Die Energiesparmesse Wels 2026 zeigt, wie aus technologischer Innovation konkrete Lösungen für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden werden und warum Oberösterreich bei der Energiewende eine Schlüsselrolle spielt.
Wenn sich von 27. Februar bis 1. März die Tore der Energiesparmesse Wels öffnen, dreht sich drei Tage lang alles um erneuerbare Energien, energieeffizientes Bauen und intelligentes Wohnen. Mit 410 Ausstellern – darunter 60 neue – gilt die Messe seit Jahrzehnten als wichtigste Plattform für Bauherren, Sanierer und Profis in Österreich. Von Photovoltaik und Wärmepumpen über Fenster, Dämmung und Fertighäuser bis hin zu Smart Home und E-Mobilität reicht das Spektrum. Acht Vortragsbühnen und zahlreiche Beratungsangebote liefern zusätzlich Orientierung.
Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner bringt die Bedeutung auf den Punkt: „Oberösterreich ist Vorreiter beim Umstieg auf Erneuerbare Energien, weil die Energiewende in unserem Bundesland breit mitgetragen wird.“ Die Messe spiele dabei eine zentrale Rolle, weil sie Technologien und Lösungen sichtbar mache und zeige, dass der Umstieg „eine Win-Win-Situation für alle ist“.
Ein Fixpunkt der Messe ist die Verleihung des Innovationspreises „Energie Genie“. Ausgezeichnet werden besonders energieeffiziente und innovative Produkte – von neuen Solarthermie-Kollektoren über integrierte PV-Dachlösungen bis hin zu intelligenten Speicher- und Wärmepumpensystemen. „Die Energiesparmesse ist alljährlich ein Schaufenster der Innovationen und Neuheiten im Bereich der erneuerbaren Energien“, betont Achleitner.
Mit der Fertigstellung der Halle 22 setzt die Messe Wels auch infrastrukturell ein starkes Zeichen. 9.200 Quadratmeter flexibel nutzbare Ausstellungsfläche, moderne Seminarbereiche und energieeffiziente Bauweise schaffen neue Spielräume für Veranstaltungen.
„Mit den Hallen 20 und 21 sowie der nun fertiggestellten Halle 22 verfügt Wels über die modernste Messeinfrastruktur Österreichs“, unterstreicht Bürgermeister Andreas Rabl. Dass das Großprojekt günstiger als geplant umgesetzt wurde, freut auch Messepräsident Peter Franzmayr: „Die topmoderne Halle 22 wurde punktgenau zur Energiesparmesse 2026 fertig, und das mit niedrigeren Kosten als ursprünglich kalkuliert.“ Nachhaltigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Niedrigstenergiestandard, Fernwärme, Grundwasserkühlung, Dreifachverglasung und LED-Technik prägen das Konzept.
Unabhängige Information ist ein Kernstück der Messe. In Halle 20 bietet der OÖ. Energiesparverband eine eigene Beratungsstraße. Geschäftsführer Gerhard Dell erklärt: „Dort kann man sich umfassend und produktunabhängig über energiesparendes Heizen, Bauen und Sanieren informieren.“ Im Mittelpunkt stehen außerdem Energiegemeinschaften sowie die internationale Konferenz „World Sustainable Energy Days“.
Mit den neuen E-Car Days erhält das Thema Elektromobilität zusätzlichen Raum. In Halle 21 präsentieren zahlreiche Hersteller ihre aktuellen Modelle – eingebettet in ein Gesamtkonzept aus Photovoltaik, Stromspeicher, Ladeinfrastruktur und Smart-Home-Lösungen. Robert Schneider, Geschäftsführer der Messe Wels, fasst das Ziel so zusammen: „Elektromobilität und smarte Energiekonzepte bilden heute eine untrennbare Einheit.“ Man wolle das Thema „praxisnah und vernetzt“ präsentieren und ganzheitliche Lösungen anbieten.
Ob Neubau, Sanierung oder Unternehmensprojekt: die Energiesparmesse versteht sich als Plattform für konkrete Umsetzung. Produkte, Beratung, Förderinformation und Networking greifen ineinander.
Nähere Informationen: https://energiesparmesse.at/
Land OÖ / Daniel Kauder
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