Brennen für’s neue Auto …

… sollte jeder nach dem Kauf eines Neuwagens“, so Andreas Parlic und Rudolf Lindorfer, Geschäftsführer von Autowelt Linz. Und das erreicht man wie? Mit einem aufschlussreichen Gespräch und jeder Menge an Geschick und Gespür: Denn neben einer tiefgreifenden Bedarfsanalyse spielen Emotionen eine große Rolle beim Autokauf.

Das brauch ich unbedingt! Oder?

Der Empfang im Autohaus: In einem Erstgespräch und durch eine Bedarfsanalyse sollen die Bedürfnisse, Lebensgewohnheiten und Wünsche des Käufers zum passenden Autotyp führen. „Ein Gespräch über Hobbys, Familienleben oder Beruf ist oft wichtig, um herauszufinden, was der Kunde wirklich braucht. Viele sind heute durch das Internet schon sehr gut vorinformiert und wissen genau, was sie wollen“, so Lindorfer. Vor allem Volvo-Kunden würden oft die Möglichkeit nutzen, ihr ideales Fahrzeug schon vorab im Internet zu konfigurieren.

Das Traumauto am Schirm

Mithilfe der Bildschirmkonfiguration kann das Traumauto dann schnell zurechtgeschnitten werden: Modell, Motorleistung, Farbe, Felgen, Polsterung, Außen- und Innenausstattung sowie sämtliche Zusatzpakete können individuell konfiguriert werden und verschaffen auch preislich einen guten Überblick.

Ich seh’, ich seh’ und spür: Mein Traumauto!

Die kleine Besichtigungsreise beginnt vorne links am neuen Auto: „Das Fahrzeug wird dem Kunden nach einer möglichst vordefinierten Vorgangsweise außen präsentiert. An der Fahrertür angelangt, geht es darum, sich hinter das Steuer zu setzen, um das Fahrzeug fühlen und spüren zu können,“ erklärt Parlic, „dann wird das Innenleben genau erklärt. Volvo hat serienmäßig schon viele Assistenzsysteme, da die Marke für ein sehr hohes Sicherheitsniveau steht.“

Ab geht die Post … ähh das Auto!

Lindorfer und Parlic sind sich einig: „Ohne Probefahrt kein Autokauf!“ Auf vorgegebenen Routen testet man das Auto in einer etwa 30-minütigen Probefahrt. Den Verkäufer mit im Gepäck, um bei Bedarf weiterhelfen zu können. „Wenn der Kunde etwa probieren möchte, ob das Auto in die Garage reinpasst, oder er es der Familie zeigen möchte, ist das natürlich auch kein Problem. Dann kann die Probefahrt auch schon mal länger dauern“, sagt Parlic.

Next step: FAIRhandeln!

Fragen wie: „Gibt es ein einzutauschendes Fahrzeug? Wie erfolgt die Finanzierung: Sofort-, Ratenkauf, Miete oder doch Leasing?“, werden in dieser Phase des Autokaufs besprochen. Dem Preisverhandlungsgespräch folgt dann das entsprechende Angebot: „Letztendlich muss der Kunde das Gefühl haben, dass er das Auto um einen fairen Preis kauft!“ erklärt Parlic.

Rundum sorglos

Bei einem Neuwagenkauf gibt es eine Zwei-Jahres-Garantie. „Volvo bietet zudem auch Service- und Garantiepakete über Zeiträume zwischen 24 und 60 Monate an, die alle Garantie und Serviceleistungen abdecken. Das wird häufig in Anspruch genommen“, so Lindorfer. „Wir besprechen außerdem die optimale Versicherung für den Neuwagen. Auch die Zulassung des Neuwagens kann bei uns im Haus erfolgen, das spart Zeit und Wege!“

Endlich: Meins!

Für den vereinbarten Übernahmetermin des Neuwagens sollte sich der Kunde mindestens zwei bis drei Stunden Zeit nehmen: „Wir möchten sichergehen, dass sich der Kunde mit den zahlreichen Assistenzsystemen von Volvo gut auskennt und sich damit wohlfühlt. Wir bieten dem Kunden auch immer an, dass er nach ein bis zwei Wochen noch einmal vorbeikommen kann, falls noch Fragen auftauchen“, erklärt Parlic. Und dann: Ab geht’s und gute Fahrt! _

#Ähnliche Artikel

Ab in die Zukunft!

