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 Wo Hierarchien fallen, wachsen Netzwerke
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Wo Hierarchien fallen, wachsen Netzwerke

15. Februar 2026

58,4 Prozent Frauenanteil insgesamt, 38 Prozent Teamleiterinnen im Privatkundengeschäft – Zahlen, die aufhorchen lassen in einer Branche, die noch vor Jahren fest in Männerhand war. Denn die Mittelstandsbank VKB scheint anders zu ticken. Und das nicht durch Quoten, sondern Wertschätzung, Flexibilität und ein Erfolgsmodell, das seit zwölf Jahren funktioniert: das Frauennetzwerk.

„Ich war damals als junge Mitarbeiterin relativ allein in einer Männerdomäne“, erzählt Stefanie Atteneder über ihre ersten Berührungspunkte mit der Bankenbranche. Heute leitet sie das Konto- und Einlagenservice mit elf Mitarbeitenden. Damals, 2013, als das Frauennetzwerk startete, war sie neu im Unternehmen. Unsicher. „Eine Kollegin aus einer anderen Abteilung meinte dann zu mir: ‚Komm doch mit, ich gehe zum Frauennetzwerk.‘“ Diese Geste – einfach, fast beiläufig – veränderte ihren beruflichen Weg. Und so wurde aus ersten Besuchen bei den Veranstaltungen des Frauennetzwerks ein Mitwirken im Organisationsteam der bis heute erfolgreichen Plattform. Und aus Stefanie darüber hinaus auch eine Betriebsrätin und Arbeitnehmervertreterin, die im Aufsichtsrat der Bank sitzt.

Man begegnet sich auf Augenhöhe, das nimmt einem die Berührungsängste.
Sandra Frühwirth
Leiterin Personalgewinnung, VKB

 „Vernetzen, inspirieren, stärken“

Drei Worte, die die Ziele des Netzwerks im Kern beschreiben. Und die gelebt werden: Etwa bei Kamingesprächen mit Führungskräften, Selbstverteidigungskursen, Besuchen bei Kooperationspartnern der Bank oder anderen abwechslungsreichen Veranstaltungen, die das Programm bilden. Um einander kennenzulernen, sich auszutauschen oder auch einfach, um als neue Mitarbeiterin erste, wertvolle Kontakte zu knüpfen. Dafür kommen mehrmals pro Jahr verschiedene Teilnehmerinnen zusammen – von vertrauten Gesichtern bis hin zu wechselnden und wiederkehrenden Besucherinnen. 

Das Besondere daran: Hierarchien stehen nicht auf der Gästeliste. Dafür alle Frauen im gesamten Konzern. „Sämtliche Kolleginnen sind gerne gesehen und wir sind untereinander alle per Du“, erklärt Sandra Frühwirth, die seit vielen Jahren in der Personalgewinnung der VKB arbeitet und das Organisationsteam ebenfalls unterstützt. „Das heißt, alle begegnen sich auf Augenhöhe.“ Für sie war genau das mit ein Schlüssel für ihren persönlichen Werdegang: „Ich arbeite seit 2008 für die Bank und konnte mich stets weiterentwickeln. Ein ganz großer Pluspunkt war für mich dabei das Frauennetzwerk.“

Der erste Gedanke nach meiner ersten Teilnahme war: Da gehe ich wieder hin!
Stefanie Atteneder
Leiterin Konto- und Einlagenservice, VKB

Der Marathon ist nicht zu Ende

Was im kleinen Kreis beginnt, strahlt darüber hinaus, sind sich die beiden einig. So fand etwa der Selbstverteidigungskurs, ursprünglich nur für das Frauennetzwerk gedacht, so großen Anklang, dass er im Nachhinein für alle Mitarbeitenden angeboten wurde. Ziel der Mittelstandsbank sei es nämlich, sowohl Frauen dabei zu helfen, ihre Karriereziele zu verfolgen, als auch grundsätzlich eine Umgebung zu schaffen, in der Frauen wie Männer ihr Potential voll ausschöpfen können. Etwa mit flexiblen Arbeitszeiten, Wiedereinstiegsprogrammen nach der Karenz und Teilzeitmodellen, auch für Führungskräfte. Sie alle ebnen den Weg, Familie und Karriere erfolgreich miteinander zu vereinbaren. 

Mit diesem Ansatz reagiert die VKB seit vielen Jahren auf ein reelles Problem aus der Mitte der Gesellschaft, wie Sandra als berufstätige Mutter zweier Kinder weiß. „Dank all dieser Modalitäten kann man auch den Beitrag leisten, den man leisten will. Ohne diese Flexibilität könnte ich nicht arbeiten.“ Denn vor allem im ländlichen Raum fehle es nach wie vor an Betreuungsmöglichkeiten, „was schade ist, schließlich bremst das jede Menge Potential von Frauen unnötigerweise aus“. 

Wo man vor diesem Hintergrund als Gesellschaft wohl in Sachen Gleichstellung steht? „Wenn diese ein Marathon wäre, wären wir kurz vor der Hälfte“, schätzt Sandra. „Es gibt sicher Luft nach oben, aber wir laufen in die richtige Richtung“, ergänzt Stefanie. Beide sind überzeugt: Die Herausforderungen bleiben real. „Dieses Thema bleibt nach wie vor, egal ob in einer Bank oder nicht, eine gesellschaftliche Herausforderung“, aber es tue sich was, auch durch Formate wie das Frauennetzwerk. „Es ist vieles in Bewegung und es werden Dinge ermöglicht, die es vor ein paar Jahren sicher nicht gegeben hätte. Zum Beispiel, dass man sich für Führung in Teilzeit öffnet.“

Hallo Zukunft!

Wie sehr diese Erfolge und Meilensteine die beiden anspornen, ist förmlich zu spüren. „Uns würde ein übergreifendes Netzwerk gefallen, das Frauen aus verschiedenen Banken, ja sogar unterschiedlichen Branchen zusammenbringt“, denken sie bereits weiter. Und fühlen damit den Puls der Zeit. Denn laut der „Gender Equality Study of the European Banking Sector 2024“ der Boston Consulting Group erzielen Banken mit höherer Geschlechterdiversität bessere Innovationsergebnisse, mehr Performance und eine stärkere Talentbindung. 

Das Aufbrechen von Hierarchien, die gegenseitige Unterstützung und das Sichtbarmachen von Vorbildern könnten im größeren Maßstab daher noch wirkungsvoller sein. Somit ist das Frauennetzwerk der VKB nach zwölf Jahren und 44 Veranstaltungen längst mehr als nur ein internes Angebot. Es ist zu einem Modell geworden, wie moderne Unternehmen Frauen fördern und gleichzeitig von ihrer Perspektive profitieren können._

Redaktion

  • David Bauer

Fotos

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