Urlaubsmotiv: Horizont erweitern
Sternenhimmel durchs Glasdach, Bergpanorama hinterm Infinitypool, Zeitreise mit Dachterrasse, Seeblick bis zum Horizont. Vier Hotels für alle, die mal über den Tellerrand hinausschauen wollen – im wahrsten Sinn.
Dolce Vita mit Weitblick
Die Gastgeberfamilie Pircher hat sich einen Traum erfüllt. Und was für einen! Der Stroblhof Lake Garda liegt hoch über Gargnano am Westufer des Gardasees und ist der neue Place-to-be für alle, die mediterranes Lebensgefühl mit dem legendären Stroblhof-Spirit (den viele aus Südtirol kennen) suchen.
81 Zimmer und Suiten – alle mit Seeblick, alle mit eigener Loggia oder Terrasse. Die Architektur ist lichtdurchflutet und fügt sich mit flacher Bauweise und natürlichen Farben harmonisch in den Naturpark „Parco dell’Alto Garda“ ein. Das Herzstück ist die Wasserwelt. Der Adults-only-Sky-Pool bietet diesen atemberaubenden Ausblick über den Gardasee, wo das Wasser des Pools mit dem Wasser des Sees verschmilzt. Der Horizont löst sich auf, Grenzen verschwimmen.
Die Yogaplattform mit Blick auf See und Monte Baldo ist perfekt für alle, die morgens ihre Matte ausrollen und den Geist genauso dehnen wollen wie die Muskeln. Und im Restaurant? Verschmilzt alpiner Genuss mit italienischer Raffinesse. Aber das Schönste bleibt der Aperitivo auf der Terrazza. Mit einem Glas in der Hand, Blick auf den glitzernden See. Und diesem Gefühl, dass der Horizont hier keine Grenzen kennt.
Infinity über den Gipfeln
„Grüaß di, hock di ahi.“ Allein für diesen Empfang lohnt sich die Fahrt nach Schruns. Das Hotel AMRAI ist so ein Ort, wo man ankommt und sofort denkt: Ja, hier bleibe ich. Die Montafoner haben verstanden, wie man Tradition lebendig hält – durch helles Fichtenholz, Steinschafwolle und diese Architektur aus Glas und Kupfer, die sich anfühlt wie nach Hause kommen.
90 Zimmer hat das Hotel, und vom Bett aus kann man tatsächlich Schäfchen zählen. Oder einfach nur schauen. Auf die Verwall- und die Rätikongruppe, die sich da draußen majestätisch in die Höhe recken. Aber das wahre Highlight?
Der Infinity-Sky-Pool im Maisäß-Spa. Hier verschmilzt der Blick mit den Gipfeln, die Zeit verlangsamt sich, und plötzlich ist da Raum. Für Gedanken, für Ruhe, für alles, was im Alltag untergeht.
Der neue Dachgarten lädt zum Sonnenbaden und zu Yogastunden ein. Und Küchenchef Thomas? Der interpretiert Montafoner Küchenklassiker so modern, dass man sich fragt, warum man je woanders gegessen hat. Im Sommer auf der Terrasse mit Blick auf den Litzdamm – besser wird’s nicht.
Milchstraße inklusive
Vor der Kulisse des smaragdgrünen Toblacher Sees liegt einer der außergewöhnlichsten Boutique-Campingplätze Europas. Die SkyView Chalets von Barbara und Andreas Panzenberger sind mehr als nur Unterkünfte. Sie sind Fenster. Fenster ins
Universum.
Herzstück jedes Chalets ist das Doppelbett im „Glas Cube“. Wer abends die Spezialvorhänge der Decke öffnet, kann bei klarer Sicht den Sternenhimmel mit der Milchstraße sehen. Ein Schauspiel, das im unverbauten, abends richtig dunklen Nationalpark dank geringer Lichtverschmutzung noch möglich ist. Hier erweitert man den Horizont im wahrsten Sinne des Wortes – indem man nach oben schaut. Indem man sich klein macht vor der Unendlichkeit des Alls. Und gleichzeitig groß fühlt, weil man Teil von etwas ist, das größer ist als alles andere.
Die zwölf luxuriösen Adults-only-Chalets aus heimischem Holz bieten Infrarotsauna und Whirlpool. Aber das Wichtigste ist und bleibt dieser Blick. Nach oben. Ins Offene. Ins Mögliche. Im Restaurant Seeschupfe gibt es verfeinerte Regionalküche. Und dann ist da noch das Menü, das der Himmel serviert. Jeden Abend aufs Neue.
Tagen im Boutiquehotel samt 3-Hauben-Kulinarik
Mitten in Gmunden, mitten im Salzkammergut, steht das Boutiquehotel Zum Goldenen Hirschen von Ulrike und Christoph Parzer. 400 Jahre alt, denkmalgeschützt – und trotzdem so frisch wie ein Sommermorgen am Traunsee. Jedes der 21 Zimmer ist individuell gestaltet. Antike Möbel treffen auf zeitgenössische Kunst, handgewebte Stoffe auf handgefertigte Keramik.
Der großzügige, lichtdurchflutete Seminarraum bietet Platz für bis zu 45 Personen und ist mit modernster Technik ausgestattet. Perfekt für alle, die Tagungen und Workshops in einer Atmosphäre abhalten wollen, die gleichermaßen Konzentration und Kreativität fördert. Und im 3-Hauben-Restaurant Hirschenstube gibt’s alles von A wie Alpin-Sushi bis W wie
Wirtshausküche._
Redaktion
- Susanna Winkelhofer
Fotos
Stroblhof: Hannes Niederkofler; Amari:
Amari Suite, Alpstein Architekten; SkyView Chalets: Martin Lugger, Panzenberger, Kiwitree; Zum Goldenen Hirschen: Christian Huber

