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Name / Doris Wimmer und Matthias Jungwirth

Berufung / Designer, Filmemacher, Abenteurer 

Alter / 29 Jahre

Geburtsort / Steyr und Kirchham bei Gmunden

Wahlheimat / Wien und die Welt

Seit gut zehn Jahren reisen Doris Wim-

mer und Matthias Jungwirth regelmäßig 

ans andere Ende der Welt. Im März 2018 

sind die beiden Grafikdesigner zu ihrem 

bisher größten Abenteuer aufgebrochen: 

„Wir waren ein Jahr lang rund um die 

Welt auf der Suche nach Wildtieren in 

ihrem natürlichen Lebensraum.“ Ge-

funden haben die Verlobten dabei etwa 

Bullenhaie in Mexiko, eine große Herde 

wilder Bisons und Grizzlys in Alaska oder 

Salz- und Süßwasserkrokodile in West-

australien.

Bei den Reisen sind die beiden zu Filme-

machern geworden. Unter dem Namen 

„Bugs & Bears“ versorgen die Abenteurer 

auf Instagram und Youtube die Internet-

community. Die Videos sind mit sehr viel 

Witz und Wissen aufbereitet. Die beiden 

halten nicht nur die Tierbegegnungen 

fest, sondern beschäftigen sich auch mit 

Themen wie Plastikverschmutzung und 

Regenwaldrodung: „Wir wollen damit 

ein kleines Stück dazu beizutragen, un-

sere großen und kleinen Mitbewohner 

auf diesem Planeten zu schützen.“ Für sie 

selbst sei es eine laufende Herausforde-

rung, auf den Reisen einen kleinstmög-

lichen Fußabdruck zu hinterlassen und 

den Einfluss auf die Tiere in ihrem natür-

lichen Lebensraum so gering wie möglich 

zu halten: „Wir bemühen uns, wenig zu 

fliegen und Plastik zu vermeiden. Wild-

tieren begegnen wir mit viel Respekt und 

genügend Abstand.“ Apropos Abstand: 

Dieser wird in Bezug auf das nächste 

Abenteuer wohl nicht allzu groß wer-

den – nach ihrer wilden Weltreise haben 

die beiden bereits Pläne, in der öster-

reichischen Natur etwas mit Wölfen zu  

machen.

Wir sind

_abenteuerlustige 

Filmemacher mit Leidenschaft für 

Wildlife und Natur. 

Unser USP_Wir sind wissbegierig und sprengen laufend unsere 

persönlichen Grenzen – psychisch und körperlich. Mit Bullenhaien 

zu tauchen, qualmende Vulkane zu besteigen, im Grizzlybären-

Revier zu wandern, ohne Sauerstoff auf 20 Meter in den Ozean 

abzutauchen, sich das Filmemachen selbst beizubringen, vor 

großem Publikum zu sprechen: All das ist erstmal unangenehm, 

aber so wachsen wir jeden Tag.

Die Zeit vergessen wir_wenn wir im Ozean sind – zum Apnoe- 

oder Sporttauchen. Oft merken wir erst, wie lange wir schon im 

Wasser sind, wenn wir am ganzen Körper zu zittern beginnen. 

Unserem jüngeren Selbst würden wir sagen_Nimm die Dinge 

nicht zu ernst. Mach, was sich richtig anfühlt, und nicht, was von 

dir erwartet wird. Je älter man wird, desto schneller vergeht die 

Zeit. Also überleg dir gut, wie du sie verbringen möchtest. An 

Dorisʼ Kindergarten-Ich: Die Sommersprossen stehen dir gut!

In fünf Jahren_Wir wären schon froh, wenn wir wüssten, wo wir 

nächste Woche sein werden … (

lachen). In fünf Jahren werden wir 

im besten Fall weiterhin die Welt bereisen und Filme machen. Die 

Destinationen und Projekte dafür gehen uns bestimmt nicht aus.