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Schon gewusst

Auf dem Ergometer in der Stadt oder am Strand entlang radeln?

10. Juli 2017

Virtual Reality
10.07.

„Virtual Reality ist ein spannendes Phänomen, das Menschen jeden Alters in seinen Bann zieht. Es wird das Gefühl vermittelt, inmitten des virtuellen Geschehens zu sein. Die Zuschauer werden zu Augenzeugen einer Situation, die sie in 360 Grad umgibt und die sie als real empfinden“, so Günther Kolb, Geschäftsführer des Fortbildungszentrums der Elisabethinnen Linz. Dabei wurde die Idee geboren, mit der Virtual Reality-Technologie (VR) ältere Menschen zu mehr körperlicher Bewegung zu motivieren. Man will VR therapeutisch nutzen, indem man fantastische Welten im Vordergrund mit einer latenten Änderung der Bewegungsgewohnheiten im Hintergrund verknüpft.

Wer nicht groß ist, muss smart sein

Die Verbindung von Gesundheit respektive Medizintechnik und Digitalisierung sei zudem einer der wichtigsten zukünftigen Faktoren, wie Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl hervorhebt: „Die Digitalisierung ist einer der größten Innovationstreiber, die Medizintechnik einer der dynamischsten Bereiche in diesem Gebiet. Wir bilden uns nicht ein, das Rad neu zu erfinden, aber der Markt hat eine hohe Wettbewerbsintensität. Daher sind solche Innovationen enorm wichtig.“ Besonders für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich sei der Innovationsgeist notwendig. „Wenn man nicht groß ist, muss man smart sein. Wir machen das in diesem Fall unter der Ägide der Medizintechnik“, so Strugl. Und das virtuelle Radeln findet durchaus seinen Anklang, wie man an den Reaktionen der 43 Probanden, die den Prototyp innerhalb von zwei Monaten testeten, ablesen kann. Mehr als drei Viertel der Tester gaben an, dass sie die Kombination aus VR und Ergometer zum Training motiviere und das neue Gerät auch gerne öfter nützen würden. Das erklärte Ziel sei, das VR-Ergometer den Menschen in Zukunft auch außerhalb des Krankenhauses näher zu bringen und aus einer gesundheitlichen auch eine gesellschaftspolitische Komponente zu machen. In den nächsten zwei bis drei Jahren soll die Technik so ausgereift sein, dass man kaum noch zwischen VR und der Wirklichkeit unterscheiden könne. Für den selben Zeitraum ist die Massenverfügbarkeit der Brillen für jedermann geplant.







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Redaktion
Sebastian Luger
Fotos
Land OÖ / Franz Linschinger
Erschienen
10.7.2017
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