FACC errichtet neues Hightech-Werk am Standort Oberösterreich
- Gesamtinvestition von 120 Mio. € schafft bis zu 300 neue Arbeitsplätze.
- Hochmodernes Werk verdoppelt Fertigungskapazitäten für die Herstellung von Strukturbauteilen am Standort St. Martin.
Bis zum Jahr 2030 wird die FACC auf Basis aktueller Marktprognosen weiter wachsen. Zur Steigerung der Fertigungsraten von bereits bestehenden Projekten und zur Erschließung neuer Kundenprojekte werden dafür bis zum Jahr 2030 rund 350 Mio. € in neue Technologien und in den Ausbau der weltweiten Standorte investiert. Der strategisch wichtige Standort Oberösterreich wird nun weiter ausgebaut: Um neue Kapazitäten für großflächige Strukturbauteile von Passagierflugzeugen zu schaffen – beispielsweise Höhen- und Seitenruder – wird in St. Martin im Innkreis auf einer Fläche von 20.000 m2 ein neues Hightech-Werk errichtet. Damit wird die dort derzeit bestehende Fertigungskapazität von Aerostructures-Komponenten verdoppelt. Mit der Investition verbunden ist die Einrichtung eines separaten Forschungsbereiches, in dem Fertigungsprozesse und Technologien entwickelt werden, die bei der nächsten Generation an Verkehrsflugzeugen zum Einsatz kommen werden. Insgesamt werden dafür rund 120 Mio. € investiert. Baubeginn ist für Ende 2026 geplant, Mitte 2028 wird das neue Werk, das direkt an das derzeit bestehende Werk 3 angeschlossen werden soll, in Betrieb genommen. Die Vollausbaustufe wird Ende des Jahres 2029 erreicht sein.
Bedarf an 300 neuen Mitarbeiter*innen am Standort Oberösterreich
„Das neu errichtete Werk ist eine Weichenstellung: Wir bekennen uns damit langfristig zum Standort Oberösterreich und der Region. Bis zum Jahr 2030 werden alleine für diesen Ausbau 300 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigt. Mit einer hochmodernen Fertigung werden wir für unsere internationalen Kunden damit auch weiterhin ein starker und innovativer Partner bei der Fertigung von bestehenden Projekten sowie der nächsten Generation von Passagierflugzeugen sein – für die wir bereits jetzt die Technologien der Zukunft erforschen“, unterstreicht CEO Robert Machtlinger.
Die nahtlose Eingliederung und Optimierung der derzeit bestehenden Fertigung wird zudem die Effizienz weiter erhöhen – neben den bestehenden, hervorragend ausgebildeten Fachkräften der FACC am Standort war dies einer der wesentlichen Gründe für die Entscheidung, das neue Werk in Oberösterreich zu errichten. Ebenso ausschlaggebend waren die bereits bestehende Infrastruktur im Bereich der Forschung & Entwicklung sowie die umfangreichen Testmöglichkeiten am Standort St. Martin im Innkreis.
Hochautomatisierte Fertigung
Bei der Errichtung der neuen End-to-End-Fertigung setzt die FACC auf einen hohen Automatisierungsgrad – eine Grundvoraussetzung in einem Hochlohnland wie Österreich. Insbesondere der Einsatz von künstlicher Intelligenz, automatisierte Prozesse sowie neue Produktinnovationen werden in der gesamten Fertigung zu mehr Effizienz beitragen und damit als Gamechanger fungieren. Verbunden mit einer geplanten weiteren Prozessoptimierung und neuen Fertigungstechnologien wird die FACC ihre Position als eines der weltweit führenden Luftfahrtunternehmen weiter ausbauen.
INFOBOX
Über FACC
Die FACC AG zählt zu den weltweit führenden Aerospace Unternehmen und entwickelt, designt und fertigt fortschrittliche Leichtbausysteme für die Luft- und Raumfahrt. Als Technologiepartner aller großen Hersteller arbeitet FACC gemeinsam mit ihren Kunden an Lösungen für die Luftfahrtindustrie sowie an Anwendungen von Passagier- und Logistikdrohnen. Weltweit startet jede Sekunde ein Luftfahrzeug mit FACC-Technologie an Bord. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte FACC einen Jahresumsatz von 884,5 Mio. EUR. Weltweit werden über 3.800 Mitarbeiter*innen aus +50 Nationen an 15 internationalen Standorten beschäftigt. Das Unternehmen notiert an der Wiener Börse. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte facc.com.
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