6,06 Milliarden Euro beträgt die touristische Wertschöpfung in Oberösterreich. Bis 2022 soll die Zahl um fünfzehn Prozent steigen – so das ambitionierte Ziel der neuen Landes-Tourismusstrategie. Grund genug, den Touristen des Jahres 2022 und seinen Urlaub in Oberösterreich genau unter die Lupe zu nehmen. Eine Reise in die Zukunft – zum Reisenden der Zukunft.

Wenn es läuft, dann läuft es

Stark angefangen, stark weitergemacht – so lassen sich die vergangenen drei Jahre von Franz Tretter zusammenfassen. Sein Start-up Hello Again geht seit der Gründung 2017 durch die Decke – dank einem Produkt, das den Nerv der Zeit getroffen hat, guter Vernetzung und einem soliden Team.

Die kleine Konsumtempelkunde

Vor fast 200 Jahren wurde die erste überdachte Einkaufsstraße in den USA eröffnet. Seither hat sich die Welt der Malls und Shopping-center grundlegend verändert: Mit Spaß und Erlebnis locken sie heute die Menschen in ihre Hallen. Und werden dabei zu regelrechten Touristenattraktionen und einem veritablen Wirtschaftsfaktor.

Interview in Zahlen mit Franz und Simon Reichhart

800 Autos (neu und gebraucht) verkaufte BMW Reichhart im Jahr 2019. Wie lange der kürzeste Autoverkauf dauerte und um wie viele Fahrzeuge wegen der Dieseldiskussion weniger veräußert wurden, erzählen Vater Franz und Sohn Simon Reichhart vom Familienunternehmen in Mauthausen im Interview der etwas anderen Art.

Was wäre, wenn …

"Kanzlergattin geht gar nicht“, stellte Eveline Steinberger-Kern fest, als ihr Mann Christian Kern im Mai 2016 Bundeskanzler wurde. Sie wolle sich nicht über den Beruf ihres Mannes definieren. Zwar wurde sie damals der breiten Öffentlichkeit erst so richtig bekannt, aber die beeindruckende Karriere hatte sie auch davor schon gemacht. Was anders gewesen wäre, wenn sie den Karriereweg als Mann gegangen wäre und wie sie auf ein Ibiza-Video mit ihrem Mann reagiert hätte, verrät die 47-jährige Unternehmerin und Mutter bei einer Reihe von „Was wäre, wenn“-Fragen.

Von mehr Pop und Feedback-driven-Companies

Peter Karacsonyi, Gründer von Kape Skateboards, Josef Trauner, Schöpfer der digitalen Feedbackplattform Usersnap, und Newsadoo-Mastermind David Böhm gehören mit ihren vor bereits einigen Jahren gegründeten Start-ups wohl eher schon zum Urgestein der Szene. Das Funkeln in ihren Augen ist aber immer noch zu sehen, wenn jeder einzelne über sein Baby berichtet. Drei spannende Unternehmen im Porträt.

PS muss er haben. Und sie?

Die Midlife-crises kurbelt den Cabrio-Verkauf an. Und der Wackel-Dackel macht es sich gerne auf der Hutablage einer Pensionistenkarre gemütlich. Außerdem sehen Frauen gerne rot, was Männer dann doch eher in schwarz (an)malen möchten: das Auto. Klischees rund um das Fahrzeug und ihre Besitzer gibt es wie Sand am Meer. Doch wieweit werden diese heute noch erfüllt?

44 Unternehmen mit ausgezeichnetem Erfolg

Der Zweite ist immer der erste Verlierer? Falsch. Es kann auch mehrere Gewinner geben. Im Falle von „Österreichs Beste Arbeitgeber“, ausgezeichnet vom Forschungs- und Beratungsnetzwerk „Great Place to Work“, sind es heuer sogar 44. Es sind Unternehmen, die sich nicht selbst als solche bezeichnen, sondern denen ihre eigenen Mitarbeiter so ein gutes Zeugnis ausstellen.

Abflug!

Die weltweite Anzahl der Flugzeuge wird in den nächsten Jahren stark zunehmen, die zwei großen Flugzeugbauer Airbus und Boeing wollen ihre jährliche Stückzahl von 1.500 auf bis zu 2.300 erhöhen. Gute Aussichten für den Flugzeugzulieferer FACC mit Sitz in Ried im Innkreis, der zu den 20 größten der Welt gehört und bei allen neuen Flugzeugmodellen vertreten ist. Vorstandschef Robert Machtlinger über die dafür notwendigen Vorbereitungen und warum das Staustehen in Großstädten vielleicht schon bald der Vergangenheit angehören könnte.

