Greiner macht Mediscan zur eigenständigen Sparte und stärkt Wachstum im Sterilisationsmarkt
Neuaufstellung unter dem Dach der Greiner AG soll technologische Skalierung und internationale Entwicklung beschleunigen.
Die Greiner Gruppe richtet ihre Sterilisationsaktivitäten neu aus: Greiner Mediscan wird künftig als eigenständige Sparte direkt unter der Greiner AG geführt. Mit diesem Schritt schafft das Unternehmen die Grundlage, um technologische Kompetenzen gezielt zu skalieren und der steigenden Nachfrage nach Sterilisationsdienstleistungen in Medizin, Pharma und Lebensmittelindustrie zu begegnen.
Neue Struktur für strategische Entwicklung
Bisher war Greiner Mediscan als Tochtergesellschaft der Greiner Bio-One International GmbH organisiert. Mit der Neuaufstellung als eigenständige Sparte stärkt Greiner die strategische Positionierung des Sterilisationsdienstleisters innerhalb der Gruppe. Ziel ist es, Innovationskraft und Know-how breiter wirksam zu machen und die internationale Entwicklung voranzutreiben.
Saori Dubourg, CEO der Greiner AG, betont:
„Mit der Neuaufstellung der Greiner Mediscan als eigenständige Sparte der Greiner Gruppe schaffen wir die Voraussetzungen, um unsere Innovationskraft und unser Know-how noch breiter wirksam zu machen und neue Impulse für die strategische Entwicklung zu setzen.“
Greiner Mediscan zählt zu den führenden Anbietern in Europa in den Bereichen Sterilisation von Medizinprodukten, Entkeimung von Lebensmittelverpackungen sowie Funktionsverbesserung von Kunststoffen und Halbleitern mittels ionisierender Strahlung. Die jüngste Standorterweiterung 2024 in Kremsmünster sowie Investitionen von 22 Millionen Euro erhöhten die Kapazitäten deutlich. Der Standort Kremsmünster gehört damit zu den größten Sterilisationszentren Europas.
Wachsender Markt und technologische Skalierung
Die Neuaufstellung erfolgt vor dem Hintergrund einer weltweit steigenden Nachfrage nach Sterilisationsdienstleistungen. Diese wird laut Greiner durch regulatorische Anforderungen sowie den wachsenden Bedarf an sterilen Produkten in der Medizin-, Pharma- und Lebensmittelindustrie getrieben.
Greiner Mediscan ist mit seinem Technologie-Know-how in den Bereichen E-Beam-, X-Ray- und Gamma-Technologie positioniert, um an diesem Wachstum teilzunehmen. Die neue Struktur soll es ermöglichen, technologische Kompetenzen gezielt auszubauen und Skalierungspotenziale zu nutzen.
Neues Führungsteam mit Branchenexpertise
Mit der strategischen Neuausrichtung übernimmt Bernhard Achleitner per 1. Jänner 2026 die Position des CEO von Greiner Mediscan. Er bringt über 18 Jahre Erfahrung in der pharmazeutischen, Generika- und Biotechnologiebranche mit. Zuletzt war er als Head of Strategy and Operations bei Novartis Österreich tätig und bekleidete zuvor leitende Positionen bei Novartis Deutschland, EY und Sandoz.
„Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem erfahrenen Team von Greiner Mediscan die internationale Entwicklung weiter voranzutreiben und unsere Innovationskraft gezielt einzusetzen, um die Position von Greiner Mediscan im stark wachsenden Marktumfeld zu stärken“, so Achleitner.
Markus Niederreiter, bisher Geschäftsführer der Tochtergesellschaft, wird Teil des neuen Führungsteams und verantwortet künftig die technologische Weiterentwicklung.
INFOBOX
Über Greiner Mediscan
Greiner Mediscan zählt in Europa zu den führenden Anbietern im Bereich der Sterilisation medizinischer Produkte, der Entkeimung von Lebensmittelverpackungen sowie der Funktionsverbesserung von Kunststoffen und Halbleitern mittels ionisierender Strahlung (E-Beam-, X-Ray- und Gamma-Technologie). Das Unternehmen betreibt drei Standorte in Kremsmünster und Seibersdorf, beschäftigt rund 70 Mitarbeitende und erzielte 2024 einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro. Etwa 70 Prozent des Umsatzes stammen von Drittkunden aus der Medizin-, Lebensmittel-, Automobil- und Elektronikindustrie.
Über Greiner
Greiner mit Sitz in Kremsmünster ist ein weltweit tätiges Unternehmen für Kunststoff- und Schaumstofflösungen. Die Gruppe umfasst die Sparten Greiner Packaging, Greiner Bio-One, NEVEON und Greiner Mediscan. 2024 erzielte Greiner einen Umsatz von 1,99 Milliarden Euro und beschäftigte über 10.300 Mitarbeiter*innen an 107 Standorten in 31 Ländern.
Redaktion
- DIE MACHER
Fotos
Greiner AG-Michaela Kraus
