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BEZAHLTE

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Auf der Suche nach dem Investor: 

Die 5 größten Irrtümer

#1: In der Krise findet 
man keinen Investor. 
Doch – Investoren gehen häufig ge-
rade dann offensiv vor. „Buy when 
there is blood on the streets“, so 
eine alte Börsenweisheit. Allerdings 
macht die Krise das Fundraising 
nicht einfacher. Investoren, die wei-
ter aktiv sind, achten stärker auf 
klare Geschäftsmodelle, einen nach-
vollziehbaren Weg zur Profitabilität 
und erste Markterfolge. 
 
#2: Ein genialer Erfinder / 
eine geniale Idee verkauft 
sich von alleine. 
Nein, das ist nur einer von vielen 
Erfolgsfaktoren – neben dem Team, 
dem Timing und den richtigen In-
vestoren. Als Gründer muss man 
immer in der Lage sein, sich selbst 
und seine Idee überzeugend zu ver-
mitteln – also zu verkaufen. Venture-
Capital-Fonds sehen Hunderte von 
Investitionsgelegenheiten im Jahr: 
Entsprechend schnell und verständ-
lich muss man auf den Punkt kom-
men können. 

Wie kommt man als Start-up bzw. Gründer zu Geld? Ein den Investor ist naheliegend. Nicht so 
offenkundig sind die folgenden Stolpersteine. Worauf es Geldgebern wirklich ankommt, haben 
Thomas Meneder und Christian Matzinger vom OÖ HightechFonds für uns zusammengestellt.

#3: Mit einem guten 
Geschäftsmodell ist es egal, 
ob man alleine oder im Team 
gründet. 
Nein – Investoren bevorzugen klar 

Teams. Einzelgründer sind manch-

mal sogar ein Ausschlussgrund. 

Warum? Ausschlaggebend sind die 

breitere Erfahrungs- und Wissens-
basis sowie die größere Resilienz, 
wenn ein Gründer aussteigen sollte. 

#4: Zu viele Investoren 
sollte man vermeiden. 

Jein – eine breite Investoren-Com-

munity bringt klare Vorteile mit sich: 
Dazu zählen die Risikostreuung 

(Unabhängigkeit von der Kapital-

kraft bzw. Investitionslaune eines 
Einzelnen), aber auch ein Mehr an 
Kontakten, Know-how, Kunden, 
Presse … Auch die Investoren selbst 
profitieren, ist doch die „Verantwor-
tung“ ebenso gestreut. Wichtig ist 
allerdings, dass alle ähnliche Ziele 
verfolgen! 

Richtig gemacht hat es Robert Hutter, CEO 
bei Firestart (Mitte, im haben Bild mit Christian 
Matzinger (l.) und Thomas Meneder (r.) vom OÖ 
HightechFonds). Die Linzer Enterprise-Software-
Schmiede hat mit der jüngsten Series-A-
Finanzierung elf Investoren – der HightechFonds 
ist einer davon. 

Foto | Alexander Schwarzl

Der OÖ HightechFonds unterstützt 

junge Hightech-Unternehmen dabei, 

mit ihrem marktreifen Produkt auf 

Erfolgskurs zu gehen – und steht 

auch als Partner und Bindeglied 

zu regionalen Business Angels an 

der Seite der Gründer. Bis zu einer 

Million Euro Beteiligungskapital 

werden in der ersten Finanzierungs-

runde vergeben.

T +43 (0)732  77 78 00 32

office@hightechfonds.at

www.hightechfonds.at

#5: Investments zum „Angreifen“ 
sind besser als die x-te App. 
Nein. Die Mehrheit der professio-
nellen Investoren in Österreich und 
Deutschland bevorzugt digitale 
Geschäftsmodelle bzw. Software. 
Natürlich gibt es auch Hardware-
Investoren, das Fundraising stellt 
sich einfach vergleichsweise etwas 
schwieriger dar als für Digitalisie-
rungs-/Softwareprojekte.

www.iwb2020.at

Im Rahmen des Programmes „Investitionen in Wachstum und 
Beschäftigung 2020“ aus Mitteln des Europäischen Fonds für 
regionale Entwicklung sowie aus Mitteln des Landes 
Oberösterreich gefördert.