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rem Weg zu Finanzwissen, wollen wir wissen. „Die
meisten nehmen gar nicht wahr, dass sie jahrzehn-
telang Fehler machen wie ich: Ich hab mit 20 an-
gefangen Geld anzulegen und getan, was man eben
so tut – Glaubenssätze übernommen von meiner
Familie, von meinem Umfeld, von den Medien.“
Wirklich Zeit hatte er nicht, sich mit Finanzen zu
beschäftigen; also vertraute er jenen, denen man in
solchen Angelegenheiten am meisten Wissen zu-
traut: Bankern und Versicherungsleuten. Er selbst
war damit beschäftigt, sein Geld als Konzertsolist,
Osteopath und Sportcoach zu verdienen. Aber
„Kunst und Medizin sind Hamsterräder. Davon le-
ben zu müssen erschien mir auf Dauer wie Fabrik-
arbeit“. Also entscheidet er sich als Quereinsteiger
für die Finanzwelt. „Ich habe dann sechs Jahre lang
mein Geld an den Börsen gehandelt, Strategien
entwickelt und Workshops gegeben, um irgend-
wann zu erkennen, dass es so nicht funktionieren
kann.“ Die weltweiten Börsen seien längst kein
Marktplatz mehr, sondern Umverteilungsplatt-
formen, auf denen sich wenige das Geld vieler in
die Tasche strömen lassen. Also fragt er sich: Wenn
an der Börse nicht die großen Vermögen entste-
hen („Maximal zehn bis 15 Prozent des Vermögens
werden an den Börsen gemacht, der eigentliche
Kuchen wird vor dem Börsengang verteilt“, sagt
Ogger), wo dann? Heute kennt er die Antwort: „In
gesellschaftlich unverzichtbaren Wertschöpfungs-
ketten! Ständig höre ich ‚raus aus Geldwerten, rein
in Sachwerte`. Effektiver wäre, ‚raus aus Geldwer-
ten, rein in Wertschöpfungsketten`.“
SCHRITT 2:
… DANN DIE BILDUNG
VON WOHLSTAND
Oh mein Gott. Was ist das? „Ein sogenanntes
Luftloch, aber eigentlich nur eine Windsche-
rung“, sagt Ogger so ruhig, wie der Traunsee
unter uns seinem mystischen Dasein frönt. „Kein
Grund zur Sorge.“ Okay, gut, dann zur eigent-
lichen Frage: Warum in Wertschöpfungsketten
investieren? „Institutionelle und professionelle
Portfoliomanager wurden meine Mentoren und
zeigten mir Wege, wie Profis mit Milliarden an
Pensions- und Anlegergeldern umgehen. Ich er-
kannte Muster, viel finanzielle Intelligenz und
ein ausgewogenes Konzept, das ich auf die klei-
neren Summen meines eigenen Vermögens her-
unterbrechen konnte – und später auch auf die
Summen meiner Mandanten, als sich das Ganze
herumgesprochen hat“, erklärt Ogger. Das alles
finde sich heute in einer einfach umzusetzenden
Strategie wieder, die ihn in wenigen Jahren wirt-
schaftlich weitgehend unabhängig gemacht hat.
Unter uns der Wolfgangsee, vor uns der Atter-
see. „Das Salzkammergut ist für mich einer der
himmlischsten Flecken Erde“, sagt Ogger und
lässt seinen Blick über das türkisblaue Wasser
schweifen. Kein Wunder, dass er plant, schon
bald hier seine Zelte aufzuschlagen. Wobei es
dafür noch einen zweiten Grund gibt: „Meine
Frau ist Salzburgerin, uns zieht’s beide hierher.
Außerdem gibt es in Gmunden diesen netten
Die 4 Säulen der Geldanlage
Wie muss ich investieren, um ein bestmögliches Chancen-Risiko-Verhältnis zu erzielen, das zu meinem Anlegerprofil
passt? Welche Investitionen verursachen möglichst wenig Arbeit? Wie finde ich die beste Mischung aus Flexibilität,
Geldrückflüssen, Laufzeit und Streuung? Andreas Oggers Antwort darauf ist das 4-Säulen-Modell. „Als Anleger habe
ich damit die Leitlinie einer Vermögensstrategie: Vollen Durchblick, überdurchschnittliche Renditen und spürbare
Geldrückflüsse bei trotzdem langfristigem Vermögensaufbau“.
„Sparen ist heute ein Minusgeschäft“
Mit seinen Seminaren zur finanziellen Bildung will Andreas Ogger ermöglichen, den Dschungel der Finanzwelt zu
durchblicken und nicht den Massenprodukten der Finanzindustrie ausgeliefert zu sein. Aber: Nicht jeden will er
damit ansprechen. „Wer Höhe und Zeitpunkt seiner Renditen kennen will, ist kein Investor, sondern ein Sparer.
Garantien und Sicherheiten vertragen sich weder mit dem Leben noch mit einem lebendigen Portfolio“, erklärt der
Wohlstandsbildner.
Termine für Finanzseminare in Österreich und Bayern
10. Oktober 2020 in München
14. November 2020 in Linz
5. Dezember 2020 in Wien
20. März 2021 in München
8. Mai 2021 in Linz
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