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Bisher mussten Pflegekräfte in der 24-Stun-
den-Pflege und deren Klienten Testungen 
auf das Coronavirus selbst bezahlen. Weil 
viele der Pflegekräfte bei jeder Einreise aus 
ihren Heimatländern einen negativen Test 
vorweisen mussten, bedeutete das eine 
finanzielle Belastung. Jetzt sollen auch in 
diesem Bereich die 

Kosten für die Tests vom Gesund-

heitsministerium getragen werden. „Damit haben wir 
endlich eine Angleichung an andere Pflege-
berufe erreicht“, sagt Bernhard Eckmayr 
von der Fachgruppe Personenberatung 
und Personenbetreuung der Wirtschafts-
kammer Oberösterreich. Die betreuten 
Familien bekommen rückwirkend einmal 
monatlich die Kosten für einen Coronatest 
pro betreute Person rückerstattet, die An-
träge und Rückzahlungen wickelt die Wirt-
schaftskammer ab.

Homeoffice

Was ist der größte Vorteil 

beim Arbeiten im Homeoffice?

 45 % 

Ich 

erspare mir den Weg zum 

 

 Arbeitsplatz und wieder zurück. 

 22 %

 Ich 

arbeite effizienter, weil ich keine 

 

 Ablenkungen von Kollegen und 

 

 anderen Störfaktoren habe.

 13 %

 Ich kann mich gleichzeitig 

um Kinder 

 

 und Haushalt kümmern – was oft schwierig 

 

 ist, aber für mich dennoch gut machbar.

 

 8 %

 Mittags 

koche ich mir schnell frisch – 

 

 das ist günstiger und gesünder 

 

 als mein üblicher Bürosnack. 

 12 %

 

Vorteile im Homeoffice? 

 

 Gibt es für mich nicht!

Quelle  |  exklusive Onlinebefragung für DIE MACHER von Whitebox Marktforschung, 
Quicksurvey österreichweit, September 2020, 424 Teilnehmer

nach-

gefragt

Mit der Novelle der Gewerbeordnung kann der 

MEISTERTITEL jetzt IN ÖFFENTLICHE 

URKUNDEN eingetragen werden. 

Wo darf der Meistertitel angeführt werden?

Seit 21. August 2020 dürfen alle Handwerksmeister und -meiste-

rinnen ihren Titel in Kurzform als „Mst.“ oder „Mst.in“ vor dem 

Namen anführen. Der Titel darf in allen öffentlichen Urkunden 

eingetragen werden – beispielsweise im Pass oder Führerschein.
Wer darf den Meistertitel angeben?

Das darf jeder, der erfolgreich eine Meisterprüfung abgelegt hat – 

egal wie lange das her ist. Alle, die den Titel in einem Dokument 

anführen wollen, können ihn bei der ausstellenden Behörde ein-

tragen lassen – für den Führerschein etwa auf der Bezirkshaupt-

mannschaft oder im Magistrat.
Was bringt die Gesetzesänderung?

Sie wertet den Meistertitel auf und soll das Bewusstsein in der 

Bevölkerung dafür steigern, dass Handwerksmeister eine wichtige 

Rolle in Österreichs Wirtschaft spielen. Der Meistertitel bedeutet 

zudem eine Stärkung und Attraktivierung der dualen Ausbildung 

für die Jugendlichen in Österreich.

Gut �emeistert!