"Mich kann nichts mehr unterkriegen"

Daniel Simader ging durch die Gründer-Hölle, wurde in großem Stil von der Konkurrenz kopiert und bei der Start-up-Show „2 Minuten 2 Millionen“ vor hunderttausenden Zusehern von Investoren fertiggemacht. Gegen alle Widerstände hat er vier Jahre nach der Unternehmensgründung von Simsis Circus als Anbieter für individuell gefertigte Premium-T-Shirts den Durchbruch geschafft. Die Gründe: Neue Partner, eine zusätzliche Zielgruppe, unerschütterlicher Optimismus und harte Arbeit.

Individuell und automatisiert: Geht das?

Er ist eigentlich altbekannt, aber dennoch neu. Er wurde lang unterschätzt, gewinnt aber durch die Digitalisierung wieder an Bedeutung. Er punktet in einer schnelllebigen Welt nicht durch Schnelligkeit, hat aber dennoch großes disruptives, gesellschaftsveränderndes Potential. Er kann automatisieren, aber ganz individuell. Die Rede ist vom 3D-Druck.

"Give me fuel ...

… give me fire, give me that, which I desire“ – Diese Textzeile der Rockband Metallica, die damit ihre Leidenschaft zu schnellen Autos ausdrückte, kommt einem in den Sinn, wenn man mit dem Autohausbesitzer Franz Reichhart aus Mauthausen in seinem 325i BMW Cabrio Oldtimer mitfährt. Dritter Gang, vierter Gang, fünfter Gang. Ein langer Tritt auf das Gaspedal. Man merkt förmlich, wie das Benzingemisch einfährt und die Schubkraft einen in den Sitz drückt. Ein schelmisches Grinsen breitet sich in seinem Gesicht aus: „Das ist pures Lebensgefühl.“

Beziehungsstatus: Es ist kompliziert

Der boomende Onlinehandel lässt die Innenstädte aussterben und das Verkaufspersonal um ihre Jobs zittern. Die Verbindung von online und stationär ist nur für große Händler interessant, für kleinere gibt es keine erfolgsversprechenden Online-Geschäftsmodelle. Ist das alles wahr, können Online- und stationärer Handel nicht miteinander? Es ist kompliziert. Oder etwa doch nicht?

Mit dem richtigen Durchblick zum Sieg

Wie schafft man es, aus dem Stand heraus ein erfolgreiches Brillenlabel auf die Beine zu stellen? Mike Kofler kann diese Frage beantworten. Wie aus einem „Vertriebler“ der Chef von J. Athletics wurde, dessen Brillen heute die Sportstars tragen.

Weltfrauentag: „The future is human“

Der 8. März 2022 stand dieses Jahr unter dem Motto „Each for equal“. Die Unternehmerin Stefanie Schauer nahm den Weltfrauentag zum Anlass, um zum zweiten Mal in Folge ein Statement-T-Shirt zu designen und es zugunsten des Linzer Frauenhauses zu verkaufen. Das diesjährige T-Shirt trägt die Aufschrift „The future is human“ und soll ein Trägermedium für Solidarität sein.

Erfolg geht durch den Magen

Und vor allem durch den Darm. Jedenfalls steht in der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda der Darm als Quelle von Gesundheit oder Krankheit im Mittelpunkt. Aber auch in der Traditionellen Europäischen Medizin spielt der Darm (und dessen Sanierung) eine entscheidende Rolle, um fit zu sein – was ja wiederum die Grundlage für Erfolg ist. Ayurveda-Ernährungs- und Gesundheitstrainerin Katharina Pindeus und Fastenexpertin Elisabeth Rabeder verraten, was der Darm braucht. Die beiden Interviews gibt es als Podcastfolgen.

In diesem Pflegeheim übernimmt Roboter Pepper

Er misst gerade einmal 120 Zentimeter, ist aber trotzdem der große Star. Die Rede ist von Roboter Pepper, der sich im Altenheim in Wolfern um die Bewohner:innen kümmerte. Und zwar so gut, dass nun ein weiteres Modell des digitalen Mitarbeiters bestellt wurde.

Wir sind dann mal (hin und) weg

Von den Südtiroler Bergen durch die Emilia-Romagna, zurück über den Gardasee bis zum Kronplatz: fünf Plätze zum Staunen, Entspannen und Inspirieren lassen.