08/16

Name. Nina Stögmüller

Berufung. Schreiben

Alter. 47

Geburtsort. Wels

Wahlheimat. Hasenufer, Pucking

Nina Stögmüller kennt man als „die Märchenfee“. Seit einiger Zeit ist sie das auch hauptberuflich: Die ehemalige Pressesprecherin der VKB-Bank widmet ihre Zeit nun ganz dem Schreiben von Märchen, veranstaltet Schreibwerkstätten, Lesungen und Kinderworkshops. Die 47-Jährige schreibt schon seit ihrer frühen Kindheit – damals kurze Geschichten, Gedichte und Tagebuch. Ihre Affinität zu Märchen entstand durch einen Zufall. „Vor 25 Jahren habe ich einer Freundin, die Liebeskummer hatte, ein Märchen geschrieben, in dem ihre Geschichte gut ausgeht“, sagt Stögmüller, „das hat ihr eine extreme Freude gemacht.“ Das positive Feedback war Startschuss und Motivation für ihre Karriere als Märchenfee, seitdem hat Stögmüller mehr als 600 Märchen geschrieben. 2012 erschien ihr erstes Märchenbuch, das im deutschsprachigen Raum gleich ein Bestseller wurde. Zahlreiche Bücher sind seitdem gefolgt – Stögmüller hat sogar ein neues Genre erfunden. „Ich schreibe Sachmärchenbücher, jedes meiner Bücher hat auch einen Sachbuchteil, da ich Inhalte aufbereiten und meinen Lesern einen Mehrwert bieten will.“

Einen Lieblingsplatz zum Schreiben hat die Märchenfee nicht – sie schreibt überall und fast jeden Tag, egal ob daheim oder unterwegs. Stögmüller selbst liest vor allem Märchenbücher, aber auch Krimis. „Viel lesen ist besonders für Kinder wichtig – ich sag‘ den Eltern immer wieder, dass sie ihren Kindern vorlesen sollen.“ Besonders gut sei es übrigens, Märchen mit Happy End vor dem Schlafengehen zu lesen. „Wir verarbeiten im Schlaf unsere Tageserlebnisse, darum hilft es, sich am Ende des Tages noch mit positiven Dingen zu beschäftigen.“

Mein USP _meine Kreativität und mein Humor

Die Zeit vergesse ich _beim Märchenschreiben.

Meinem jüngeren Selbst würde ich sagen _Du schaffst das.

In fünf Jahren _schreibe ich immer noch Märchen.

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