Miba setzt Wachstum fort

Miba tätigt 2018 höchste Investitionen in Firmengeschichte

Der Zulieferkonzern Miba mit Sitz in Laakirchen verdoppelte seit 2010 Umsatz und Zahl der Mitarbeiter und investierte 2018 mit 128 Millionen Euro so viel wie nie zuvor.

Die Miba Gruppe setzte im vergangenen Geschäftsjahr 2018/19 ihr Wachstum fort: Der Umsatz stieg von 888 Millionen Euro um 11 Prozent auf 985 Millionen Euro. 49 Prozent des Umsatzes wurden im Automotive-Segment erwirtschaftet, 51 Prozent im Industriegüterbereich. Das Familienunternehmen investierte 2018/19 mit 128 Millionen Euro so viel wie noch nie zuvor. Die Investitionen, von denen auch 2,6 Millionen Euro in die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern flossen, sieht Miba-Chef F. Peter Mitterbauer als „die Basis für weiteres Wachstum“ .

Die Zahl der Mitarbeiter verdoppelte sich seit 2010 auf aktuell weltweit 7.400. In Oberösterreich sind in den vergangenen acht Jahren mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze dazu gekommen. Man übernehme als Arbeitgeber Verantwortung und unterstütze die Mitarbeiter daher mit einer Krabbelstube für Mitarbeiterkinder, einer Ferienbetreuung, einem Gesundheitsprogramme sowie einen Fitnessraum.

Neue Werksstandorte in China und Indien

Das Unternehmen ist an 26 Produktionsstandorten in Europa, Asien, Nord- und Südamerika aktiv. In China und Indien werden aktuell neue Werksstandorte gebaut. Ein weiteres aktuelles Projekt ist ein eMobility Cluster in Vorchdorf. Das Ziel ist eine Vernetzung von Firmen aus der Elektro- und Automobilbranche , um gemeinsam Trends am Markt mitzugestalten. Um dies zu erreichen, investiert die Miba bis 2025 100 Millionen Euro in eMobility. Apropros Ziel: Was das Umsatzwachstum anbelangt, peilt der Zulieferkonzern weiterhin bis 2020 die Milliarde an.

von links: F. Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba, und Finanzvorstand Markus Hofer