Am 15. Jänner versammelte das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) Vertreter:innen aus Gemeinden, Verwaltung und Technologiezentren zum SmartCommunity Day Hagenberg. Unter dem Motto „Smarte Gemeinden. Starke Regionen.“ stand die Frage im Mittelpunkt, wie Digitalisierung lokale und regionale Herausforderungen lösen und Gemeinden gemeinsam resilienter, attraktiver und unabhängiger machen kann.
Nach der Begrüßung durch Franz Flotzinger (Österreichischer Gemeindebund OÖ) und SCCH-CEO Markus Manz wurde klar: Digitale Transformation entfaltet ihre Wirkung vor allem durch Zusammenarbeit. „Gerade alpine Regionen profitieren stark, wenn sie sich technologisch und organisatorisch vernetzen“, betonte Manz.
Einen zentralen Programmpunkt bildete das EU-Projekt SmartCommUnity. Mario Pichler, International Cooperations Manager am SCCH, präsentierte den „Werkzeugkasten für smarte Transformation“ – ein praxisnahes Methodenset mit Best Practices, Innovationsprozessen und digitalen Tools, das Gemeinden bei der nachhaltigen Umsetzung digitaler Strategien unterstützt. Der Werkzeugkasten ist unter www.SmartAlps.eu verfügbar.
Darüber hinaus wurde zur Mitarbeit an Pilotprojekten eingeladen: Gemeinsam mit dem SCCH sucht die KEBA AG noch Partnergemeinden für das Projekt KeA Alpin – Digitale Services für Alpenregionen.
Im Themenblock Digitale Bürgerkommunikation 2.0 zeigten Michael Kölbl (Gem2Go) und David Böhm (Newsadoo), wie Gemeinden ihre digitalen Kanäle durch relevante, aktuelle und zielgruppengerechte Inhalte effizient stärken können. Das Ergebnis: weniger Aufwand, mehr Transparenz und stärkere Bürgerbindung.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Digitalisierung der Trinkwasserversorgung. Alexander Valentinitsch präsentierte KI-gestützte Ansätze aus den Projekten ARIKI und WaterCLAIm, mit denen Leckagen frühzeitig erkannt und Wassernetze vom reaktiven zum vorausschauenden Betrieb weiterentwickelt werden können – ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit.
Der SmartCommunity Day machte deutlich: Der Schulterschluss von Gemeinden, Forschung und Wirtschaft ist entscheidend, um Digitalisierung wirksam in die Praxis zu bringen und Regionen langfristig zu stärken.
Über das Software Competence Center Hagenberg (SCCH)
Das SCCH ist ein außeruniversitäres Forschungszentrum mit Schwerpunkt auf Data Science und Software Science. Seit über 20 Jahren fungiert es als Brücke zwischen internationaler Forschung und heimischer Wirtschaft. Das Zentrum beschäftigt rund 130 Mitarbeiter:innen aus 25 Nationen und wird als COMET-Zentrum von Bund und Land Oberösterreich gefördert.
www.scch.at
SCCH
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