Gruppe ist ein privat geführter österreichischer Baustoffkonzern mit Sitz in Kirchdorf an der Krems. Rund 1.700 Mitarbeitende sind in 14 Ländern in den Bereichen Bindemittel, Rohstoffe, Betonfertigteile sowie Straßensicherheitssysteme tätig. Innovation, Forschung und nachhaltige Infrastrukturprojekte zählen zu den strategischen Schwerpunkten der Gruppe.
Mit einer jährlichen Kapazität von etwa 500.000 Tonnen Zement festigt das Kirchdorfer Zementwerk, Tochter der Kirchdorfer Gruppe, seine Position als innovativer und zukunftsorientierter Arbeitgeber in der Region.
Kirchdorfer Gruppe
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