Während andere noch über die Notwendigkeit von Veränderung diskutieren, hat Thomas Welser längst verstanden: In einer Welt, die sich immer schneller dreht, ist Transformation kein einmaliges Projekt, sondern ein Dauerlauf. Der CEO von Welser Profile, einem österreichischen Familienunternehmen in elfter Generation, zeigte mit dem Steel Community Day 2025 einmal mehr, dass der Schlüssel zum Erfolg nicht allein in neuen Technologien liegt – sondern vor allem in den Menschen, die sie nutzen.
Die Geschichte von Welser Profile beginnt 1664 mit einer Pfannenschmiede im niederösterreichischen Ybbsitz. Was damals als kleiner Handwerksbetrieb startete, ist heute ein weltweit agierendes Unternehmen mit 2.400 Mitarbeitenden, fünf Produktionsstätten in Österreich, Deutschland und den USA sowie einem Jahresumsatz von 786 Millionen Euro. Die Spezialisierung auf rollgeformte Profile aus Stahl hat das Unternehmen Welser Profile zum Marktführer gemacht. Doch der Erfolg kommt nicht von ungefähr. „Wir planen nicht nur seit elf Generationen, sondern vor allem für Generationen“, erklärt CEO Thomas Welser. Diese langfristige Perspektive prägt auch seinen Umgang mit aktuellen Herausforderungen wie Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und nachhaltiger Transformation.
„Für mich lautet die richtige Bezeichnung nicht Jobabbau, sondern Jobumbau“, stellt Welser klar, wenn es um die Auswirkungen von KI geht. Der Schlüssel liege darin, die KI proaktiv zu nutzen, um bestmöglich den eigenen Job zu transferieren. Statt Angst zu schüren, setzt der Visionär daher auf Empowerment. Bereits 2018 initiierte das Unternehmen einen Transformationsprozess, bei dem sich 600 Mitarbeitende freiwillig meldeten – viermal mehr als erwartet. Unter dem Namen „1plus“ entwickelten sie gemeinsam Zukunftsbilder. Die „1“ steht dabei für das, was Welser Profile bereits auszeichnet, das „plus“ für den Mehrwert, den das Unternehmen generieren will.
Diese Philosophie spiegelt sich auch im Steel Community Day wider, der am 18. November 2025 im Begegnungszentrum von Welser Profile stattfand. Das neue Veranstaltungsformat brachte 160 Teilnehmende zusammen – von Partnerunternehmen über Kunden bis hin zu Entscheidungsträgern aus der Wirtschaft und Vertretern aus der Politik. In Keynotes, Panels und interaktiven Discovery Sessions wurden Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und regulatorische Herausforderungen diskutiert.
Und was bleibt dem Menschen in einer zunehmend digitalisierten Welt? „Unser unschlagbarer Beitrag liegt in der Fähigkeit zur Antizipation, zur Empathie“, ist Welser überzeugt. „Wir werden Meinungsbildung, Hausverstand und selbstständiges Denken wieder mehr stärken müssen.“ Mit Entwicklungsprogrammen, Kooperationen mit Schulen und einer zukunftsorientierten Ausbildung bereitet Welser Profile seine Mitarbeitenden auf diese Veränderungen vor. „Mit diesem Ökosystem wollen wir die Voraussetzungen schaffen, proaktiv in einer gewissen Selbstverantwortung Möglichkeiten zu nutzen und ein zukunftsfähiges System für die nächste Generation zu hinterlassen.“_
Welser Profile
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