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AUF DIE PLÄTZE.
FERTIG. HAUS.
Text Katharina Anna Ecker
Foto Genböck-Haus, Mario Riener
Am Anfang baute man Krüppelwalmdächer, ge-
folgt von Walm- und Satteldächern. Und ein
paar Jahre später „wollten dann plötzlich alle
ein Haus mit Flachdach“, sagt Möseneder. An-
hand der architektonischen Dach-Modetrends,
die Möseneder bereits in seiner Laufbahn als
Geschäftsführer des Haager Fertighausunterneh-
mens Genböck-Haus miterlebt hat, lässt sich eine
langjährige Branchenerfahrung feststellen. Über
30 Jahre ist er im Unternehmen tätig. Doch was
hat sich seit der Gründung verändert? Alles. Bis
Einfältig, kurzlebig, unflexibel? Von wegen! Bei Klischees über Fertighäusern
fühlte man sich bei Genböck-Haus noch nie angesprochen: „Wir fertigen
individuelle Fertighäuser mit einer langen Lebensdauer. Das geht vom kleinen
Microhome, über große Villen bis hin zu Objektgebäuden“, sagt Helmut
Möseneder, Geschäftsführer von Genböck-Haus. Das Bauunternehmen in
Haag am Hausruck hat sich seit der Gründung 1987 stetig an neuen Trends,
Technologien und neuen Kundenbedürfnissen orientiert.
auf die Grundphilosophie des Unternehmens:
„Wir waren die ersten, die individuelle Fertighäu-
ser errichtet haben und wir haben immer schon
vorwiegend mit Holz gebaut“, so Möseneder und
ergänzt: „Fertighäuser von damals sind mit jenen
von heute nicht mehr vergleichbar. Das ist auch
bei uns so: Zu Beginn waren Konstruktionen,
Ausstattungen und Technik wesentlich einfacher,
das ist alles komplexer geworden. Ein Beispiel:
Bei den ersten Bauteilen hatten die Außenwände
unserer Häuser eine Stärke von 20 cm, heute sind