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Christoph Harrer ist Standortleiter des Steuerberatungsunternehmens TPA
in Linz. Und das mit Leidenschaft. Weil – und das mag überraschen – sein
Beruf keineswegs trocken sei. Und durchaus ein hohes Maß an Kreativität
verlange. Mit diesen und noch mehr Klischees räumt er auf, als wir ihm
20 Fragen stellen, die man vielleicht nicht jedem Steuerberater
stellen kann. Aber Christoph Harrer beantwortet sie alle.
Text Susanna Wurm
Foto Mario Riener
Illu Gettyimages
20 Fragen,
01.
Wenn man die Zahlen selbst ganz
gut im Griff hat, wozu braucht
man dann überhaupt einen
Steuerberater?
HARRER
_Der Steuerberater berät und
optimiert das Unternehmen bestmög-
lich in Bezug auf Steuerzahlungen und
stellt dabei sicher, dass es gesetzeskon-
form geführt wird.
02.
Steuerberatung klingt nach vielen
Ziffern und Zahlen.
Worum geht’s noch?
HARRER
_Es geht vor allem auch um
einen persönlichen Austausch mit dem
Kunden auf Augenhöhe, um das Erken-
nen und die Umsetzung der individuell
gelagerten Bedürfnisse des Kunden. In
Zahlen ausgedrückt (lacht): 100 Prozent
Aufmerksamkeit und Kompetenz.
03.
Woran erkennt man,
ob ein Steuerberater einen
guten Job gemacht hat?
HARRER
_An einer langjährigen Kun-
denbeziehung als Folge guter Beratungs-
leistungen.
04.
Was möchten Sie für die
Unternehmen, die Sie
beraten, erreichen?
HARRER
_Eine Weiterentwicklung und
Absicherung des Unternehmens.
05.
Woran erkennt man, dass
Steuerberater der eigene
Traumberuf ist? Oder anders
gefragt: Welche Talente und
Fähigkeiten braucht es, um
diesen Beruf erfolgreich ergreifen
zu können?
HARRER
_Freude am Umgang mit Men-
schen, aktives Zuhören, Zahlenaffinität,
gutes Gedächtnis, Lösungskompetenz.
06.
Wieso sind Sie Steuerberater
geworden?
HARRER
_Weil jeder Sachverhalt anders
zu beurteilen ist, so bleibt es spannend
und herausfordernd.
07.
Wäre es hilfreich, wenn man
als Steuerberater zusätzlich ein
Psychologiestudium absolviert?
HARRER
_Kann nicht schaden.
DIE WIR EINEM
STEUERBERATER IMMER SCHON
MAL STELLEN WOLLTEN …