44

10 

Verstehen 

Sie Spaß?

„Hier riecht es wie in einem Kino.“

„Oh, ja, das ist gut möglich!“ 

(lacht) „Tom aus der Grafikab-

teilung hat soeben bemerkt, 

dass ihn nichts mehr inspiriert 

als frisches Popcorn. Und 

irgendwie hatten wir dann alle 

Lust darauf. Möchten Sie auch 

was davon?“ 

„Gerne!"

„Es darf auch gelacht werden“, sagt Do-

ris Palz und schmunzelt. Humor ist so-
zusagen die Würze des (Arbeits)lebens. 

„Wenn es den Führungskräften gelingt, 

dass bei der Arbeit Spaß herrscht und 
man sich locker aufeinander einlässt, 
dann kommt man in diesen gewissen 
Flow rein und hat Freude an dem, was 
man tut.“ Auch die Freude an gemein-

sam erreichten Zielen spiele dabei 
eine tragende Rolle. Gemeinsamer 
Stolz verbindet schließlich. Und bindet 
ans Unternehmen. 

IT-Jobs mit Zukunft zum Greifen nah!

MIC – Managing international Customs & Trade Compliance ist bereits seit mehr als 25 Jahren unsere Stärke. Als führendes Softwarehaus entwickeln, vertreiben und betreuen wir 

Customs-Softwarelösungen für über 700 Kunden weltweit, darunter zahlreiche Global Player. 

Gestalten auch Sie unseren Erfolg mit!

Aktuell suchen wir: 

• Software Developer (m/w)

• Software Engineer (m/w) – internationale Kundenprojekte

• Customer Support Engineer (m/w)

• Quality Engineer (m/w)

Das KV-Mindestgehalt für diese Positionen (Basis Berufseinsteiger/innen) beträgt von € 2.332,00 bis € 2.908,00 brutto/Monat. Wir bieten ein leistungsgerechtes 

Gehalt entsprechend der jeweiligen Qualifi kation und Erfahrung sowie zahlreiche Benefi ts.
Die konkreten Gehaltsangaben und Gehaltsrange entnehmen Sie bitte unseren Inseraten auf www.mic-cust.com/karriere.

MIC-Datenverarbeitung GmbH: Hafenstraße 24 I A-4020 Linz I www.mic-cust.com
MIC-Group: 
Linz (AT) – HQ I Salzburg (AT) I Schaffhausen (CH) I Erlangen (DE) I Antwerp (BEL) | Southfi eld, MI (US) | Vancouver, WA (US) | Bangkok (TH)

WIE BEKOMMT UND HÄLT MAN 

DIE BESTEN KÖPFE?

Johannes Pracher ist Geschäftsführer des Alumni-Clubs Kepler Society 

der JKU Linz. Im Interview erzählt er, worauf es ankommt, um Absol-
venten ins Boot zu holen.

Nach welchen Kriterien suchen sich Absolventen der JKU ihren 

Arbeitgeber aus? Tun sie das heute anders als früher?

PRACHER_Waren früher die „harten Faktoren“ wie Geld und Auf-
stiegsmöglichkeit die Hauptantriebsfedern, rücken heute Sinnstiftung 
sowie persönliche Entfaltung immer mehr in den Mittelpunkt. Geld 
allein ist heute definitiv nicht mehr das Entscheidungskriterium.

Gehen Absolventen heute selbstbewusster auf Jobsuche?

PRACHER_Tendenziell eher nein, denn in gewissen Bereichen gibt es 
durchaus noch mehr Absolventen als Arbeitsplätze. Fakt ist jedoch 
auch, dass gerade Absolventen der MINT-Fächer durchaus wissen, 
dass sie am Arbeitsmarkt heiß begehrt sind. Diese schauen sich also 
ihren zukünftigen Arbeitgeber sehr genau an. Gerade Unternehmen 
aus diesem Umfeld müssen verstärkt in ihre Arbeitgebermarke inves-
tieren. 

Die Fluktuation wird tendenziell höher – ist der Wunsch, langfristig für 
einen Arbeitgeber zu arbeiten unter den Absolventen immer weniger 
präsent? 

PRACHER_Dieser Trend spiegelt sich ja nicht nur in der Arbeitswelt 
wieder. Die „klassischen“ Karrierelaufbahnen werden auch immer 
weniger. Hier passt sich der Arbeitsmarkt einfach dem gesellschaftli-

chen Trend an. 

Was bringt Absolventen dazu, einem Arbeitgeber längerfristig 

treu zu bleiben? 

PRACHER_Wenn Arbeitgeber Mitarbeiter langfristig an ihr Unter-
nehmen binden wollen, dann müssen sie auf die Lebensphasen ihrer 
Mitarbeiter eingehen und vor allem sinnstiftende Beschäftigungen 
schaffen. 

Wenn Arbeitgeber Mitarbeiter 

langfristig an ihr Unternehmen 

binden wollen, dann müssen 

sie auf die Lebensphasen 

ihrer Mitarbeiter eingehen 

und vor allem sinnstiftende 

Beschäftigungen schaffen.

JOHANNES PRACHER

Geschäftsführer, Kepler Society